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Top-Beitragsschreiber: Belsky (4.832)
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Frage - Antwort! Thema, Kieferorthopädie nach Schneidezahnverlust in DDr. Belsky berät Sie persönlich; Sehr geehrter Herr DDr. Belsky, Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen. Bin mittlerweile schon total verzweifelt. War bisher bei 6 ...
  1. #1
    RyoIshi ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
    Registriert seit
    26.08.2011
    Beiträge
    2

    Kieferorthopädie nach Schneidezahnverlust

    Sehr geehrter Herr DDr. Belsky,

    Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen. Bin mittlerweile schon total verzweifelt. War bisher bei 6 verschiedenen Ärzten mit komplett unterschiedlichen Meinungen.

    Nun zum Tatbestand:

    Habe mir mit 12 Jahren den 1er ausgeschlagen. Danach bekam ich eine Zahnspange um die Lücke zu korrigieren. Die Folge heute ist nun, dass die Zähne unförmig und nicht symetrisch stehen. Wollte dazu in kieferorthopädische Behandlung gehen.

    Hier mal ein Foto von meinem Gebiss



    Version 1 wäre die rechte Seite nach hinten zu schieben und als rechter 2er ein Implantat einzusetzen.

    Version 2 wäre die Lücken zu schliessen und den rechten Eckzahn als Schneidezahn zu tarnen.

    Natürlich wird bei beiden Versionen die Vorderen 1er in die Mitte gerückt.

    Was würden Sie vorschlagen? Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen, da ich wirklich nicht mehr weiss was ich machen soll.

    lg
    Ryo

  2. #2
    Avatar von Belsky
    Belsky ist offline Administrator
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    03.03.2007
    Ort
    Wien
    Beiträge
    4.832
    Sehr lieber Ryo!

    Beide Möglichkeiten führen zu einem Ziel - Verbesserung der Ästhetik! Es sind eben unterschiedliche Möglichkeiten ... das kaschieren mit dem Eckzahn geht schneller, die Implantatlösung geht langsamer, da mehr Zähne "verschoben" werden müssen - es ist vermutlich auch die teurere Variante. Mit beiden wird man gute ästhetische Ergebnisse erzielen können - was wollen Sie ist die Frage?

    Wenn es meine Zähne wären, würde ich die Version wählen, die dem "Urzustand" am nächsten kommt, ich bin kein Fan von "kaschieren" wobei diese Version nicht schlecht ist, ist mehr eine "Egosache" von mir vermutlich

    Im Grunde hängt die Wahl von Ihnen ab, von Ihrer Einstellung zur Zeit, Ihrem Geldbörserl, Ihren Wünschen usw. Wie meine ich das? Ein Beispiel:

    Person A:
    Ist in eine neue Wohnung eingezogen und hat eine hübsche Nachbarin, die er "umwerben" möchte. Das gab Person A auch die Kraft ein alt mitgeschlepptes Problem zu lösen - die Zahnsituation. Person A will schnelle Ergebnisse ...

    Person B:
    Ist schon höheren Alters und macht spirituelle Änderungen durch, er will vieles in seinem Leben "aufräumen" und erkennt, dass der Weg das Ziel ist. So macht er sich auch an die überfällige Zahnsanierung ran, wichtig sind für ihn Urzustand ...

    Für beide Personen gibt es zwei verschiedene Wege der Therapie, für beide ist die eine "richtiger" als die andere - was wollen Sie?
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



    im Namen des
    Denta Beauté Teams
    DDr. J.M. Belsky

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    Aussagen in diesem Forum stellen keine medizinische Diagnose dar. Unsere Antworten und Überlegungen beziehen sich auf Ihre schriftlich dargestellten Schilderungen. Ärztlich medizinische Diagnosen können nur nach eingehender klinischer Untersuchung (Befundung) gestellt werden. Eine Diagnose ist die Voraussetzung für die richtige Therapie (Befundung >> Diagnose >> Therapie). Eventuell angegebene Preise dienen grob zu Ihrer Information, es handelt sich nicht um einen Kostenvoranschlag. Wir behalten uns zudem das Recht vor, Preise individuell zu ändern.

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    和平

  3. #3
    RyoIshi ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
    Registriert seit
    26.08.2011
    Beiträge
    2
    Vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Da gebe ich Ihnen vollkommen recht. Um finanzielle Aspekte geht es mir nicht, jedoch vielmehr um eine zeitnahe Lösung. Hatte bereits 2 1/2 Jahre eine Zahnspange und möchte das nicht nochmal durchmachen in dem Ausmaß.

    Also eine fixe Zahnspange würde ich schon tragen, jedoch mehr als ein Jahr wäre mir zu viel.

    Zu den beiden Versionen:

    Bei Version 1 habe ich eigentlich nur Angst vor dem Implantat. Da ich ja noch relativ jung bin (22), habe ich große Bedenken wie lang das Implantat ästhetisch aussieht (eventueller Zahnfleischrückgang, etc.).

    Laut einem der besuchten Zahnärzte, dauert die KFO Behandlung bei dieser Version mindestens 2 Jahre, da sich die Backenzähne schwer verschieben lassen. Dies kann jedoch umgangen werden, wenn man sich von einem 4er Backenzahn trennt. Mit der Extraktion (wobei dieser Zahn sowieso schon eine Füllung hat) kann die Behandlung auf 8-10 Monate verkürzt werden.

    Version 2 wäre für mich die einfachere Methode weil keine Zähne hinzugefügt bzw. entfernt werden müssen. Hier frage ich mich nur ob man den Eckzahn so präparieren kann, dass es ästhetisch aussieht, da der Zahnfleischrand doch sehr unterschiedlich hoch ist. Hat diese "Tarnung" gesundheitliche Auswirkungen? Der Eckzahn ist doch sehr wichtig bei der Nahrungsaufnahme oder?

    Entschuldigung für die vielen Fragen,

    Vielen Dank im Vorhinein,

    lg Ryo

  4. #4
    Avatar von Belsky
    Belsky ist offline Administrator
    Registriert seit
    03.03.2007
    Ort
    Wien
    Beiträge
    4.832
    Sehr lieber Ryo!


    Bei Version 1 habe ich eigentlich nur Angst vor dem Implantat. Da ich ja noch relativ jung bin (22), habe ich große Bedenken wie lang das Implantat ästhetisch aussieht (eventueller Zahnfleischrückgang, etc.).
    Wenn Sie kein Raucher sind, gut reinigen und sonst keine schweren Erkrankungen haben, dann können Sie davon ausgehen, dass es vermutlich ein Leben lang halten wird ... der 21 und 12 ist wurzelbehandelt? Wenn ja, dann sollten diese egal vor welcher Therapie überprüft werden, ob gut gemacht - z.B. mit einem Röntgen.

    Laut einem der besuchten Zahnärzte, dauert die KFO Behandlung bei dieser Version mindestens 2 Jahre, da sich die Backenzähne schwer verschieben lassen. Dies kann jedoch umgangen werden, wenn man sich von einem 4er Backenzahn trennt. Mit der Extraktion (wobei dieser Zahn sowieso schon eine Füllung hat) kann die Behandlung auf 8-10 Monate verkürzt werden.
    Man macht einfach eine neue Lücke - auch eine Möglichkeit ...

    Version 2 wäre für mich die einfachere Methode weil keine Zähne hinzugefügt bzw. entfernt werden müssen. Hier frage ich mich nur ob man den Eckzahn so präparieren kann, dass es ästhetisch aussieht, da der Zahnfleischrand doch sehr unterschiedlich hoch ist. Hat diese "Tarnung" gesundheitliche Auswirkungen? Der Eckzahn ist doch sehr wichtig bei der Nahrungsaufnahme oder?
    Gesundheitliche Auswirkungen wird es keine haben, ob man die Ästhetik 100% hinbekommt ist eine andere Sache - man müßte mit der Zahnspange den Zahn und den Knochen ein wenig runter holen ...

    Ich weiß ist nicht einfach die Entscheidung, ich würde aber bei solchen Dingen immer nur die Funktionalität entscheiden lassen, also nicht Zeitdruck, nicht Geld, nicht Faulheit usw. Sie sehen, ich tendiere mehr zur Implantatlösung, ob die Variante mit dem 4er ex auch "gut" ist, muss man durch eine Analyse berechnen ...

    So oder so - nicht den Kopf hängen lassen, bedenken Sie den Luxus der Wahl!
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



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    DDr. J.M. Belsky

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