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Top-Beitragsschreiber: Belsky (11.049)
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Frage - Antwort! Thema, Alveolitis sicca – ich weiß nicht mehr weiter ... in DDr. Belsky berät Sie persönlich; Lieber Dr. Belsky, vielleicht können Sie mir einen Rat geben, denn ich bin langsam wirklich verzweifelt. Vor 3,5 Wochen wurde ...
  1. #1
    Talia1000 ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
    Registriert seit
    13.04.2019
    Beiträge
    2

    Alveolitis sicca – ich weiß nicht mehr weiter ...

    Lieber Dr. Belsky,

    vielleicht können Sie mir einen Rat geben, denn ich bin langsam wirklich verzweifelt.

    Vor 3,5 Wochen wurde mir ein Zahn (unten rechts, einer vor dem Weisheitszahn) gezogen. Dieser war nicht entzündet, aber musste trotzdem in zwei Hälften gezogen werden.

    Ein paar Tage später kamen die Schmerzen. Der Arzt sah nichts und spritze mir nur eine Lösung in das Loch.

    Der Schmerz ging nicht weg – also wurde ich das erste Mal ausgeschabt. Bis dahin hatte mir mein Arzt noch nichts dazu erzählt und meinte dann nur – "Ah, sie haben eine Wundheilungsstörung. Scheinbar ist ihr Immunsystem etwas schwach gerade."

    Dann tat es wieder weh, bin wieder hin und wurde wieder, etwas großflächiger als davor) ausgeschabt. Der Arzt legte nie was in die Wunde, nix vernäht etc.
    Antibiotika (Clinda Saar) hatte ich bekommen und nahm es 10 Tage lang.

    Dann bin ich wieder hin und der Arzt kratzte es nochmal nur oben etwas an, um die Heilung am Rand zu aktivieren.
    Er sagte, dass Schmerzmittel immer nicht so gut seien, da dies auf die Dauer auf die Leber geht.

    Weil es mittlerweile 3 Wochen andauerte und um eine andere Meinung zu bekommen wechselte ich den Arzt. Dieser meinte, dass man Geduld haben müsste. Säuberte es nur etwas.

    Dann war es etwas besser, wurde aber 2 Tage nach dem Absetzen des Antibiotika schlechter. Vor allem, wenn ich mich mehr bewege oder Stress bekommen puckert es und tut weh. Es schmeckt nun süßlich und dieser Geschmack ist mir sehr unangenehm. Fühle mich matt und schwach, mir ist oft kalt und insgesamt fühle ich mich sehr eingeschränkt.

    Nachts ist der Schmerz aber gar nicht so schlimm wie morgens oder abends und ich kann, wenn ich auf der einen Seite liege, ganz gut schlafen. Am liebsten würde ich ständig schlafen.

    Ich hatte mich aber nie schlecht verhalten. Rauche nicht, trinke nicht, trinke seitdem keinen Kaffee mehr, habe 5 kg abgenommen (einziger positiver Effekt) und habe nach den Ausschabungen immer tierisch aufgepasst, dass das Blutkoagel drin bleibt.

    Das letzte Auschaben ist nun 9 Tage her. Im Moment ist das Loch an den Rändern geheilt und nicht mehr rot. In der Mitte ist es aber tiefer geworden und das Kolagel zusammengefallen – Es ist dunkel und etwas weiß drauf ab und an. Knochen sehe ich nicht. Aber der Schmerz geht oft in das Ohr. Kälte ist mir sehr angenehm.

    Nun überlege ich gerade, ob ich an diesem Wochenende noch zu meinem Arzt gehe. Er hat eine Notfallnummer. Dann geht aber wieder alles von vorne los?

    Daher meine Fragen:
    Soll ich abwarten und den Schmerz weiter ertragen?
    Wird es dann irgendwann besser?
    Wie und mit was kann ich selbst die Heilung unterstützen?

    Wann muss ich auf jeden Fall zum Arzt und es nochmal machen lassen? Nur, wenn die Schmerzen nicht mehr erträglich sind?
    Was ist, wenn sich der gesamte Kiefer entzündet hat?

    Ich danke Ihnen sehr für Ihren Rat!!!!
    Liebe Grüße!
    Talia

  2. #2
    Avatar von Belsky
    Belsky ist offline Administrator
    Registriert seit
    03.03.2007
    Ort
    Wien
    Beiträge
    11.049
    sehr liebe talia!

    Dann war es etwas besser, wurde aber 2 Tage nach dem Absetzen des Antibiotika schlechter. Vor allem, wenn ich mich mehr bewege oder Stress bekommen puckert es und tut weh. Es schmeckt nun süßlich und dieser Geschmack ist mir sehr unangenehm. Fühle mich matt und schwach, mir ist oft kalt und insgesamt fühle ich mich sehr eingeschränkt.
    immer wen die durchblutung im kopf zunimmt (bücken, hinlegen, kacken, sport, aufregung) wird die wunde besser durch blutet und das fühlt man dann ... ist normal und soll nicht behandelt werden.

    du wirst die wunde spüren - in 8 wochen ist alles verheilt.
    alles Gute und vergessen Sie nicht - werden Sie aktiv und posten Sie mit auf


    Ihr Denta Beauté Team
    indem wir miteinander reden,
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    J.M. Belsky

    Aussagen in diesem Forum stellen keine medizinische Diagnose dar. Unsere Antworten und Überlegungen beziehen sich auf Ihre schriftlich dargestellten Schilderungen. Ärztlich medizinische Diagnosen können nur nach eingehender klinischer Untersuchung (Befundung) gestellt werden. Eine Diagnose ist die Voraussetzung für die richtige Therapie (Befundung >> Diagnose >> Therapie). Eventuell angegebene Preise dienen grob zu Ihrer Information, es handelt sich nicht um einen Kostenvoranschlag. Wir behalten uns das Recht vor Preise individuell zu ändern. Infos zur Zahnunterteilung / Zahnnkreuz --- allg. Tipps zur Zahnsanierung --- 和平

  3. #3
    Talia1000 ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
    Registriert seit
    13.04.2019
    Beiträge
    2
    Hallo liebe Forumbesucher und Dr. Belsky,

    da die Wunde seit Wochen nicht verheilt ist, wurde mir vor zwei Tagen die Wunde wieder geöffnet und ausgeschabt. Dann wurde Antibiotikum aufgebracht, mit Eigenblut Fibrin und Kollagen hergestellt und in die Wunde gebracht. Das Ganze mit einer Folie verschlossen und speicheldicht vernäht. Das war ein Kieferchirurg mit Eigenleistung.
    Nun habe ich eine dicke Backe und schmerzen. Aber ich hoffe dass es heilt. Muss jeden Tag hin. Heute bin ich extrem müde und habe Herz-Rhythmus-Strömungen. Aber bestimmt, weil das alles schon so lange schon geht. Vor über 4 Wochen wurde der Zahn gezogen und ich hätte nie gedacht, dass es sowas geben kann ....
    Ich werde berichten über den Verlauf und hoffe, dass diese Operation nun letztendlich helfen wird.

    Liebe Grüße,
    Talia

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