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Erfahrungsaustausch/Userberichte Thema, Amalgamfüllungen gegen Komposit- was ist besser? in Plaudern mit anderen Usern; Hat jemand Amalgamfüllungen gegen Kompositfüllungen ausgetauscht? Was habt ihr für ein Gefühl, welche Füllung besser ist? Also mit Amalgamfüllungen hatte ...
  1. #1
    blumina Gast

    Amalgamfüllungen gegen Komposit- was ist besser?

    Hat jemand Amalgamfüllungen gegen Kompositfüllungen ausgetauscht?
    Was habt ihr für ein Gefühl, welche Füllung besser ist?

    Also mit Amalgamfüllungen hatte ich noch nie Probleme und jetzt musste ich diese austauschen lassen. So ganz überzeugt bin ich davon nicht...
    Geändert von blumina (14.07.2009 um 14:20 Uhr)

  2. #2
    Ruebe ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
    Registriert seit
    04.11.2008
    Beiträge
    16
    Hallo blumina,

    wenn Du Dir in Ruhe folgende links durchliest wirst auch Du überzeugt sein :

    http://www.denta-beaute.at/forum/erf....html#post2778

    Amalgam besteht bis zu über 50% aus höchstgiftigem Quecksilber (das giftigste nichtradioaktive Element der Erde, absolut übelstes Nervengift), welches sich über die Zeit, durch Abrieb, saure und heisse Speisen, usw. aus den Füllungen löst und im Körper an Stellen ablagert, wo es in keinstem Falle sein sollte (hauptsächlich Gehirn/ZNS, Organe).

    Mag sein, dass Du momentan noch keine "Zipperlein" hast. Dies könnte sich aber in Zukunft ändern. Es hängt auch davon ab, wie gut Dein Körper giftige Schwermetalle ausscheiden kann.

    Aber wie gesagt, lese Dich in Ruhe ein.

    Hier noch ein paar gute Buchtipps:

    Amalgam-Risiko für die Menschheit

    Gesund statt chronisch krank
    Es sollte in keiner Hausbibliothek fehlen. Ein absolutes "must have"!

    Amalgam-Das schleichende Gift

    Am "Günstigsten" wären natürlich Vollkeramikinlays/-Kronen.
    Alles was nicht Amalgam ist, wäre besser.
    Am Besten wäre es, wenn ein ganzheitlicher ZA die Materialien auf die individuelle Verträglichkeit hin ausstesten könnte.

    Übrigens hier ein sehr gutes Forum:

    Amalgam

    Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Hilfe, Tipps zu Gesundheit

    Gruß
    Rübe
    Geändert von Ruebe (15.07.2009 um 16:42 Uhr)

  3. #3
    never_metall Gast
    Zitat Zitat von blumina Beitrag anzeigen
    Hat jemand Amalgamfüllungen gegen Kompositfüllungen ausgetauscht?
    Was habt ihr für ein Gefühl, welche Füllung besser ist?

    Also mit Amalgamfüllungen hatte ich noch nie Probleme und jetzt musste ich diese austauschen lassen. So ganz überzeugt bin ich davon nicht...
    Zu den Gefahren des neurotoxischen Amalgams wurde schon geschrieben.

    Keine Probleme mit Amalgam zu haben - geht gefühlt den meisten so, zumindest eine Zeitlang:
    hier eine typische Patientenerfahrung, wenn dann die Probleme doch anfangen:
    Amalgam Odyssee


    Zu Deiner Frage, was besser ist:

    Kein Amalgam, grundsätzliche Meidung von Metall ist nicht verkehrt ! Besser Keramikinlays - oder für den kleineren Geldbeutel bioverträgliche einzementierte laborgefertigte Kunststoffinlays.
    Billige Kunststofffüllungen werden im Zahn chemisch fertiggestellt. - Dabei kommt es oft zu akuten Unverträglichekeitssymptomen, wie starken Kopfschmerzen, Druckgefühl im Zahn, Gefühl der Zahnverschiebung, den Zahn als Fremdkörper empfinden. Dies geschieht durch die Belastung des Körpers mit den separat giftig wirkenden Kunststoffbestandteilen (Acrylate, etc.). Bis zur vollständigen Aushärtung einer Kunststoffüllung werden diese giftigen Einzelbestandteile vom Körper aufgenommen. - Deshalb ist es besser, eine laborgefertigte Kunststofffüllung - nun Inlay genannt, zu nehmen. Hier sind bereits alle chemischen Prozesse ausserhalb des Körpers beendet.

    Grundsätzlich gilt aber:
    Vor Füllung oder Inlay auf alle geplanten Stoffe, auch auf Unterfüllungen, Kleber und Medikamente (Dycal, etc...) einen Verträglichskeitstest machen.
    Ein billiger Epikutantest, möglichst lange über 7 Tage (die Zahnfüllungen sollen schließlich möglichst für jahrzehnte bioverträglich halten) auf alle Materialien ist am einfachsten. Ein LTT-Test ist besser, da der Körper dabei überhaupt nicht in Kontakt mit ggf. unverträglichen Stoffen kommt - aber auch viel teurer.

    Nach einem Test kann man relativ sicher sein, lange problemlos zubeißen zu können


    lG

  4. #4
    ines72 ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
    Registriert seit
    07.02.2012
    Beiträge
    1

    Kompositfüllungen sind mindestens ebenso gesundheitsschädlich wie Amalgam

    Ich habe mehrere Amalgamfüllungen, manche sind bereits gut 15 Jahre alt und es ist keine weitere Schädigung des Zahnes erfolgt. Kunsstofffüllungen sind generell nicht im Seitenzahnbereich zu empfehlen, denn die Zähne sind einem hohen Kaudruck ausgesetzt und Kunststoff bricht in seiner Struktur. Außerdem reagiert Kunststoff auf Hitze und Kälte unterschiedlich weshalb die Füllungen schrumpfen und somit eine Kavität entsteht, wo wieder Bakterien eindringen können.

    Ich bin generell der Überzeugung, dass Kunststoff keine Alternative zu Amalgam darstellt, da es gesundheitlich mindestens so bedenklich, wenn nicht noch bedenklicher als Amalgam ist. Die in den Kompositen und den zum Befestigen benötigten Klebern enthalten Stoffe Bisphenol A, Bisphenol A –Glycidylmethacrylat und Bisphenol A-Dimethacrylat sind gesundheitsschädliche Gefahrstoffe. Es kann durchaus vorkommen, dass nach einer Zahnbehandlung diese Stoffe im Mund freigesetzt werden. Zudem ist die chemische Zusammensetzung der Komposite selbst bereits toxisch, mutagen u. kanzerogen wirkend.

  5. #5
    Delia ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
    Registriert seit
    07.02.2012
    Beiträge
    1
    Ich habe ähnliche Erfahrungen mit Kompositfüllungen im Seitenzahnbereich gemacht. Ich hatte immer gute Zähne und habe meine erste Plombe mit 25 Jahren bekommen! Habe mir seither aus optischen Gründen nur Kompositfüllungen machen lassen. Heute bin ich 35 und mit Ausnahme von einer Füllung, welche nur auf der Kaufläche war mussten 9 Füllungen ersetzt werden. Bei 4 Zähnen hatte ich im vergangenen Jahr eine Wurzelbehandlung, weil der Zahn unter der Kompositfüllung abgestorben war. Kunststoff ist für den Seitenzahnbereich völlig ungeeignet, insbesondere wenn man so wie ich fast alle Füllungen in den Zahnzwischenraum ragend hat. Mein Zahnarzt hat mich darüber aber nie aufgeklärt.

  6. #6
    Steiner54 ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
    Registriert seit
    07.02.2012
    Beiträge
    1
    Ich habe mit 28 Jahren 2 Goldinlays bekommen und sonst ausschließlich Kunsstofffüllungen. Heute bin ich 42 Jahre alt und die Goldinlays halten wie eh und je. Die Kunsstofffüllungen musste ich größtenteils bereits durch Keramikinlays und Kronen ersetzen und 2 Zähne mussten mir gezogen werden, weil der Nerv unter der Füllung abgestorben war. Am schlimmsten finde ich aber, dass Zähne die ich mit Kunststoff füllen hab lassen immer viel größer angebohrt wurden - offenbar mit dem Gedanken ist eh wurscht, weil man siehts dann eh nicht. Ich werde mein Leben lang nicht mehr auf Kunststoff zurück greifen, aber nachher ist man immer gescheiter.
    Geändert von Steiner54 (07.02.2012 um 15:23 Uhr)

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