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Top-Beitragsschreiber: Belsky (4.832)
Wir begrüßen unseren neuesten Benutzer, shewolf.
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Frage - Antwort! Thema, Vermessung in DDr. Belsky berät Sie persönlich; Sehr geehrter Herr Dr. Belsky, ich habe folgende zwei Fragen, auf die ich keine Antwort finde. Daher möchte ich Sie ...
  1. #1
    puella ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
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    Vermessung

    Sehr geehrter Herr Dr. Belsky,

    ich habe folgende zwei Fragen, auf die ich keine Antwort finde. Daher möchte ich Sie gerne um Ihre Meinung bitten:

    - was macht man, wenn die Oberkieferkauebene unterhalb der Basis des Dens axis liegt?
    - Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Kopfumfang und der Kondylenposition.

    Ich freue mich auf Ihre Antwort und verbleibe mit freundlichen Grüßen

    puella

  2. #2
    Avatar von Belsky
    Belsky ist offline Administrator
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    4.832
    Sehr liebe Puella!

    Das macht gar nix, oder macht Ihnen das was? Schauen Sie sich mal folgendes an:

    Kiefergelenk

    Funktionsanalyse

    Kiefergelenk Schmerzen

    CMD

    Lesen Sie sich noch zum Abschluss den richtigen Biss durch und dann fragen Sie nochmals

    Alles Gute!
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



    im Namen des
    Denta Beauté Teams
    DDr. J.M. Belsky

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    Aussagen in diesem Forum stellen keine medizinische Diagnose dar. Unsere Antworten und Überlegungen beziehen sich auf Ihre schriftlich dargestellten Schilderungen. Ärztlich medizinische Diagnosen können nur nach eingehender klinischer Untersuchung (Befundung) gestellt werden. Eine Diagnose ist die Voraussetzung für die richtige Therapie (Befundung >> Diagnose >> Therapie). Eventuell angegebene Preise dienen grob zu Ihrer Information, es handelt sich nicht um einen Kostenvoranschlag. Wir behalten uns zudem das Recht vor, Preise individuell zu ändern.

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    和平

  3. #3
    puella ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
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    Sehr geehrter Herr Dr. Belsky,

    ich danke Ihnen für Ihre Antwort. Ich mußte lachen, weil ich genau diese Antwort erwartet hatte. Ich hatte mir schon vorab ein paar Videos angesehen und auch Ihren Beitrag „der richtige Biss“ gelesen. Ich teile in vielen Punkten Ihre Meinung, in einigen wenigen habe ich eine andere Sichtweise.

    Bitte lesen Sie mal folgenden Artikel: http://www.jstage.jst.go.jp/article/tjem/205/4/319/_pdf

    Ich habe nach zwei kurz aufeinanderfolgenden Verkehrsunfällen folgenden Befund erhalten: Dancing Dens und zu tief verlaufende Oberkieferkauebene.

    Aufgrund anhaltender Beschwerden im HWS- und LWS-Bereich hatte man mir zu einer
    Vermessung mittels IPR-System geraten. Dieser Vermessung stand ich persönlich skeptisch gegenüber – und meine Bedenken haben sich bestätigt. Denn: Herausgekommen ist eine Apparatur (Schiene), durch die mein Unterkiefer in eine unnatürliche Zwangsposition gebracht wurde, so dass es zu einer sehr schmerzhaften Kompression der bilaminären Zone gekommen ist.

    Meine zweite Frage bezieht sich auf diese Vermessung. Kennen Sie die Arbeiten von Priv.-Doz. Dr. Vogel?

    Nach Priv.-Doz. Dr. Vogel, der auf der Basis langjähriger tierexperimenteller Studien am Minischwein „Mini-Lewe“ das IPR-System entwickelte „steht der Zahnarzt in der Verantwortung, einen Unterkiefer richtig zu positionieren und okklusal zu fixieren. Es ist die Überzeugung des Autors, dass zuerst eine physiologisch richtige Unterkieferposition hergestellt werden muss, ehe weitere Fachdisziplinen ins Spiel kommen.“

    Was auch immer mit "physiologisch" gemeint ist.

    Wir haben hier in der Stadt einen Zahnarzt (und es werden immer mehr), der nach diesem Konzept arbeitet, der mir meine Fragen aber leider nicht beantworten möchte.

    Ist das auch nur eine Methode, um das Geldsäckchen zu füllen?
    Freue mich über Ihre Antwort.

    Beste Grüße aus dem Norden.

    puella

  4. #4
    Avatar von Belsky
    Belsky ist offline Administrator
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    4.832
    Sehr liebe Puela!

    Ich teile in vielen Punkten Ihre Meinung, in einigen wenigen habe ich eine andere Sichtweise.
    Sehr lieb dass Sie mir diese mitteilen wollen, ich habe Sie aber nicht gefragt

    Bitte lesen Sie mal folgenden Artikel: http://www.jstage.jst.go.jp/article/tjem/205/4/319/_pdf
    Das Journal in dem das publiziert wurde hat überhaupt keinen Impact - solcher Journale gibt es zu Hauf, wo Ärzte Fallberichte reinstellen. Es geht dabei nur um Titel Hascherei - der Arzt muss publizieren, damit er den "Doz." oder "Prof." bekommt. Solche Arbeiten lese ich gar nicht mehr, ich verstehe aber, dass ein paar Röntgenbilder und ein paar pseudo statistische Angaben beim Laien "Seriosität" erzeugen - zudem weil es ja ein Arzt schrieb

    Ich habe nach zwei kurz aufeinanderfolgenden Verkehrsunfällen folgenden Befund erhalten: Dancing Dens und zu tief verlaufende Oberkieferkauebene.
    Das hatten Sie vor dem Unfall auch schon ... wo steht überhaupt, wo die Okklusionsebene liegen soll? Finden Sie es nicht komisch, dass der Mensch hergeht und sich irgendwelche zwei Punkte anhand eines Röntgen hernimmt und dann diese zwei Punkte bei einer Handvoll Menschen untersucht - die keine Probleme haben - und dann sagt "so soll es sein" ... alle Abweichungen sind "pathologisch" ...

    Ich behandle Probleme und Schmerzen der Menschen und das nach Evidenz basierten Methoden.. Ich bin nun 37 und seit ca. 17 Jahren in den Naturwissenschaften - als Student, als Jungarzt, als Laborant, als Klinikarzt usw.

    In all dieser Zeit habe ich mir ein recht gutes Bild verschaffen können, wenn ich heute über Wissenschaft, über Statistik spreche, dann ohne einen Selbstnutzen! Glauben Sie mir, ich könnte vermutlich das dreifache verdienen, wenn ich auf diese ganzen Halbseichten Untersuchungsmethoden setzen würde, wenn ich den Menschen Funktionsanalysen, Schienen, Laserbleaching, Zirkonenkronen usw für viel Geld anpreisen würde. Ich würde mir zig Emails von Usern, Kollegen usw. sparen und auch solche Forum Beiträge. Wieso mache ich das also? Ganz einfach, denn kurzfristig hätte ich vielleicht mehr Geld, langfristig zerrt jede Lüge, jedes verursachte Leid wieder an mir und somit an dieser Welt. In der seriösen Literatur finden Sie nichts über diese Thematik - stöbern Sie mal in Cochrane.org. Gehen Sie mal auf eine Uni und schauen Sie einmal 2-3 Tage bei Funktionsanalysen aufmerksam zu. Beobachten Sie einmal wie Gebisse hinter den Augen des Patienten einfach plan geschliffen werden mit Fräßen - wo mm keine Rolle spielen.

    Aufgrund anhaltender Beschwerden im HWS- und LWS-Bereich hatte man mir zu einer
    Vermessung mittels IPR-System geraten. Dieser Vermessung stand ich persönlich skeptisch gegenüber – und meine Bedenken haben sich bestätigt. Denn: Herausgekommen ist eine Apparatur (Schiene), durch die mein Unterkiefer in eine unnatürliche Zwangsposition gebracht wurde, so dass es zu einer sehr schmerzhaften Kompression der bilaminären Zone gekommen ist.
    Probleme mit der HWS hab ich auch, solche Vermessungen bringen aber nur neues Leid, denn plötzlich glaubt dann der Betroffene, dass seine Beschwerden mit etwas "Begreifbaren" assoziiert sind, also mit einer Diagnose und beginnt dann Ärzten, Therapeuten und Co Geld in den Rachen zu schütten ... Spiel erkannt?

    Wenn Sie die Schmerzen seit einem Unfall haben, dann sich damit abfinden, dass sowas mehrere Jahre dauern kann, bis es wieder ok wird - ich spüre meinen Knöchel heute noch bei bestimmten Bewegungen, den ich mir vor 4 Jahren verknöchelt habe - ist halt so. Wenn kein Unfall die Ursache war, dann eben rausfinden was ist es? Psyche, falsche Haltung, falsche Belastung, Kombinationen?

    In der Regel hilft beseitigen der Ursache, Sport, Sex und gute Laune

    Nach Priv.-Doz. Dr. Vogel, der auf der Basis langjähriger tierexperimenteller Studien am Minischwein „Mini-Lewe“ das IPR-System entwickelte „steht der Zahnarzt in der Verantwortung, einen Unterkiefer richtig zu positionieren und okklusal zu fixieren. Es ist die Überzeugung des Autors, dass zuerst eine physiologisch richtige Unterkieferposition hergestellt werden muss, ehe weitere Fachdisziplinen ins Spiel kommen.“
    Ich wußte gar nicht, dass Minischweine auch an falscher Unterkieferposition leiden, wie hat der Kollege das wohl anamnestisch erfaßt? Sehen Sie was da passiert - ein Tiermodell, wo der Arzt irgendwelche wilden Theorien aufstellt, viel Energie, Geld und Zeit investiert und dann natürlich irgendwann auch "verkaufen" will.

    Wie soll man an einem Schwein irgendwas ermitteln, was dann beim Menschen Beschwerden minimieren soll. Das Schwein kann weder vor noch nach der Untersuchung etwas zu seiner Kieferposition sagen, denn es weiß nicht einmal, dass es einen Kiefer hat. Es ist immer das gleiche Spiel, ein dominanter Meinungsbildner mit Titel stellt eine These auf, die an sich schon, wenn nicht durch einen Laien beurteilt, Nonsens ist. Diese These wird dann mit Hilfe der Industrie zu Geld gemacht und an Laien vertrieben ... so funktioniert das Geschäft mit der Gesundheit, Jung Ärzte, die sich dann in der Region des Meinungsbildners ansiedeln übernehmen unkritisch diese Meinungen, denn sie wollen ja "bestehen" neben dem Guru und so verknöchert Nonsens zu einer Wahrheit. Stellen Sie sich mal vor 500 Jahren hin mit roten Haaren und behaupten, Sie sind keine Hexe ...

    Was auch immer mit "physiologisch" gemeint ist.
    heißt natürlich ...

    Ich hoffe Ihre Frage habe ich soweit beantwortet versuchen Sie die Ursache Ihre HWS Probleme zu eruieren und machen Sie Sport - dann wird alles gut und das ohne Schiene ...
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



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    Denta Beauté Teams
    DDr. J.M. Belsky

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    Aussagen in diesem Forum stellen keine medizinische Diagnose dar. Unsere Antworten und Überlegungen beziehen sich auf Ihre schriftlich dargestellten Schilderungen. Ärztlich medizinische Diagnosen können nur nach eingehender klinischer Untersuchung (Befundung) gestellt werden. Eine Diagnose ist die Voraussetzung für die richtige Therapie (Befundung >> Diagnose >> Therapie). Eventuell angegebene Preise dienen grob zu Ihrer Information, es handelt sich nicht um einen Kostenvoranschlag. Wir behalten uns zudem das Recht vor, Preise individuell zu ändern.

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    和平

  5. #5
    puella ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
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    Sehr geehrter Herr Dr. Belsky,

    [Sehr lieb dass Sie mir diese mitteilen wollen, ich habe Sie aber nicht gefragt]

    Wow, das saß! (Wieso) Sind Sie sauer? Gibt Ihnen diese Antwort ein gutes Gefühl? Mir nicht.

    [Solche Arbeiten lese ich gar nicht mehr, ich verstehe aber, dass ein paar Röntgenbilder und ein paar pseudo statistische Angaben beim Laien "Seriosität" erzeugen - zudem weil es ja ein Arzt schrieb]

    Dieser Artikel hat mich weder beeindruckt noch hat er mich überzeugt. Ich bin kein Laie, aber das können Sie ja nicht wissen. Ich finde die beschriebene Vorgehensweise bedenklich. Aber es ist auch nicht verwunderlich, denn der Zahnarzt ist der Fachmann für die Zähne, der HNO-Arzt der für Hals, Nase, Stimme, Ohren, der... usw.

    [Das hatten Sie vor dem Unfall auch schon ... wo steht überhaupt, wo die Okklusionsebene liegen soll? Finden Sie es nicht komisch, dass der Mensch hergeht und sich irgendwelche zwei Punkte anhand eines Röntgen hernimmt und dann diese zwei Punkte bei einer Handvoll Menschen untersucht - die keine Probleme haben - und dann sagt "so soll es sein" ... alle Abweichungen sind "pathologisch" ...]

    Komisch finde ich das, aber na klar! Aber ist es nicht so, dass die Kauebene eine definierte Größe ist? Diese Ebene kann beeinflusst werden durch z.B. Stellung der HWS, Aufbau des Gesichtsschädels usw., richtig? Ja, das hatte ich sicherlich schon vor dem Unfall, habe es aber nicht bemerkt, hatte auch keine Beschwerden. Und ich war überrascht, hatte ich doch nie zuvor von einem möglichen Zusammenhang gehört.

    [Ich behandle Probleme und Schmerzen der Menschen und das nach Evidenz basierten Methoden.]

    Auch ich behandle meine Patienten nach bestimmten Richtlinien. Evidenzbasierte Medizin ist m.E. auch so ein Schlagwort. Wer erhebt denn eigentlich die Studien dafür? Sind es nicht auch die Mediziner, die an der Uni nicht gelernt haben, Ihre Sinne zu gebrauchen und die ohne Geräte und Computer hilflos sind, die keine Patientengespräche führen können und die es gar nicht mehr gewohnt sind, einen Patienten anzufassen oder mal über den Tellerrand zu sehen? Vielleicht sollte man auch solche Studien kritischer sehen … .

    [ Ich bin nun 37 und seit ca. 17 Jahren in den Naturwissenschaften - als Student, als Jungarzt, als Laborant, als Klinikarzt usw.]

    Ich bin 41, seit 18 Jahren Krankengymnastin. Ich habe viele Jahre in der neurologischen und medizinischen Rehabilitation gearbeitet sowie auch mehrere Jahre in einer Zahnarztpraxis, als PT und auch als Assistentin, habe Fortbildungen für Ärzte gegeben und habe gemeinsam mit ihnen Patienten behandelt. Zu dem habe ich mich weitergebildet in Osteopathie, Applied Kinesiology u.a. Ich gehöre nicht zu den Therapeuten, die Patientin bei Beschwerden im Kiefergelenkbereich heiße Körnerkissen auf Nacken und Gesicht legen und anschließend die Kaumuskulatur massieren. Und: Wir haben in der Praxis KEINE instrumentellen Funktionsanalysen durchgeführt! Auch ich habe genau wie Sie das Ziel, Leid zu beenden. Und das gelingt am Besten, wenn man die Ursachen für die Beschwerden findet. Nicht jedes Leid ist psychosomatischer Natur - eine Diagnose, mit der viele kommen, die aber in vielen Fällen gar nicht stimmt. Spazieren gehen hilft daher nicht immer …

    [In der seriösen Literatur finden Sie nichts über diese Thematik]

    Ich stimme Ihnen doch da im Wesentlichen zu, und Ihr Forum ist einfach prima. Sie helfen den Leuten!
    Was aber ist „seriöse Literatur"?
    Ich habe Bücher von Lotzmann, Bumann, Ahlers, Jakstat, Freesmeyer, Barral, Liem usw. gelesen. Das von Ihnen empfohlene Buch von Manfredini kenne ich nicht und es scheint auch leider vergriffen zu sein.

    [Gehen Sie mal auf eine Uni und schauen Sie einmal 2-3 Tage bei Funktionsanalysen aufmerksam zu.]

    Ich habe bei mehreren instrumentellen Funktionanalysen zugesehen. Wenn man zuvor eine klinische Untersuchung durchgeführt hat und vielleicht auch noch die HWS, Strukturen des Craniums, Zungenbein, Klavikula und Sternum untersucht hat, die Füße gehören eigentlich auch noch dazu, dann kann man sich eine instrumentelle Funktionsanalyse m.E. schenken. Aber welcher Zahnarzt kann (will) das schon? Stattdessen wird vermessen ... Das finde ich sehr schade.

    [Beobachten Sie einmal wie Gebisse hinter den Augen des Patienten einfach plan geschliffen werden mit Fräßen - wo mm keine Rolle spielen.]

    Das verstehe ich nicht.

    [Probleme mit der HWS hab ich auch]

    (Stimmt), das kann ich in Ihren Videos sehen. Aber auch danach haben Sie mich nicht gefragt.

    [solche Vermessungen bringen aber nur neues Leid, denn plötzlich glaubt dann der Betroffene, dass seine Beschwerden mit etwas "Begreifbaren" assoziiert sind, also mit einer Diagnose und beginnt dann Ärzten, Therapeuten und Co Geld in den Rachen zu schütten ... Spiel erkannt?]

    Spiel erkannt, allerdings! Ich wollte nur eine stinknormale Schiene, in meiner habituellen Position. Als Zahnschutz für die Nacht, da ich mit großer Gewalt mit den unteren Schneidezähne gegen die oberen schiebe. ( Ich glaube, die Ursache dafür zu kennen, nur komme ich leider nicht ins Gespräch.) Und was hat man mir gesagt? Kommen Sie wieder, wenn Sie 1000 Euro für eine Schiene haben! Ohne Vermessung war da nichts zu machen, ich war bei mehreren Zahnärzten. Ich hatte dann schließlich einen Deal mit meinem Orthopäden: eine Schiene für lau, dafür sollte ich an einem Workshop für Zahnärzte teilnehmen. Wie schon gesagt, ich stand dieser Vermessung skeptisch gegenüber, hatte ich doch alle Publikationen zu besagter Methode gelesen ... . Und was ich dann miterleben durfte, hat mich wahrlich nicht überzeugt. Große Güte, war das peinlich … .

    [Ich wußte gar nicht, dass Minischweine auch an falscher Unterkieferposition leiden, wie hat der Kollege das wohl anamnestisch erfaßt?]

    Das wusste ich auch nicht - obwohl der Mensch dem Schwein oft sehr ähnlich ist ... Der Kollege hat dem armen Schwein zuvor etwas ins Maul gebastelt. Ich finde diese Studie total absurd, wundere mich über Ärzte, die sie ernst nehmen. Ich habe also genauso wie Sie agumentiert, nur: Es möchte keiner hören. Die Zahnärztin, die diese Vermessung durchgeführt hatte, reagierte sehr empfindlich auf meine Anmerkungen ...

    [Ich hoffe Ihre Frage habe ich soweit beantwortet versuchen Sie die Ursache Ihre HWS Probleme zu eruieren und machen Sie Sport - dann wird alles gut und das ohne Schiene ...]

    Die Ursache ist klar - ein strukturelles Problem - die Schiene betrachte ich auch nur als Krücke, mehr sollte das auch gar nicht sein.

    Vielen Dank für Ihre Geduld und schöne Grüße!

    puella

  6. #6
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    Sehr liebe Puella!

    [Sehr lieb dass Sie mir diese mitteilen wollen, ich habe Sie aber nicht gefragt]
    Wow, das saß! (Wieso) Sind Sie sauer? Gibt Ihnen diese Antwort ein gutes Gefühl? Mir nicht.
    Oje, das tut mir Leid, ich bin nicht sauer, aber es ist einfach die Wahrheit ... Sie fragen, ich antworte. Sie müssen verzeihen, es wäre doch ein wenig "Lachhaft" würde ich mein Wissen von Laien beziehen, ich tue es nicht mal von irgendwelchen Profs. ... würden Sie zu einem Arzt gehen, der sein Wissen aus einem Laienforum bezieht? Also gar nicht böse, einfach nur ehrlich ... sorry, wenn es böse rüber kam. Ich wußte nicht, dass Sie darüber diskutieren wollen ...

    Komisch finde ich das, aber na klar! Aber ist es nicht so, dass die Kauebene eine definierte Größe ist?
    Nein ... die Kauebene ist eigentlich keine Ebene - es ist etwas konstruiertes. Sie beißen auf ein Stofftuch, der Teil des Tuches, der dann zwischen Ihren Zähnen und Kiefern aufgespannt ist, wird von Ärzten als Kauebene bezeichnet. Diese künstliche Ebene, die also von der Bezahnung abhängt wurde und wird für wilde Theorien und Berechnungen herangezogen - egal ob die Patienten Beschwerden haben oder nicht.

    Diese Ebene kann beeinflusst werden durch z.B. Stellung der HWS, Aufbau des Gesichtsschädels usw., richtig? Ja, das hatte ich sicherlich schon vor dem Unfall, habe es aber nicht bemerkt, hatte auch keine Beschwerden. Und ich war überrascht, hatte ich doch nie zuvor von einem möglichen Zusammenhang gehört.
    Da gibt es auch keinen Zusammenhang ... wenn Sie heute Ihren Tisch vor Ihnen vermessen, dann werden sich ein paar geometrische Achsen schneiden - ganz zufällig. Daraus macht dann der unseriöse Arzt Regeln und beginnt Abweichungen von dieser neu erdachten Norm zu therapieren. Die Industrie spielt mit - man spricht von Medikalisierung. Genau so läuft es mit dem Kiefergelenk und dem Biss - lief es, denn zum Glück beginnen immer mehr Jung Ärzte und seriöse Wissenschaftler das Bild zu korrigieren. Mir schrieb letztens ein Prof. der CMD Gesellschaft - eine nicht ganz nette Mail. Als ich ihn bat mir eine EBM Studie zu schicken bezüglich der Funktion des Kiefergelenkes, kam nichts ... da reden die Anhänger der CMD Theorie von Dysfunktion und haben keine Funktion definiert.

    Auch ich behandle meine Patienten nach bestimmten Richtlinien. Evidenzbasierte Medizin ist m.E. auch so ein Schlagwort. Wer erhebt denn eigentlich die Studien dafür?
    Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen (Mediziner, Biologen, Statistiker,...) nehmen bisherige Studien und analysieren diese. Vergleichen die Daten und publizieren das ... bei den meisten Dogmen, die uns Jungärzten teilweise auch schleierhaft sind/waren, kommt dann eben ein sehr ernüchterndes Ergebnis raus ... wie meine ich das? Schon als Student war ich auf Kriegsfuß mit dem Kiefergelenk, der Funktion, der Analyse. Umso mehr man sich damit beschäftigt, umso undurchsichtiger wurde das ... umso mehr man die "großen" Gurus beobachtete, umso mehr fielen einem die Wiedersprüche auf. Interessanterweise verstanden solche Dinge immer nur jene Jungärzte, die selber keine Meinung hatten und für Ihre Karriere alles tun würden. Auf der Kieferchirurgie im AKH Wien war das besonders schlimm, selbst die Patienten merkten die widersprüchlichen Angaben. Bei einer Visite war der Diskus verschoben, bei einer zweiten dann wieder ok - immer das gleiche Bild!
    Ich fand mich dann damit ab, dass dieses System eben wie "des Kaisers neuen Kleider funktioniert" - nicht anders ist es mit den meisten Medikamenten

    Es ist ein Wohltat jetzt nach mehr als 10 Jahren zu lesen, dass dieser Humbug von seriösen Wissenschaftler aufgedeckt wird. Natürlich schreien nun viele Kollegen auf, natürlich wehren sich Fachgesellschaften, deren "Leben" davon abhängt ... Evidenz basiert bedeutet also nicht nur, dass man nun versucht Studien nach einem neuen Design zu machen, sondern auch alte Studien werden durchforstet - und das ohne selbst Zweck. Lesen Sie sich die Statuten von z.B. chochrane.org durch. Sie werden sehen, die Menschen dort haben außer Arbeit nicht viel davon - ich korrigiere, sie haben sehr viel davon, denn sie machen Gutes - aber das ist ein anderes Thema

    Ich bin 41, seit 18 Jahren Krankengymnastin. Ich habe viele Jahre in der neurologischen und medizinischen Rehabilitation gearbeitet sowie auch mehrere Jahre in einer Zahnarztpraxis, als PT und auch als Assistentin, habe Fortbildungen für Ärzte gegeben und habe gemeinsam mit ihnen Patienten behandelt. Zu dem habe ich mich weitergebildet in Osteopathie, Applied Kinesiology u.a.
    Dann haben Sie vielleicht seit 18 Jahre was Kiefergelenk anbelangt einen Fehler aufgesessen und beginnen nun das ganze zu beleuchten, oder aber Sie haben es eh schon immer anders gefühlt und es lösen sich nun bestimmte Dinge für Sie auf - wie es ist, kann ich nicht sagen, denn dazu kenne ich Sie zu wenig ...

    Viele Menschen machen etwas seit zig Jahren, dafür gibt es verschiedene Gründe ...
    • die einen zum Selbstzweck, weil sie damit Geld verdienen
    • andere aus Faulheit weil sie nicht streiten wollen - nach dem Motto: die anderen machen das ja auch
    • wiederum andere aus Unwissen, weil sie ihren Job eben nur nebenher tun ...


    Ich gehöre zu denen, die streiten Nein, Spaß beiseite - ums Streiten geht es gar nicht, ich kann mich aber mit Nonsens nicht anfreunden, dann behandle ich lieber gar nicht und so geht es vielen Kollegen. Sie werden sehen, auch in der Pharmaindustrie wird sich in den nächsten 30 Jahren gewaltig was tun. Die meisten Medikamente am Markt werden verschwinden ...

    Ungeduld ist Zeit, Geduld ist Zeitlos!

    Ich gehöre nicht zu den Therapeuten, die Patientin bei Beschwerden im Kiefergelenkbereich heiße Körnerkissen auf Nacken und Gesicht legen und anschließend die Kaumuskulatur massieren. Und: Wir haben in der Praxis KEINE instrumentellen Funktionsanalysen durchgeführt! Auch ich habe genau wie Sie das Ziel, Leid zu beenden. Und das gelingt am Besten, wenn man die Ursachen für die Beschwerden findet. Nicht jedes Leid ist psychosomatischer Natur - eine Diagnose, mit der viele kommen, die aber in vielen Fällen gar nicht stimmt. Spazieren gehen hilft daher nicht immer …
    Ich glaube ich muss das ein wenig ausführen, denn ich höre diesen Satz nun immer wieder und ich glaube Sie haben mich, sowie andere missverstanden ...

    Zu mir kommen häufig Menschen, die schon mehrere Jahre Leidensgeschichte hinter sich haben. Von neuen Kronen, neuen Brücken, Schienen, Kiefergelenksspülungen usw. Wenn Sie sich die Berichte durchlesen, dann werden Sie merken, dass viele "Zahnmuffel" plötzlich immer wider neue Dinge an sich entdecken ... was passiert da eigentlich?

    Sobald sich der Mensch mit etwas zu beschäftigen beginnt, beginnt er seine Sinne zu sensibilisieren - auszuloten. Ich habe das Beispiel mit der klassischen Musik hier im Forum gebracht. Jemand der seit Jahren klassische Musik hört, wird erkennen, ob der Geiger beim heutigen Konzert gut drauf war oder nicht ... das Pendel dieses Menschen ist in absoluter Instabilität - das bedeutet höchste Sensitivität ...

    Es ist dann häufig schwierig bei solchen Patienten heraus zu finden, was ist nun Norm und was ist Abnorm. Diese Menschen sind häufig so "zentriert", dass dann eben auch die Normfunktion als "abnorm" empfunden werden kann. Das erkläre ich dem Patienten sehr ausführlich und rate ihm einmal das Pendel wieder pendeln zu lassen - das gelingt am besten in der Natur. Da kommt man am besten auf andere Gedanken. Die meisten kommen dann nach ein paar Monaten und sind beschwerdefrei, für die paar wenigen, die weiterhin Beschwerden haben, stelle ich mit Physiotherapeuten, Osteopathen und/oder wenn notwendig einem Psychotherapeuten ein Konzept zusammen.

    Es ist also nicht so, dass ich die Rute schwinge und sage setze dich unter einen Baum und alles wird gut. In der ersten Phase geht es mir häufig um eine "Desensibilisierung" dann wird wenn ein Bedarf da ist nach Evidenz basierten Methoden behandelt. Ich habe schon einmal geschrieben, Evidenz basierte Medizin machten wir vor 8 Jahren, nun sind wir bei "Menschen basierter Medizin". Ich verfolge dabei keine persönlichen Ziele, denn ich könnte weitaus mehr mit Schiene, Funktionsdiagnose, sofortiger Osteopathie oder anderen Therapien verdienen ... ums verdienen geht es aber nicht - es geht um ein Umdenken ...

    Ich stimme Ihnen doch da im Wesentlichen zu, und Ihr Forum ist einfach prima. Sie helfen den Leuten!
    Was aber ist „seriöse Literatur"?
    Ich habe Bücher von Lotzmann, Bumann, Ahlers, Jakstat, Freesmeyer, Barral, Liem usw. gelesen. Das von Ihnen empfohlene Buch von Manfredini kenne ich nicht und es scheint auch leider vergriffen zu sein.
    Die Namen die Sie nennen - die Meisten von denen sind eben "ehemalige Kaiser" - "Opinionleader" ... seriöse Literatur ist jene, die Sie verstehen ... Sie müssen keine Namen lesen, Sie müssen keine Gurus folgen ... schalten Sie Ihr Hirn ein, so kommen Sie zu guter Literatur. Als Jungstudent tat ich das, aber ich hatte nicht die Eier um mich durchzusetzen ... zudem konnte ich mir nicht vorstellen, dass so vieles so korrupt, so falsch auf dieser Kugel laufen kann.

    Wir beide sind nun in einem Alter, wo wir die "Eier" haben "Nein" zu sagen, zu sagen "das verstehe ich nicht, erklären bitte". Das müssen Sie nur tun beim Lesen der Literatur, die Fehler sind offensichtlich - so wie das mit den Minischweinen ... was wird da eigentlich untersucht? Eine geometrische Regel - ja und? Was bringt es dann Menschen nach dieser Geometrie einzuteilen? Das machten Europäer mit den Hutus und den Tutsi - was brachte es - Millionen Tote ... hier bringen solche Einteilungen Geld und Titel für die Einen, Leid für die Anderen ...

    Sie müssen nur sehr aufmerksam lesen und trauen Sie sich Ihre Fragen stellen! Leider finden sich die meisten Menschen damit ab, was in Büchern steht - nur Ihr Verstand, Ihr Gefühl wird Sie zur richtigen Literatur bringen - und das immer aufs Neue!

    [Beobachten Sie einmal wie Gebisse hinter den Augen des Patienten einfach plan geschliffen werden mit Fräßen - wo mm keine Rolle spielen.] Das verstehe ich nicht.
    Auf der Zahnklinik gab es einen dominanten prothetischen Chef, der z.B. bei Totalprothesen einen irrsinnigen Aufwand was die Herstellung betraf, betrieb. Da wurde um tausendstel Millimeter herum geeiert, Techniker und Jungärzte niedergebrüllt und wenn dann das Ding nicht paßte, nahm er die Prothese, verschwand in der Technik und fuhrt mit der Fräse drüber - schliff einfach was weg und setzte das Ding dann ein ...

    Es tut mir nochmals Leid, ich bin nicht sauer. Ich hoffe Ihre Fragen besser beantwortet zu haben, ich glaube, Sie wollten eher drüber reden und haben mir das in Form von Fragen gestellt - sorry das ich das nicht begriff. Sowie es Ihnen mit den Ärzten erging, geht es mir immer wieder. Viele Jungärzte die zu uns kommen um zuzusehen sind voll von diesem "Schwachsinn" und man muss diesen Jungärzten einmal das kritische Hinterfragen lernen - das tun Sie schon, so werden Sie zu guter Literatur kommen!

    Alles Gute!
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



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  7. #7
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    Sehr geehrter Herr Dr. Belsky,

    [Es tut mir nochmals Leid, ich bin nicht sauer. Ich hoffe Ihre Fragen besser beantwortet zu haben, ich glaube, Sie wollten eher drüber reden und haben mir das in Form von Fragen gestellt - sorry das ich das nicht begriff. ]

    Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Es ist alles gut, ich war nur so auf ihre Antwort gespannt, und dann dieser erste Satz... . Ich wollte nicht nur drüber reden, das waren ganz ernst gemeinte Fragen, ich bin zur Zeit leider auch Patientin und habe Beschwerden, die nicht durch Urlaub, Natur usw. verschwinden.

    Ich stelle immer wieder Fragen, auch Ihnen hatte ich im Mai eine persönliche Email gesendet und gefragt, ob ich Ihnen meinen „Fall“ einmal schildern könnte. Sie hatten mir dann den damals noch nicht veröffentlichten Artikel „der richtigen Biss“ geschickt. Der hat mich leider nicht weitergebracht. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, das soll kein Vorwurf sein. Ich war mir nicht sicher, ob Sie Lust auf dieses Thema haben.

    Darf ich Ihnen noch einmal eine Email schicken?

    Beste Grüße!

    puella

  8. #8
    Avatar von Belsky
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    Sehr liebe Puella!

    Sie dürfen alles, besser wäre es aber Ihre Fragen zu anonymisieren und hier reinzustellen, denn dann haben alle was davon!
    Ich hoffe, dass ich ihnen dieses Mal besser helfen kann!

    Alles Gute!
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    和平

  9. #9
    puella ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
    Registriert seit
    15.09.2011
    Beiträge
    9
    Lieber Herr Dr. Belsky,

    ich bin bei der Lösung meines Problems noch nicht sehr viel weiter gekommen und somit möchte ich Sie noch einmal um Ihren fachlichen Rat bitten, vielleicht können wir gemeinsam eine Lösung finden.

    Akut habe ich seit fast 4 Wochen einen brennenden Schmerz im Bereich 45 bis 47 am Zahnfleisch und um die Zähne herum sowie an der gesamten rechten Zungenseite. Die Zähne kann ich belasten. Hinzu kommt ein Schmerz im Bereich des craniozervikalen Übergangs, ebenfalls auf der rechten Seite mit Ausstrahlung in das rechte Auge, die rechte Wange ist berührungsempfindlich. Nach körperlicher Anstrengung kommt noch eine starke Übelkeit hinzu. Nachts beruhigt sich das Ganze. Eine osteopathische Behandlung eines Kollegen an der HWS und am Schädel brachte Linderung, für Stunden habe ich Erleichterung, dann wieder ist es kaum auszuhalten. Ein Muster ist dabei nicht zu erkennen.

    Die Untersuchung bei einem Zahnarzt hat nun ergeben, dass die Ursache für meine Beschwerden nicht im Bereich der Zähne zu finden ist, d. h. es gibt keine Entzündung, Karies o.a. .Allerdings hat er festgestellt, dass ich keine Eckzahnführung habe, ich führe auf beiden Seiten über die 4er. (Vermutlich lässt sich damit auch die Rezession an den Zähnen 14 und 24 erklären, die seit etwa einem Jahr zu erkennen ist, oder nicht?) Ich weiß, dass es vor einem Jahr noch eine Gruppenführung war, d.h. über den Eckzahn und den ersten Prämolar. Sein Therapievorschlag ist, die 4er einzuschleifen. Aber warum sollte ich das machen lassen? Sollte man nicht vorher die Ursache für den Verlust der Gruppenführung finden? Meiner Bitte, zunächst eine Schiene anzufertigen, ist er nachgekommen, nur leider mag ich diese nicht tragen, da der Kunststoff unangenehm riecht und schmeckt. Vielleicht kann man das ändern.

    Wodurch kann es zum Verlust der Eckzahn- bzw. Gruppenführung kommen? Etwa durch den Verlust der vertikalen Dimension? Lediglich an den Zähnen 11/21 32 bis 42 sind kleine Abrasionsflächen sichtbar und die bestehen nun auch schon seit über 20 Jahren. Es besteht, Unfall bedingt, ein muskuläres Ungleichgewicht zwischen Nackenflexoren und -extensoren. Ich habe das Gefühl, dass der Biss nicht stimmt, der Unterkiefer zu weit retral ist. Die Kau- und Halsmuskulatur zeigt Ermüdungserscheinungen.

    Ich habe Ihnen nur mein akutes Problem geschildert. Insgesamt ist es komplexes Thema mit vielen offenen Fragen, die sicherlich nicht nur im zahnärztlichen Bereich zu beantworten sind.

    Beste Grüße!

    Puella

  10. #10
    Avatar von Belsky
    Belsky ist offline Administrator
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    Beiträge
    4.832
    Sehr liebe Puella!

    ich bin bei der Lösung meines Problems noch nicht sehr viel weiter gekommen und somit möchte ich Sie noch einmal um Ihren fachlichen Rat bitten, vielleicht können wir gemeinsam eine Lösung finden.
    Sie sind weiter als Sie glauben

    Akut habe ich seit fast 4 Wochen einen brennenden Schmerz im Bereich 45 bis 47 am Zahnfleisch und um die Zähne herum sowie an der gesamten rechten Zungenseite. Die Zähne kann ich belasten. Hinzu kommt ein Schmerz im Bereich des craniozervikalen Übergangs, ebenfalls auf der rechten Seite mit Ausstrahlung in das rechte Auge, die rechte Wange ist berührungsempfindlich. Nach körperlicher Anstrengung kommt noch eine starke Übelkeit hinzu. Nachts beruhigt sich das Ganze. Eine osteopathische Behandlung eines Kollegen an der HWS und am Schädel brachte Linderung, für Stunden habe ich Erleichterung, dann wieder ist es kaum auszuhalten. Ein Muster ist dabei nicht zu erkennen.
    Ich fühle ein Muster - mehr dazu im Video chronischer Schmerz ...

    Die Untersuchung bei einem Zahnarzt hat nun ergeben, dass die Ursache für meine Beschwerden nicht im Bereich der Zähne zu finden ist, d. h. es gibt keine Entzündung, Karies o.a. .Allerdings hat er festgestellt, dass ich keine Eckzahnführung habe, ich führe auf beiden Seiten über die 4er. (Vermutlich lässt sich damit auch die Rezession an den Zähnen 14 und 24 erklären, die seit etwa einem Jahr zu erkennen ist, oder nicht?) Ich weiß, dass es vor einem Jahr noch eine Gruppenführung war, d.h. über den Eckzahn und den ersten Prämolar. Sein Therapievorschlag ist, die 4er einzuschleifen. Aber warum sollte ich das machen lassen? Sollte man nicht vorher die Ursache für den Verlust der Gruppenführung finden? Meiner Bitte, zunächst eine Schiene anzufertigen, ist er nachgekommen, nur leider mag ich diese nicht tragen, da der Kunststoff unangenehm riecht und schmeckt. Vielleicht kann man das ändern.
    Ich habe Ihnen ja Videos bezüglich des Kiefergelenkes gesendet ... schon vergessen? Es gibt keine Studie, die, die Bedeutung dieser Okklusionkonzepte belegen würden. Die Münchner sagen "Gruppenführung", die Wiener "sequentielle Seitzahnführung mit Eckzahn Dominanz", die Spanier "Eckzahnführung" usw. ... alles akademisches Hirnwixen, dass im Endeffekt nur Leid verursacht. Beschäftigen Sie sich auch einmal wie Wissenschaft funktioniert, vielleicht hilft Ihnen das ein wenig ...

    Wodurch kann es zum Verlust der Eckzahn- bzw. Gruppenführung kommen?
    Dieses Konzept existiert nur in den Büchern, somit ist die Frage nicht zu beantworten, das wäre so, als würde man sich Fragen, wie viele Ecken hat ein Kreis ...

    Es besteht, Unfall bedingt, ein muskuläres Ungleichgewicht zwischen Nackenflexoren und -extensoren. Ich habe das Gefühl, dass der Biss nicht stimmt, der Unterkiefer zu weit retral ist. Die Kau- und Halsmuskulatur zeigt Ermüdungserscheinungen.
    Oje, Sie sind schon sehr in die "Medikalisierungsmaschinerie" gerutscht ... wie will man diese Aussagen gemessen haben, geprüft haben - es gibt nirgendwo Arbeiten die zeigen würden welche Spannung welcher Muskel haben soll, im Vergleich zu anderen haben soll ... meistens liegt man beim Arzt/Physiotherapeuten/Masseur und der stellt dann solch eine Aussage in den Raum, der Mensch, der gerade in einer schwierigen Lebenssituation ist, klammert sich unreflektiert an solch eine "Scheindiagnose" und die Leidspirale dreht sich weiter ... schauen Sie mal das Video Entgiften an, vielleicht gibt Ihnen das einen Hinweis ...

    Alles Gute!
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



    im Namen des
    Denta Beauté Teams
    DDr. J.M. Belsky

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