Guten Abend,
ich war vorige Woche bei Ihnen aufgrund meiner mittlerweile wirklich schon lang anhaltenden Zahnschmerzen.
Kurz zusammengefasst:
-Ich hatte eine "schlecht" durchgeführte Wurzelbehandlung an meinem oberen Backenzahn (bei meiner vorigen Zahnärztin), habe diese noch vor Abschluss derselben in Ihrer Praxis aufwändig durchführen lassen. (Abschluss Ende Juni)
Nachdem leider mein Weisheitszahn zur selben Zeit halb durchgebrochen war und auch Schmerzen verursacht hat, wurde dieser von Ihnen Ende Juli gezogen.
Da ich bis zum heutigen Tag Schmerzen habe, haben Sie gemeint, eine WSR wäre anzuraten, jedoch ist in diesem Bereich sehr wenig Platz, eine herkömmliche WSR wäre eher wenig Erfolg versprechend. Deshalb haben Sie vorgeschlagen, den Zahn zu ziehen, die Wurzelspitzen außerhalb zu kappen/füllen und Ihn wieder einzusetzen.
Nun meine Fragen-
-Bei einer normalen WSR wird ja das entzündete Gewebe um die Wurzelspitze entfernt. Kann das bei dieser Methode überhaupt gemacht werden?
-Was, wenn der Zahn dabei zerbricht? Ist die Chance hierfür nicht rel. groß, da mein Zahn ja eigentlich nur mehr eine Ruine ist...?
Falls er also zerbricht- was dann? Wann kann an Zahnersatz gedacht werden und was würden Sie vorschlagen? Wäre es theoretisch möglich, meinen unteren Weisheitszahn, der ja eigentlich kein gegenüber mehr hat, zu implantieren...?
Eines kommt noch hinzu....ich überlege schon länger wegen einer Zahnspange. Mir wurde im Teenageralter vorgeschlagen, 4 Zähne zu ziehen, anschließend mtls. fixer Zahnspange die obere und untere Front nach hinten zu "ziehen". Werden bei dieser Methode nicht normalerweise die Backenzähne als Anker verwendet? Was, wenn bei mir der Backenzahn fehlt? (Wobei ich gar nicht weiß, ob diese Vorgangsweise in meinem Alter (24) überhaupt noch möglich ist.)
Fragen über Fragen...!
Für mich ist wichtig, im Vorhinein alle Unklarheiten abzuklären, um im Nachhinein nicht auf böse Überraschungen zu stoßen.
Momentan ist mir aber vor allem wichtig, schmerzfrei zu werden. Mein Röntgen sieht zwar nicht so schlecht aus...ich bin aber definitiv keine Mimose, was Schmerzen o.Ä. angeht. Alleine dadurch, dass mein Ohr nun schon seit Monaten leicht verschlagen ist (lt Hausarzt aber i.O.), denke ich, dass der Schmerz sich nicht einfach nur manifestiert hat, sondern von einer Entzündung ausgeht. Was die Sache seit Monaten nicht unbedingt einfacher macht, ist, dass Schmerzmittel bei mir so gut wie keine Wirkung zeigen (ganz allgemein, nicht nur in diesem Fall)....
Ich weiß, normalerweise kommunizieren Sie mit Ihren Patienten lieber nicht über das Forum, aber momentan habe ich einen rel. langen Anfahrtsweg zu Ihrer Praxis und ich wusste nicht, wohin ich meine Fragen am Besten hätte schicken können...?
Vielen herzlichen Dank für Ihre Bemühungen und sorry für den langen Beitrag!



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