Guten Tag, Herr DDr. Belsky,
würde wieder Ihren Rat benötigen, da ich nicht so richtig mit der Situation umzugehen weiß.
Vor etwa einem Jahr hat der 6. Zahn links unten "ein Loch bekommen" und wurde mit weißem Komposit gefüllt. Vor wenigen Wochen bildete sich eine kleine Entzündung zwischen der linken Backe ganz unten genau am Übergang zum Kiefer auf der Höhe des besagten Zahnes. Die Entzündung machte sich nur mit gelegentlich leichten Schmerzen bemerkbar, sobald etwas diese Entzündung berührte. Nach wenigen Tagen wurde die Backe an dieser Stelle allmählich dicker und raubte mir vor Schmerz Nachts den Schlaf, während ich tagsüber kaum was spürte.
Nach fast einer Woche war die Backe schon auffällig angeschwollen, sodass ich mich entschloss, zur zahnärztin zu gehen. Sie war sich anfangs sehr unsicher, weil die Schwellung sehr tief sitzt. Ursprünglich ging ich von einem Knorpel oder ähnliches in der Backe aus, doch es stellte sich heraus, dass sich ein Eiterherd ganz tief an der Wurzel gebildet hat.
Die Zahnärztin bohrte ein Loch in den Zahn, Eiter strömte heraus, sie schloss den Zahn wieder provisorisch und gab mir Antibiotika "Dalacin C". Nach wenigen tagen verschwanden die Schmerzen, sie sah sich den Zahn nochmal an, aber traute sich noch nicht, es endgültig zu schließen. Sie möchte es wurzelbehandeln!
Nun meine Fragen:
Wie konnte sich der Eiterherd so weit unten bilden und warum bereitete es schlaflose Nächte, während ich tagsüber kaum was verspürte?
Wie hätte ich das alles vorbeugend verhindern können?
Und warum hätte es nicht gereicht, wenn man die Backe aufgeschnitten hätte, um so den Eiter austreten zu lassen? Vielleicht könnte man so einer Wurzelbehandlung entgehen!
Freue mich schon auf Ihre kompetente Antwort und bedanke mich vorab für Ihre Hilfe!
Viele Grüße!



LinkBack URL
About LinkBacks


Zitieren

Lesezeichen