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Top-Beitragsschreiber: Belsky (4.832)
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Frage - Antwort! Thema, Unlösbares Problem? in DDr. Belsky berät Sie persönlich; Lieber Herr Dr. Belsky, herzlichen Dank für Ihre lange und nette Antwort (diese ging zwar an meine "kleine" Schwester, gelesen ...
  1. #1
    nele1 ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
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    Unlösbares Problem?

    Lieber Herr Dr. Belsky,

    herzlichen Dank für Ihre lange und nette Antwort (diese ging zwar an meine "kleine" Schwester, gelesen habe ich sie jedoch auch).

    Leider konnte ich unter meinem Namen nicht direkt auf Ihre Antwort Bezug nehmen, deshalb versuche ich es auf diesem Weg, obwohl nun zum selben Thema zwei Threads existieren.

    Hier der Link zum Ausgangsthread:

    Unlösbares Problem?

    Es ist schön das Sie Ihrer Schwester helfen wollen, jedoch wird sich Ihre Schwester nur selber helfen können. Wie meine ich das? Erst wenn sich Ihre Schwester selber hinsetzt, sich mit dem Problem ernsthaft auseinandersetzt, ohne viel Trara, dann wird sie zu einer Lösung kommen. …

    Ich weiß nicht wieso Ihre Schwester leidet, der Würgreiz ist es aber nicht per se, dahinter steht was anderes, sonst würde nicht Sie, sondern Ihre Schwester mit mir hier schreiben. Ihrer Schwester geht es wie vielen anderen Menschen auch, man wird sie behandeln können sobald sie das selbst wollen wird …
    Sie fragen sich, wieso ich Ihnen nicht selbst geschrieben habe – ich möchte Ihnen hierauf gern antworten.

    Ich lebe im "Jetzt" und habe den Würgereiz angenommen und akzeptiert.
    "Das Leben ist nicht so wie es ist, sondern so, wie man es sieht."
    Und ich kann meine inneren Kraft- und Energiequellen nicht nur für dieses Problem einsetzen und verbrauchen. Der Würgereiz ist für mich nicht mehr ein Makel von mir, sondern er gehört zu mir – ich bin so, wie ich bin und daran lässt sich nichts ändern.

    Es ist nicht so, dass ich mich mit dem Würgerreiz noch nicht auseinandergesetzt habe – ganz im Gegenteil. Doch mittlerweile musste ich einsehen (vielleicht ist diese Erkenntnis ja falsch, und ich weiß nur noch nichts davon), dass sich für mein Problem keine adäquate Lösung findet. Meine Schwester glaubt, dass es den ZA geben wird, der mich begleitet und unterstützt, so dass eine normale Behandlung mit reduziertem oder unterdrücktem Reizzustand möglich ist. Ich glaube mittlerweile nicht mehr daran – mag ich mit meiner Einschätzung falsch liegen, doch anstrengende Patienten, wie ich mit dem Würgereiz einer bin, werden wohl eher als lästig und unbequem eingestuft. Ich sehe es für mich nicht als Lösung, mich unter VN behandeln zu lassen – doch dies ist die einzige Alternative, die mir angeboten wurde.

    Sie haben Recht, wenn Sie schreiben, dass es der Würgereiz nicht per se ist, sondern etwas anderes, was dahinter steckt.
    "Das Leben ist ein Zeichnen, ohne die Korrekturmöglichkeiten des Radiergummis."
    Sie werden es vllt. verstehen, wenn ich in der Öffentlichkeit nicht schreiben möchte, was geschehen ist, denn es fällt mir bis heute nicht leicht, hierüber zu reden. Jedoch habe ich mein Studium beendet und stehe mit beiden Beinen fest im Leben. Psychologische Unterstützung gab es, jedoch bin ich schon lange Zeit nicht mehr therapiebedürftig. Ich benötige und nehme keine Antidepressiva, und wenn mich an bestimmten Tagen die Erinnerungen einholen, gibt es Menschen, die mich auffangen. Die physischen Wunden sind geheilt, geblieben ist, wie geschrieben, der Würgereiz, der sich heute weder psychologisch noch pathologisch-physiologisch (zumindest meinen es die Ärzte) erklären lässt.

    Es ist oft sehr schwer, Verständnis für mein Problem zu erfahren. Und oft höre ich, dass es so etwas nicht gibt und die Psyche die Schuld trägt, weshalb eben nur die VN möglich wäre (zumal die Kosten durch die private Krankenversicherung getragen werden). Selbstverständlich ist es für den ZA bequemer, wenn ich ruhig gestellt bin, doch für mich steht diese Lösung im Moment noch nicht zur Diskussion.

    Wie würden Sie Patienten (wie mich) behandeln? Vielleicht sehen Sie ja noch eine Möglichkeit, die mir helfen könnte.

    Viele Grüße

    Nele
    Geändert von nele1 (31.07.2011 um 23:09 Uhr) Grund: Orthographiefehler

  2. #2
    Avatar von Belsky
    Belsky ist offline Administrator
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    4.832
    Sehr liebe Nele!

    Sie fragen sich, wieso ich Ihnen nicht selbst geschrieben habe – ich möchte Ihnen hierauf gern antworten.
    Das habe ich mich nicht gefragt, ich weiß aber, dass nur Sie sich selbst helfen können, indem Sie das machen, was Sie eben machen, Sie gehen es selber an - das habe ich Ihrer Schwester mitgeteilt ...

    "Das Leben ist nicht so wie es ist, sondern so, wie man es sieht."
    Das Sein ist, unser Verstand macht dann ein Leben daraus, dass wir mal mehr, mal weniger mögen ...

    Und ich kann meine inneren Kraft- und Energiequellen nicht nur für dieses Problem einsetzen und verbrauchen. Der Würgereiz ist für mich nicht mehr ein Makel von mir, sondern er gehört zu mir – ich bin so, wie ich bin und daran lässt sich nichts ändern.
    Oje wenn meine Antwort so rüber kam - als sei es ein Makel - dann tut es mir leid, denn so habe ich es nicht gemeint. Es ist weder ein Makel, noch sollte es ein Problem sein. Sie machen es eh richtig, versuchen zu lösen, wenn nicht lösbar, dann annehmen ...

    Meine Schwester glaubt, dass es den ZA geben wird, der mich begleitet und unterstützt, so dass eine normale Behandlung mit reduziertem oder unterdrücktem Reizzustand möglich ist. Ich glaube mittlerweile nicht mehr daran – mag ich mit meiner Einschätzung falsch liegen, doch anstrengende Patienten, wie ich mit dem Würgereiz einer bin, werden wohl eher als lästig und unbequem eingestuft. Ich sehe es für mich nicht als Lösung, mich unter VN behandeln zu lassen – doch dies ist die einzige Alternative, die mir angeboten wurde.
    Ich glaube es geht auch ohne VN - kommen Sie einfach ...

    "Das Leben ist ein Zeichnen, ohne die Korrekturmöglichkeiten des Radiergummis."
    Es bringt Ihnen nichts an dem Schmerz den man Ihnen zugefügt hat festzuhalten - vielleicht gewinnen Sie so zwar Aufmerksamkeit, Ihre Zähne werden aber z.B. dadurch kaputt ...

    vielleicht Sie werden es vllt. verstehen, wenn ich in der Öffentlichkeit nicht schreiben möchte, was geschehen ist, denn es fällt mir bis heute nicht leicht, hierüber zu reden. Jedoch habe ich mein Studium beendet und stehe mit beiden Beinen fest im Leben. Psychologische Unterstützung gab es, jedoch bin ich schon lange Zeit nicht mehr therapiebedürftig. Ich benötige und nehme keine Antidepressiva, und wenn mich an bestimmten Tagen die Erinnerungen einholen, gibt es Menschen, die mich auffangen. Die physischen Wunden sind geheilt, geblieben ist, wie geschrieben, der Würgereiz, der sich heute weder psychologisch noch pathologisch-physiologisch (zumindest meinen es die Ärzte) erklären lässt.
    Sie sollen darüber weder schreiben, noch daran denken, das war, es zählt nur das jetzt - hilft Ihnen das was war im jetzt weiter? Ist Ihnen jemals etwas in der Vergangenheit oder der Zukunft wieder fahren? Nein! Wozu sich damit beschäftigen, im Endeffekt macht es Ihnen nur Ihr Leben und nebenbei auch Ihre Zähne kaputt.

    Tagtäglich geschieht viel Leid, tagtäglich könnte man sich im Leid wühlen, es bringt aber nichts ... kommen Sie und wir widmen uns dem Würgreiz, falls der dann überhaupt noch besteht - alles Gute ...
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



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    DDr. J.M. Belsky

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    Aussagen in diesem Forum stellen keine medizinische Diagnose dar. Unsere Antworten und Überlegungen beziehen sich auf Ihre schriftlich dargestellten Schilderungen. Ärztlich medizinische Diagnosen können nur nach eingehender klinischer Untersuchung (Befundung) gestellt werden. Eine Diagnose ist die Voraussetzung für die richtige Therapie (Befundung >> Diagnose >> Therapie). Eventuell angegebene Preise dienen grob zu Ihrer Information, es handelt sich nicht um einen Kostenvoranschlag. Wir behalten uns zudem das Recht vor, Preise individuell zu ändern.

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    和平

  3. #3
    nele1 ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
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    5

    Unlösbares Problem?

    Lieber Herr Dr. Belsky,

    herzlichen Dank für Ihre Antwort.
    Es ist ein gutes Gefühl, hier zu lesen, dass Sie mein Problem nicht sofort als unlösbar sehen.

    ich weiß aber, dass nur Sie sich selbst helfen können, indem Sie das machen, was Sie eben machen, Sie gehen es selber an
    Sie haben mit obiger Aussage recht, jedoch habe ich mich nie selbst bemitleidet und war nie passiv. Ich habe sehr oft versucht, den ersten Schritt zu gehen, doch schwierige Patienten sind heutzutage nicht unbedingt "beliebt". Vielleicht war meine Offenheit, bereits im Erstgespräch über dieses Thema zu sprechen, der falsche Weg.

    Ich kann es nicht soweit kommen lassen, dass dieser Würgereiz mein Leben bestimmt, und wenn man spürt, dass man an seine Grenzen stößt und die Kraftquellen "versiegen", dann muss man auch auf seine innere "Stimme" hören - und diese hat mir gesagt, weitere Versuche zunächst ruhen zu lassen, auch wenn ich mir der negativen Konsequenzen bewusst war und bin.

    Sie machen es eh richtig, versuchen zu lösen, wenn nicht lösbar, dann annehmen ...
    ... nur wenn man fähig ist, bestimmte Dinge anzunehmen, kann das Leben wieder lebenswert werden.

    Es ist weder ein Makel, noch sollte es ein Problem sein.
    Ich habe einige Menschen kennengelernt, von denen ich Hilfe erhoffte, die dies jedoch anders gesehen haben und ihr Unverständnis zum Ausdruck brachten.

    Ich glaube es geht auch ohne VN
    ... schön wär`s, es würde mich glücklich machen.

    "Das Leben ist ein Zeichnen, ohne die Korrekturmöglichkeiten des Radiergummis."
    Es bringt Ihnen nichts an dem Schmerz den man Ihnen zugefügt hat festzuhalten - vielleicht gewinnen Sie so zwar Aufmerksamkeit, Ihre Zähne werden aber z.B. dadurch kaputt ...
    Ich wollte mit obigen Zitat nicht zum Ausdruck bringen, dass ich an dem Geschehenen festhalte oder die Aufmerksamkeit auf mich ziehen möchte.

    Die wenigsten Menschen (ausgenommen meine engen Freunde und Familie) wissen hiervon, und ich gehöre auch nicht zu denen, die jedem hierüber erzählen. Ich denke, die Menschen, denen ich begegne, können aus meinem Verhalten nichts erahnen.
    Jedoch war ich immer in dem Glauben, dass ich, wenn eine Behandlung meinen Körper betrifft, dem Behandler gegenüber offen sein sollte, damit sich dieser auf evtl. Reaktionen einstellen kann - hier unterliege ich wohl einem Irrtum.

    Mit dem Zitat wollte ich sagen, dass es in unserer Realität nicht möglich ist, Geschehenes rückgängig zu machen oder umzukehren. Und eben dies ist der Grund, dass ich mit dem, was ist, leben, mich arrangieren muss - nichts ist auslöschbar. Hierbei darf die gebliebene Würgereizproblematik nicht lebensbestimmend werden.

    Sie sollen darüber weder schreiben, noch daran denken, das war, es zählt nur das jetzt - hilft Ihnen das was war im jetzt weiter? Ist Ihnen jemals etwas in der Vergangenheit oder der Zukunft wieder fahren? Nein! Wozu sich damit beschäftigen, im Endeffekt macht es Ihnen nur Ihr Leben und nebenbei auch Ihre Zähne kaputt.
    So einfach ist es (zumindest für mich) leider nicht immer. Es gibt die Vergangenheit, die sich nicht in jeder Situation ausschalten lässt, insbesondere, wenn man mit ähnlichen oder gleichen Ereignissen konfrontiert wird. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ich permanent in der Vergangenheit lebe. Mein Leben findet im "Jetzt" statt, und es gibt wieder glückliche Momente. Wie geschrieben, ich stehe mit beiden Beinen fest im Leben, was mir viel Kraft gibt. Und wie sagt ein indisches Sprichwort: "Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück."

    wir widmen uns dem Würgreiz, falls der dann überhaupt noch besteht
    Es freut mich sehr, dass Sie einen Behandlungsversuch wagen möchten.
    Dass der Würgereiz nicht mehr präsent ist, wird wohl, wenn ich realistisch bin, einer meiner Träume bleiben - denn wir alle wissen, dass diese nicht immer erfüllbar sind.
    Und trotzdem gehören Träume zum Leben, sie können einem Kraft, Hoffnung oder ein Ziel vor den Augen geben - "Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben."

    Ich grüße Sie von Herzen

    Nele

  4. #4
    Avatar von Belsky
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    Sehr liebe Nele!

    Sie haben mit obiger Aussage recht, jedoch habe ich mich nie selbst bemitleidet und war nie passiv. Ich habe sehr oft versucht, den ersten Schritt zu gehen, doch schwierige Patienten sind heutzutage nicht unbedingt "beliebt". Vielleicht war meine Offenheit, bereits im Erstgespräch über dieses Thema zu sprechen, der falsche Weg.
    Offenheit und Klarheit ist nie der falsche Weg - wie sollte es auch? Nur weil die meisten damit nicht können, bedeutet das ja nicht, das es falsch ist. Es gab in der Geschichte der Menschheit immer wieder Zeiten wo die Massen glaubten im Recht zu sein ... und später stellte es sich doch heraus, dass z.B. Hexenverbrennungen nicht ganz sinnvoll sind

    Ich kann es nicht soweit kommen lassen, dass dieser Würgereiz mein Leben bestimmt, und wenn man spürt, dass man an seine Grenzen stößt und die Kraftquellen "versiegen", dann muss man auch auf seine innere "Stimme" hören - und diese hat mir gesagt, weitere Versuche zunächst ruhen zu lassen, auch wenn ich mir der negativen Konsequenzen bewusst war und bin.
    Wenn Sie das so gespürt haben, dann war es richtig und wenn Sie wieder Lust haben es zu versuchen, dann wird auch das richtig sein ...

    Ich habe einige Menschen kennengelernt, von denen ich Hilfe erhoffte, die dies jedoch anders gesehen haben und ihr Unverständnis zum Ausdruck brachten.
    Hoffen Sie nicht auf Hilfe, denn wie gesagt, nur Sie werden sich helfen können, sonst niemand, alles andere dient nur Ihrem Ego ...

    Die wenigsten Menschen (ausgenommen meine engen Freunde und Familie) wissen hiervon, und ich gehöre auch nicht zu denen, die jedem hierüber erzählen. Ich denke, die Menschen, denen ich begegne, können aus meinem Verhalten nichts erahnen.
    Jedoch war ich immer in dem Glauben, dass ich, wenn eine Behandlung meinen Körper betrifft, dem Behandler gegenüber offen sein sollte, damit sich dieser auf evtl. Reaktionen einstellen kann - hier unterliege ich wohl einem Irrtum.
    Nein kein Irrtum, ist gut wenn Sie das offen anreden, wenn der Behandler damit nicht umgehen kann, dann ist das, das Problem des Behandlers ...

    Mit dem Zitat wollte ich sagen, dass es in unserer Realität nicht möglich ist, Geschehenes rückgängig zu machen oder umzukehren. Und eben dies ist der Grund, dass ich mit dem, was ist, leben, mich arrangieren muss - nichts ist auslöschbar. Hierbei darf die gebliebene Würgereizproblematik nicht lebensbestimmend werden.
    Sie haben es erkannt, man muss nichts umkehren oder rückgängig machen, Dinge die nicht lösbar sind, nimmt man einfach an, somit werden sie auch gelöst ...

    So einfach ist es (zumindest für mich) leider nicht immer. Es gibt die Vergangenheit, die sich nicht in jeder Situation ausschalten lässt, insbesondere, wenn man mit ähnlichen oder gleichen Ereignissen konfrontiert wird. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ich permanent in der Vergangenheit lebe. Mein Leben findet im "Jetzt" statt, und es gibt wieder glückliche Momente. Wie geschrieben, ich stehe mit beiden Beinen fest im Leben, was mir viel Kraft gibt. Und wie sagt ein indisches Sprichwort: "Das Lächeln, das du aussendest, kehrt zu dir zurück."
    Sie schreiben selbst ... "nicht immer" ... überlegen Sie, wann sind die Momente, in denen in das gelingt? Das sind Momente, in denen Sie nur im Jetzt sind, in denen Sie sich nur mit dem beschäftigen, was Sie eben gerade tun - z.B. Blumen gießen, mit Freunden reden/lachen, kochen ... immer wenn Sie bei "der Sache sind" können Sie nicht woanders sein und dann sind Sie eben nicht bei Ihrem Leiden und plötzlich geht es Ihnen gut. Wenn Sie also das nächste Mal beim Zahnarzt sind, dann bleiben Sie wahrhaftig im Jetzt, konzentrieren Sie sich auf das, was Sie eigentlich wollen, eine Sanierung. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Gefühle und auf die des Arztes, auf Ihre Fragen und auf die Antworten und rauschen Sie nicht mit Ihren Gedanken in die alte Geschichte, die einen Würgreiz zur Folge hat. Denken Sie nicht an den Würgreiz, wenn er kommt, kommt er halt, der Arzt wird sich drauf einstellen wenn es passiert - ganz einfach.

    Sie werden sehen, so wie es Ihnen eben beim kochen, singen, schreiben - also Momenten, bei denen Sie einfach nur sind - gut geht, wird es auch beim Zahnarzt so sein ... einfach nur aufmerksam bleiben und nicht in die "Realität" abdriften - in der Wirklichkeit bleiben

    Der Spruch mit den Träumen ist schön, aber es ist eben ein Spruch, sowie der folgende recht schön ist, aber sehr viel vom Leben aussagt finde ich: Träume nicht dein Leben - lebe deine Träume! Sie werden sehen, sobald Sie beginnen aufmerksam zu sein, dann wird sich plötzlich vieles in Ihrem "alltäglichen" Leben zu ändern beginne, die Dinge waren vorher zwar auch schon da - aber Ihre Perspektive hat sich geändert ...
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



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    DDr. J.M. Belsky

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    Aussagen in diesem Forum stellen keine medizinische Diagnose dar. Unsere Antworten und Überlegungen beziehen sich auf Ihre schriftlich dargestellten Schilderungen. Ärztlich medizinische Diagnosen können nur nach eingehender klinischer Untersuchung (Befundung) gestellt werden. Eine Diagnose ist die Voraussetzung für die richtige Therapie (Befundung >> Diagnose >> Therapie). Eventuell angegebene Preise dienen grob zu Ihrer Information, es handelt sich nicht um einen Kostenvoranschlag. Wir behalten uns zudem das Recht vor, Preise individuell zu ändern.

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    和平

  5. #5
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    Unlösbares Problem?

    Lieber Herr Dr. Belsky,

    ich danke Ihnen herzlich für Ihre Antwort.

    Offenheit und Klarheit ist nie der falsche Weg - wie sollte es auch? Nur weil die meisten damit nicht können, bedeutet das ja nicht, das es falsch ist.
    Sie haben recht. Nur wenn man ständig gegen "verschlossene Türen" läuft, fängt man an, sich selbst zu hinterfragen, ob man etwas Falsches tut. Ja, ich bin überzeugt, dass Offenheit bzw. Klarheit der richtige Weg ist, nur muss man den Behandler erst finden, der diese Tugenden teilt (und dies findet man in unserer heutigen Welt wohl nicht sehr oft).

    Wenn Sie das so gespürt haben, dann war es richtig und wenn Sie wieder Lust haben es zu versuchen, dann wird auch das richtig sein ...
    Mittlerweile stand ein neuer Versuch wieder zur Diskussion, weshalb meine Schwester es gut meinte und mir helfen wollte - denn Zuspruch tut immer gut und hilft, nicht aufzugeben.

    Hoffen Sie nicht auf Hilfe, denn wie gesagt, nur Sie werden sich helfen können, sonst niemand, alles andere dient nur Ihrem Ego ...
    Sie haben recht, dass man sich nur selbst helfen kann - dies ist jedoch nur möglich, wenn man bereit ist, den Weg zu gehen, auch wenn er steinig und stolprig ist. Und diesen Weg habe ich ja schon begonnen, zu gehen. Jedoch kann ich diesen Weg bis zu einem bestimmten Punkt, ich nenne diesen mal die "Weggabelung", allein gehen. Und von dieser Stelle entscheidet es sich, ob der begonnene Weg zu Ende geführt werden kann oder ich im Kreise laufe. Jetzt benötige ich den Menschen (in meinem Fall den ZA), der den Willen hat (es vllt. sogar als eine Herausforderung sieht) mich auf meinem Weg zu unterstützen, selbst wenn der Weg, wie oben geschrieben, steinig, manchmal vllt. versperrt ist und ich falle oder Umwege gehen muss. Doch wenn dies geschieht, werde ich wieder aufstehen und weitergehen, bis das Ziel erreicht ist. Jedoch bedarf es hierbei eben der "stützenden" Hand des ZA. Und die Unterstützung muss vom Herzen kommen, keine (ge-)erzwungene sein, sonst ist der Weg zum Scheitern verurteilt.

    Nein kein Irrtum, ist gut wenn Sie das offen anreden, wenn der Behandler damit nicht umgehen kann, dann ist das, das Problem des Behandlers ...
    Mit diesen Worten haben Sie mir wieder Mut gemacht.

    Sie haben es erkannt, man muss nichts umkehren oder rückgängig machen, Dinge die nicht lösbar sind, nimmt man einfach an, somit werden sie auch gelöst ...
    Jedoch müssen auch die Mitmenschen bereit sein, mit jemanden umzugehen, der eben anders ist, von der Norm abweicht. Und dies fällt vielen sehr schwer, es fehlt die Toleranz bzw. Akzeptanz.

    Das sind Momente, in denen Sie nur im Jetzt sind, in denen Sie sich nur mit dem beschäftigen, was Sie eben gerade tun - z.B. Blumen gießen, mit Freunden reden/lachen, kochen ... immer wenn Sie bei "der Sache sind" können Sie nicht woanders sein und dann sind Sie eben nicht bei Ihrem Leiden und plötzlich geht es Ihnen gut.
    Ich lebe im "Jetzt", das Geschehene ist nicht mehr permanent in meiner Vorstellung. Ich kann fröhlich sein und wieder lachen, bin mit Freunden unterwegs, liebe meinen Beruf ... Und trotzdem gibt es bestimmte Tage und Stunden, in denen die Erinnerung kommt und wohl Teil des Lebens bleiben wird.

    Wenn Sie also das nächste Mal beim Zahnarzt sind, dann bleiben Sie wahrhaftig im Jetzt, konzentrieren Sie sich auf das, was Sie eigentlich wollen, eine Sanierung. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Gefühle und auf die des Arztes, auf Ihre Fragen und auf die Antworten und rauschen Sie nicht mit Ihren Gedanken in die alte Geschichte, die einen Würgreiz zur Folge hat.
    Bisher hatte ich die Empfindung, dass der Würgereiz kommt, egal wo ich mit meinen Gedanken bin - oder mir ist eben nur nicht direkt bewusst, dass ich dem "Jetzt" in diesem Moment entglitten bin.

    Denken Sie nicht an den Würgreiz, wenn er kommt, kommt er halt, der Arzt wird sich drauf einstellen wenn es passiert - ganz einfach.
    Bisher traf ich auf Unverständnis. Und je mehr ich dies in einer Behandlung habe zu spüren bekommen, um so schlimmer wurde der Würgereiz in dem Moment, so dass es schwer war, diese Sitzung zu beenden. Glauben Sie mir, es ist auch für mich kein angenehmes Gefühl, wenn es passiert und man spürt, wie die verständnislosen Blicke immer mehr auf einen gerichtet werden. Ich fühle mich nicht gerade gut hierbei.

    Der Spruch mit den Träumen ist schön, aber es ist eben ein Spruch,
    Ja, ich kenne diesen Spruch schon lange und finde ihn schön und somit wert, um ihn weiterzugeben. Somit habe ich diesen hier niedergeschrieben. Er stammt von Twain.
    Selbstverständlich ist es nur ein Spruch, und Worte bleiben Worte. Doch es sind Worte, die zum Nachdenken, zum Philosophieren anregen - genauso wie Ihr geschriebener Spruch.
    Träume nicht dein Leben -lebe deine Träume!
    Sie werden sehen, sobald Sie beginnen aufmerksam zu sein, dann wird sich plötzlich vieles in Ihrem "alltäglichen" Leben zu ändern beginne, die Dinge waren vorher zwar auch schon da - aber Ihre Perspektive hat sich geändert ...
    Ja, die Perspektive, der Blick ist veränderbar und die Betrachtung ist es, die das Leben lebenswert macht. Es liegt in den Händen eines jeden selbst, wie er etwas sieht, was er daraus macht - wie er lebt. Und seine Träume leben bedeutet für mich auch, nicht nur die Probleme zu sehen, sondern nach Lösungen zu suchen. Wenn man seine Träume umsetzt, ist man glücklich. Und doch sollte einem bewusst sein, dass nicht alle Träume realisierbar sind - und man trotzdem glücklich sein kann, wenn vllt. auf eine andere Art.

    Ich möchte gern noch etwas anderes hier anmerken. Wenn Sie dies nicht möchten, können Sie die letzten Passus gern löschen (als Forumsadmin ist Ihnen dies ja möglich).
    Ich habe auch einige Ihrer Antworten in anderen Threads gelesen, und manche Ihrer Worte haben mich bewegt. Zu folgenden Zeilen möchte ich Ihnen wenige Worte schreiben:

    ... In der Hoffnung einen Lebenspartner zu finden, mit dem sie sich dann endlich "Eins" fühlen können und so das perfekte Glück erlangen, investieren diese Frauen sehr viel Energie und Zeit in ihr Äußeres und merken dabei nicht, dass sie aufs falsche Pferd setzen. ... Sie finden einen Mann, ja, jedoch wird dieser bald der Schönheit überdrüssig, denn Formen vergehen eben und so sucht der Mann bald wieder "Neue" Ablenkung, ebenfalls auf der Suche nach dem perfekten Glück!
    Kennen Sie "Der kleine Prinz" von de Saint-Exupéry? Ein lesenswertes Buch. In diesem gibt es einige Worte, welche sehr viel sagen:

    "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

    Viele Grüße

    Nele
    Geändert von nele1 (02.08.2011 um 22:39 Uhr) Grund: Korrektur

  6. #6
    Avatar von Belsky
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    Sehr liebe Nele!

    Sie haben recht. Nur wenn man ständig gegen "verschlossene Türen" läuft, fängt man an, sich selbst zu hinterfragen, ob man etwas Falsches tut. Ja, ich bin überzeugt, dass Offenheit bzw. Klarheit der richtige Weg ist, nur muss man den Behandler erst finden, der diese Tugenden teilt (und dies findet man in unserer heutigen Welt wohl nicht sehr oft).
    Umso bewußter Sie handeln, umso klarer und deutlicher wird Ihr Tun. Sie werden sehen es kommt ein Punkt, an dem Sie Ihr Handeln nicht mehr nach äußeren Reaktionen beurteilen. Es gibt nur ein "Gutes" - das ist in uns schon immer "drinnen" - das sind wir! Wir sind uns dessen nur nicht bewußt. Sobald die Quelle Ihres Denkens, Ihres Handelns, wieder mit dieser Urkraft verbunden ist, werden Sie nicht mehr zweifeln, werden Sie nicht mehr von Meinungen abhängig sein, denn dann sind Sie "Gutes" Leider ist die Quelle der Gedanken bei den meisten Menschen ein Mangel, daraus resultieren dann eben Störgefühle, Unsicherheiten usw.

    Mittlerweile stand ein neuer Versuch wieder zur Diskussion, weshalb meine Schwester es gut meinte und mir helfen wollte - denn Zuspruch tut immer gut und hilft, nicht aufzugeben.
    Machen Sie sich keinen Druck, solange Sie über einen "Zeitpunkt" diskutieren/beraten ist er noch nicht wirklich da. Der richtige Zeitpunkt ist einfach da, ohne jegliches zutun, ohne Schwester, ohne Zeit, ohne Gespräche - er ist einfach da, Sie werden ihn nur fühlen und dann werden Sie auch handeln ...

    Sie haben recht, dass man sich nur selbst helfen kann - dies ist jedoch nur möglich, wenn man bereit ist, den Weg zu gehen, auch wenn er steinig und stolprig ist.
    Der Weg ist nie stolprig oder steinig, wir machen das daraus, indem wir denken, indem wir hoffen, indem wir fürchten. Gehen Sie einfach, ohne zu denken, verlassen Sie sich auf Ihre Gefühle, das Lebensspiel hat Sie gut ausgestattet, Sie werden bei jeder Weggabelung den richtigen Weg wählen - gehen Sie einfach nur.

    Sobald Sie den "richtigen Weg" suchen werden, werden Sie ihn nicht finden und die falsche Gabelung nehmen Es ist einfacher als man glaubt und deshalb hört es sich so dumm und lächerlich an - "mach einfach" ... aber so ist es ... es ist eben wie nach heftigsten Liebeskummer, wenn man so richtig zerstört ist - ich wähle Liebeskummer, denn dieses Gefühl kennen die Meisten - solange man sich einredet es geht ohne den Liebsten, oder es geht nicht ohne den Liebsten, solange man Antworten sucht, solange man Fragen stellt, solange man sich im Leid wühlt - solange geht gar nix.

    Erst, wenn das Leid so groß geworden ist durch den scheinbaren Liebesverlust, dass man glaubt nicht mehr "sein" zu können, läßt man los - man beginnt plötzlich zu "sein", man stellt plötzlich keine Fragen mehr, man sucht keine Antworten mehr - man lebt einfach nur noch und plötzlich geht es einem wieder gut und plötzlich hat man wieder Spaß am Leben. Was ist geschehen? Man ist plötzlich nur noch in der Wirklichkeit - Frauen verändern meistens dann zudem Ihre Frisur und irgendwann beginnt das Spiel wieder von neuem: Scheinliebe - Wut - ...

    Und diesen Weg habe ich ja schon begonnen, zu gehen. Jedoch kann ich diesen Weg bis zu einem bestimmten Punkt, ich nenne diesen mal die "Weggabelung", allein gehen. Und von dieser Stelle entscheidet es sich, ob der begonnene Weg zu Ende geführt werden kann oder ich im Kreise laufe. Jetzt benötige ich den Menschen (in meinem Fall den ZA), der den Willen hat (es vllt. sogar als eine Herausforderung sieht) mich auf meinem Weg zu unterstützen, selbst wenn der Weg, wie oben geschrieben, steinig, manchmal vllt. versperrt ist und ich falle oder Umwege gehen muss. Doch wenn dies geschieht, werde ich wieder aufstehen und weitergehen, bis das Ziel erreicht ist. Jedoch bedarf es hierbei eben der "stützenden" Hand des ZA. Und die Unterstützung muss vom Herzen kommen, keine (ge-)erzwungene sein, sonst ist der Weg zum Scheitern verurteilt.
    Solange Sie gehen, ist der Za nur eine Marionette, Sie müssen nur gehen, der Rest passiert von alleine ...

    Jedoch müssen auch die Mitmenschen bereit sein, mit jemanden umzugehen, der eben anders ist, von der Norm abweicht. Und dies fällt vielen sehr schwer, es fehlt die Toleranz bzw. Akzeptanz.
    Wir alle sind anders und doch gleich, machen Sie sich nicht abhängig von anderen - wieso auch? Beurteilen Sie Ihr Tun, Ihr Handeln nur nach Ihrem Gewissen, das sagt Ihnen genau was gut und was nicht gut ist ...

    Ich lebe im "Jetzt", das Geschehene ist nicht mehr permanent in meiner Vorstellung. Ich kann fröhlich sein und wieder lachen, bin mit Freunden unterwegs, liebe meinen Beruf ... Und trotzdem gibt es bestimmte Tage und Stunden, in denen die Erinnerung kommt und wohl Teil des Lebens bleiben wird.
    Versuchen Sie einmal in diesen Momenten, die Trauer festzuhalten, stellen Sie sich neben die Schwere, die Sie überkommt. Sie werden merken, dass Sie, indem Sie sich daneben hinstellen, Ihnen plötzlich klar wird, was da gerade geschieht - dass Ihr Verstand nämlich alte Erinnerungen aufruft und Sie gar nicht im Jetzt sind. Und plötzlich werden Sie lächeln, denn Sie holen sich so ins Jetzt und werden kein Spielball Ihres Verstandes ... das können Sie mit allen Emotionen machen - auch mit Unwohlsein z.B. beim ZA

    Bisher hatte ich die Empfindung, dass der Würgereiz kommt, egal wo ich mit meinen Gedanken bin - oder mir ist eben nur nicht direkt bewusst, dass ich dem "Jetzt" in diesem Moment entglitten bin.
    Sind Sie Husten? Sind Sie Gähnen? Nein, das sind Reaktionen; Reaktionen auf gewisse Umstände, so auch Ihr Würgreiz - bleiben Sie einfach Sie und Sie werden merken, dass die "Reaktion" plötzlich schwinden wird ...

    Bisher traf ich auf Unverständnis. Und je mehr ich dies in einer Behandlung habe zu spüren bekommen, um so schlimmer wurde der Würgereiz in dem Moment, so dass es schwer war, diese Sitzung zu beenden.Glauben Sie mir, es ist auch für mich kein angenehmes Gefühl, wenn es passiert und man spürt, wie die verständnislosen Blicke immer mehr auf einen gerichtet werden. Ich fühle mich nicht gerade gut hierbei.
    Sie schreiben es ja selber ... in dem Moment, wo Sie plötzlich spüren, dass der ZA, die Helferin oder sonst wer mit Unverständnis reagiert ... versuchen Sie mal dieses Gefühl, dass Sie dann eben empfinden festzuhalten - analysieren Sie Ihr eigenes übles Gefühl, welches als Reaktion auf das z.B. des Arztes entsteht. Sie werden sehen, indem Sie das tun, werden Sie in der Situation wachsen, Sie werden im Jetzt bleiben und kein Spielball Ihrer Emotionen - haben Sie Mitleid mit dem Arzt, denn der hat, obwohl er ständig damit konfrontiert ist noch weniger gelernt als Sie in ein paar ZA Besuchen

    "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
    Das Männchen/Weibchen Spiel beginnt immer mehr zu verschwimmen, umso mehr man in die Wirklichkeit eindringt. Im alltäglichen Leben sind Frauen und Männer wie das Ying und Yang und so suchen wir nach der "fehlenden" Hälfte in der Hoffnung "Eins" zu werden. Erst wenn wir zu uns finden, wenn wir in die Wirklichkeit eintauchen, dann wird einem klar, dass man "Eins" ist und man nicht finden kann, was es gar nicht gibt Alles Gute!
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



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    和平

  7. #7
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    Unlösbares Problem?

    Lieber Herr Dr. Belsky,

    vielen Dank für Ihre Zeilen, auf die ich Ihnen noch etwas antworten möchte.

    Umso bewußter Sie handeln, umso klarer und deutlicher wird Ihr Tun. Sie werden sehen es kommt ein Punkt, an dem Sie Ihr Handeln nicht mehr nach äußeren Reaktionen beurteilen.
    Es gibt sehr viele Handlungen, die ich tu, ohne hierüber nachzudenken. Wenn ich das Gefühl habe, diese tun zu müssen, tu ich sie – und es ist Gutes in ihnen. Ich beurteile diese Handlungen nicht nach Reaktionen, denn sie sind für mich in diesem Moment richtig. Und dann gibt es jedoch Handlungen, in denen ich mich unwohl fühle, sicherlich gesteuert durch die Gedanken, die sich in mir nicht immer unterdrücken lassen, und in diesen Situationen bin ich auf äußere Reaktionen sensibilisiert, und ich interpretiere diese. Und so eine Situation stellt für mich eben (noch) die Zahnbehandlung dar.

    Solange Sie gehen, ist der Za nur eine Marionette, Sie müssen nur gehen, der Rest passiert von alleine ...
    Ich fühle mich eher wie eine Marionette, die sich willenlos steuern lassen muss, obwohl ich den Weg gegangen bin. Die ZÄ, die ich nachdem Geschehenen, seit dem Bestehen des Würgereizes, konsultiert habe, haben mir ihre "Macht" demonstriert, gezeigt, wie abhängig man sein kann, wenn man sich nicht fügt. Die Kommunikation auf gleicher Ebene war unerwünscht.
    Leider habe ich, seitdem mein alter ZA in den Ruhestand gegangen ist, bisher keinen ZA mehr gefunden. Er hätte sicher für mein "Anderssein" wegen des Würgereizes eine Lösung gefunden, denn er war ZA aus Leidenschaft und immer für seine Patienten da. Nur hat er seine Praxis schon vor dem Auftreten meines "Problems" aufgegeben.

    Gehen Sie einfach, ohne zu denken, verlassen Sie sich auf Ihre Gefühle, das Lebensspiel hat Sie gut ausgestattet, Sie werden bei jeder Weggabelung den richtigen Weg wählen - gehen Sie einfach nur.
    Ich bin meinen Gefühlen gefolgt, die mir "gesagt" haben, dass ich den Weg, einen ZA aufzusuchen, jetzt gehen kann – und ich war bereit dazu, denn sonst hätte ich nach dem ersten "Fehlversuch" nicht noch zwei weitere konsultiert. Doch alle 3 sahen für mich nur die VN als das Beste an, ohne es vorab überhaupt versucht zu haben. Die Argumente waren, dass der Behandler nicht in Ruhe seine Arbeit ausführen könnte, wenn ich ständig unruhig auf dem ZA-Stuhl wäre und die Behandlung dann zu lang dauern und für mich eine zu große Stresssituation entstehen würde. Kann dies wirklich jemand beurteilen, der sich nicht einmal die Zeit eines Versuches genommen hat? Bin nicht letztendlich ich es, die nur beurteilen kann, ab wann eine Situation auf mich unangenehm/stressig wirkt, um dann Stopp zu sagen, wenn es nicht mehr geht?
    Natürlich kann ich für diese ZÄ Mitleid empfinden, dass sie nicht fähig sind, Patienten zu behandeln, die nicht ins Schema F passen und Mehraufwand bedeuten. Und ich stelle mir schon die Frage, ob man sich dann für diesen Beruf aus Liebe oder einem anderen Zweck entschieden hat.
    Doch letztendlich bin ich einen Weg gegangen, der für mich richtig erschien und es wohl doch nicht war. Und irgendwann kommt dann der Moment, wo man resigniert, die Kraft fehlt, um weitere Schritte zu tun. Sicher spielen die Gedanken hierbei eine große Rolle, die einem "vorspielen", dass weiteres keinen Sinn hat, weil es keine Lösung für das Problem gibt. Und in dem Moment lässt man bestimmte Gefühle nicht mehr zu, die etwas anderes sagen, nämlich, es weiter zu versuchen – doch die Gedanken lassen einen unfähig werden, zu handeln. Dies ist die Realität – doch die Wirklichkeit mag eine andere sein, die ich wohl noch nicht fähig bin, zu erkennen.

    Wir alle sind anders und doch gleich, machen Sie sich nicht abhängig von anderen - wieso auch? Beurteilen Sie Ihr Tun, Ihr Handeln nur nach Ihrem Gewissen, das sagt Ihnen genau was gut und was nicht gut ist
    Selbstverständlich beurteile ich mein Tun nach meinem Gewissen, denn nur wenn man nach seinem Gewissen handelt, hat man ein gutes Gefühl, fühlt sich somit gut. Ich denke auch nicht, dass ich mich abhängig von anderen mache, denn wenn ich etwas für richtig halte, tu ich es, wenn nicht, lasse ich es sein – hier bin ich wohl nicht sehr beeinflussbar. Doch manchmal ist man abhängig von anderen, und dann ist die Frage, wie der andere seine "Machtposition" sieht, lebt, wie ausgeprägt sein Ego ist.
    Und bin ich nicht abhängig von einem Arzt (egal welcher Fachrichtung), wenn es um die Gesundheit geht? Welche Alternativen hätte ich denn, meine Zähne ohne ZA behandeln zu lassen – besteht hier nicht eine gewisse Abhängigkeit vom ZA? "Spielst du nicht mein Spiel, helfe ich dir nicht." – so zumindest ist mein Gefühl, welches ich aus meinen Versuchen mitgebracht habe.

    Was ist geschehen? Man ist plötzlich nur noch in der Wirklichkeit - Frauen verändern meistens dann zudem Ihre Frisur und irgendwann beginnt das Spiel wieder von neuem: Scheinliebe - Wut - ...
    … und irgendwann triftet man von der Wirklichkeit wieder in die Realität? Meinen Sie dies so?

    dass Ihr Verstand nämlich alte Erinnerungen aufruft und Sie gar nicht im Jetzt sind. Und plötzlich werden Sie lächeln, denn Sie holen sich so ins Jetzt und werden kein Spielball Ihres Verstandes
    Sie haben recht, dass es der Verstand ist, der Erinnerungen hochkommen lässt und man dem Jetzt "entflieht". Doch lassen sich diese Erinnerungen nicht so schnell unterdrücken, um ins Jetzt zurückzukommen. Ich weiß nicht, ob es so ist – vllt. macht es einen Unterschied, was geschehen ist und ob man fähig ist, das Geschehene für sich abzulegen oder oft durch den Alltag hiermit konfrontiert ist.

    Das Männchen/Weibchen Spiel beginnt immer mehr zu verschwimmen, umso mehr man in die Wirklichkeit eindringt. Im alltäglichen Leben sind Frauen und Männer wie das Ying und Yang und so suchen wir nach der "fehlenden" Hälfte in der Hoffnung "Eins" zu werden. Erst wenn wir zu uns finden, wenn wir in die Wirklichkeit eintauchen, dann wird einem klar, dass man "Eins" ist und man nicht finden kann, was es gar nicht gibt
    Es ist richtig, im Blickfeld der chinesischen Philosophie und Medizin sind Frau und Mann Gegensätze, eben wie Yin und Yang. Und dennoch bedingen sie einander. Kein Pol kann ohne seinen Gegenpol sein. Yin und Yang in Harmonie bedeutet, dass die Gegensätze miteinander funktionieren im Bezug zum Dào. Und so sind Mann und Frau wie Schlüssel und Schloss. Doch wenn einer von beiden zu stark oder schwach wird, beginnt das Gefüge zu zerbrechen. Ja, nach obiger Philosophie sucht man nach der "fehlenden" Hälfte um "Eins" zu werden. Und um die passende Hälfte zu finden, hat man Vorstellungen, wie diese sein soll.
    In der von Ihnen vertretenen Philosophie sind wir bereits alle "Eins", so dass man sich nicht finden kann. Sie schrieben immer von "Meer". Doch ist es in unserer Gesellschaft nicht so, dass die meisten Menschen oft nur sich selbst sehen, nach etwas Streben ohne Rücksicht auf Verluste? Wenn der (vermeintliche) "Konkurrent" schon am Boden liegt, wird erneut draufgetreten, um dann weiterzugehen. Wo bleiben in unserer Gesellschaft Liebe (ich meine in dieser Bedeutung jetzt nicht die sexuell erfüllte), Menschlichkeit, Freude, Mitgefühl etc.? Sind die meisten Menschen überhaupt fähig, dass "Eins" zu erkennen, fühlen zu wollen oder stehen hier andere Befindlichkeiten, Machtstreben etc. im Vordergrund – denn im "Eins" sind wir alle gleich?
    Und im "Eins" ist das "Gute" bei uns allen. Eben weil es viele Menschen gibt, denen andere nicht wichtig sind, deren Charakter nicht das "Gute" ist, sind für mich die Worte in "Der kleine Prinz" bedeutend.
    Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
    Es zählen die inneren Werte, Warmherzigkeit, Liebe, Mitgefühl, Vertrauen etc. – diese sind das "Gute", und ob ein Mensch diese hat, lässt sich nur mit dem Herzen "sehen" (fühlen). Äußerlichkeiten zählen hier nicht und haben keine Aussagekraft. Und wer ein gutes Herz hat, hat in seinem Innern auch die Fähigkeit, irgendwann das "Eins" und das "Meer" zu erkennen und zu fühlen.

    Liebe Grüße

    Nele
    Geändert von nele1 (24.09.2011 um 13:10 Uhr) Grund: Orthographiefehler

  8. #8
    Avatar von Belsky
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    Sehr lieber Nele!

    vielen Dank für Ihre Zeilen, auf die ich Ihnen noch etwas antworten möchte.
    Das lese ich ...

    Es gibt sehr viele Handlungen, die ich tu, ohne hierüber nachzudenken. Wenn ich das Gefühl habe, diese tun zu müssen, tu ich sie – und es ist Gutes in ihnen. Ich beurteile diese Handlungen nicht nach Reaktionen, denn sie sind für mich in diesem Moment richtig.
    Die Handlungen, die Sie aus Ihrem "Bauchgefühl" heraus, ohne Ihrem "Verstand" machen sind deshalb gut, weil diese Handlungen aus einer tieferen Verbundenheit mit der Wirklichkeit entstehen. Aus dieser Verbundenheit schöpfen Sie ohne es zu wissen sehr viel Kraft und Energie und es geht Ihnen und anderen, die in der Handlung involviert sind, plötzlich gut.

    In dem Moment, in dem sich bei Ihrem handeln Ihr Kopf einschaltet, in dem Sie also beginnen zu denken, beginnen Sie "korrupt" zu werden. Der eine mehr, der andere weniger - damit meine ich jetzt nicht nur z.B. Politiker, auch Sie im Zahnarztstuhl sind gemeint. Sie sitzen da, Ihr Bauchgefühl würde Sie zu aufstehen, zum "Stopp" sagen anregen, Sie tun es aber nicht, denn Ihr Verstand läßt plötzlich "Scham" oder "Angst" aufkommen - man kann ja dies und das nicht vor einem Arzt sagen/machen ...

    Das was im Leben passiert nimm an, wenn due es nicht ändern kannst - der Zahnarzttermin ist ein Muß - oder aber man erträgt eben die Schmerzen ... der Zahnarzttermin ist aber nicht das Problem, auch nicht der Arzt, der vielleicht einmal mehr, einmal weniger aufmerksam ist - all das können Sie nicht ändern, wieso also drüber nachzudenken. Was Sie aber ändern können sind Sie selbst, indem Sie, wenn Ihnen Ihr Bauchgefühl sagt stoppt, dann eben Stopp sagen ... und plötzlich ändert sich alles und die Zahnarztangst löst sich auf, wie auch andere Ängste.

    Ich fühle mich eher wie eine Marionette, die sich willenlos steuern lassen muss, obwohl ich den Weg gegangen bin. Die ZÄ, die ich nachdem Geschehenen, seit dem Bestehen des Würgereizes, konsultiert habe, haben mir ihre "Macht" demonstriert, gezeigt, wie abhängig man sein kann, wenn man sich nicht fügt. Die Kommunikation auf gleicher Ebene war unerwünscht.
    Wenn Sie sich wie eine Marionette fühlen, dann benehmen Sie sich nicht wie eine, dann werden Sie sich so auch nicht mehr fühlen ...

    Leider habe ich, seitdem mein alter ZA in den Ruhestand gegangen ist, bisher keinen ZA mehr gefunden. Er hätte sicher für mein "Anderssein" wegen des Würgereizes eine Lösung gefunden, denn er war ZA aus Leidenschaft und immer für seine Patienten da. Nur hat er seine Praxis schon vor dem Auftreten meines "Problems" aufgegeben.
    Ich habe einige Patienten mit extremen Würgreiz - alle kann man behandeln, die einen mehr, die anderen weniger. Hinter dem Würgreiz steht meistens was anderes - das muss aber jeder für sich klären
    Ich hatte einmal einen Patienten, der ebenfalls extremen Würgereiz hatte - er war sehr von unseren Sanierungen angetan und trotz Angsthase und Würgreiz begann er eine Gesamtsanierung. Nach einigen Sitzungen erkannte ich worum es ging - Aufmerksamkeit. Das Problem war nicht, dass wir diesem Patienten nicht ein mehr an Aufmerksamkeit geben wollten - wieso auch nicht, aber das Problem war die Zeit - die Behandlungen dauerten teilweise 3X so lange. Und so löste ich das Problem ganz einfach, ich erklärte das Zeitproblem dem Patienten, ich erklärte ihm, dass ich am Ende des Monats Rechnungen nicht mit "Energie" zahlen konnte und so ab dem Gespräch ca. das 3 fache verlangen werde. Der Patient lies sich alles zu Ende behandeln, denn er wollte es eben gut, mittlerweile war er für gute und nicht gute zahnärztliche Arbeit sensibilisiert - aber plötzlich war der Würgreiz weg und die Behandlungen dauerten die übliche Zeit ... alles ist Energie!

    Natürlich kann ich für diese ZÄ Mitleid empfinden, dass sie nicht fähig sind, Patienten zu behandeln, die nicht ins Schema F passen und Mehraufwand bedeuten. Und ich stelle mir schon die Frage, ob man sich dann für diesen Beruf aus Liebe oder einem anderen Zweck entschieden hat.
    Jeder Mehraufwand muss in unserem System abgegolten werden, das ist halt so - haben Sie den Kollegen gesagt, dass Sie auch bereit sind für den Mehraufwand zu zahlen? Wieso redet man nicht offen worum es geht? Sie haben Propleme mit Würgreiz - wieso auch immer - das bedeutet mehr Aufwand für den Arzt - Sie sind bereit dafür aufzukommen - los geht´s ... so einfach wäre das ...

    Doch letztendlich bin ich einen Weg gegangen, der für mich richtig erschien und es wohl doch nicht war. Und irgendwann kommt dann der Moment, wo man resigniert, die Kraft fehlt, um weitere Schritte zu tun. Sicher spielen die Gedanken hierbei eine große Rolle, die einem "vorspielen", dass weiteres keinen Sinn hat, weil es keine Lösung für das Problem gibt. Und in dem Moment lässt man bestimmte Gefühle nicht mehr zu, die etwas anderes sagen, nämlich, es weiter zu versuchen – doch die Gedanken lassen einen unfähig werden, zu handeln. Dies ist die Realität – doch die Wirklichkeit mag eine andere sein, die ich wohl noch nicht fähig bin, zu erkennen.
    Sie setzen sich mit den Dingen des Lebens auseinander - das ist ein wichtiger Schritt! Der nächste Schritt ist den "Herausforderungen des Lebens" ohne Emotionen gegenüber zu treten. Dazu gehört auch das Selbstbemitleiden, das sich klein fühlen, genauso wie das schimpfen - all das bringt Sie nicht weiter. Sie müssen nicht Ihren Würgreiz lösen, dann gelten Sie halt dem Arzt den Mehraufwand mit Geld ab ... ist einfacher, wenn Sie das auch nicht wollen, dann bleibt die Möglichkeit sich mit dem Würgreflex zu beschäftigen - billiger, aber vermutlich vorerst der schwere Weg

    Selbstverständlich beurteile ich mein Tun nach meinem Gewissen, denn nur wenn man nach seinem Gewissen handelt, hat man ein gutes Gefühl, fühlt sich somit gut. Ich denke auch nicht, dass ich mich abhängig von anderen mache, denn wenn ich etwas für richtig halte, tu ich es, wenn nicht, lasse ich es sein – hier bin ich wohl nicht sehr beeinflussbar.
    "Ihr Gewissen" ist Ihr Ego, ist Ihre Rolle, Ihr Verstand - alles korrupt, mal mehr, mal weniger ... handeln Sie nach Ihrem Gefühl, dass wird Ihnen nie sagen "schlag hin, lüge, schimpfe, ..." denn das sind alles Dinge, die sich nicht gut anfühlen

    Doch manchmal ist man abhängig von anderen, und dann ist die Frage, wie der andere seine "Machtposition" sieht, lebt, wie ausgeprägt sein Ego ist.
    Und bin ich nicht abhängig von einem Arzt (egal welcher Fachrichtung), wenn es um die Gesundheit geht? Welche Alternativen hätte ich denn, meine Zähne ohne ZA behandeln zu lassen – besteht hier nicht eine gewisse Abhängigkeit vom ZA? "Spielst du nicht mein Spiel, helfe ich dir nicht." – so zumindest ist mein Gefühl, welches ich aus meinen Versuchen mitgebracht habe.
    Suchen Sie weiter, oder spielen Sie eben mit, nehmen Sie Geld in die Hand ... das Spiel ist einfach, nur keiner will darüber reden, denn der "Gott in Weiß" arbeitet ja nicht für Geld ... alle tun wir das in einer Form - aber das ist ein anderes Thema ...

    Was ist geschehen? Man ist plötzlich nur noch in der Wirklichkeit - Frauen verändern meistens dann zudem Ihre Frisur und irgendwann beginnt das Spiel wieder von neuem: Scheinliebe - Wut - ...
    … und irgendwann triftet man von der Wirklichkeit wieder in die Realität? Meinen Sie dies so?
    Manchmal driften wir von der Realität in die Wirklichkeit für kurze Momente - so meine ich das, Menschen die "mehrheitlich" in der Wirklichkeit leben bezeichnen wir dann als "verrückt", "erleuchtet", "heilig" oder sonst was ... dabei leben diese Menschen nur das was wirklich ist ... sehen Sie sich einmal diese Videos an (die ersten 2 sind eher eine Einleitung und los geht es bei 3, ich würde es mir aber dennoch von Anfang an ansehen), es gab und gibt unzählige Menschen, die von der Wirklichkeit sprachen und sprechen und es werden immer mehr. Das Problem an der Sache ist, wir reden über etwas, über das man so schwer reden kann, denn es paßt so gar nicht in unser begriffliches denken ....

    Sie haben recht, dass es der Verstand ist, der Erinnerungen hochkommen lässt und man dem Jetzt "entflieht". Doch lassen sich diese Erinnerungen nicht so schnell unterdrücken, um ins Jetzt zurückzukommen. Ich weiß nicht, ob es so ist – vllt. macht es einen Unterschied, was geschehen ist und ob man fähig ist, das Geschehene für sich abzulegen oder oft durch den Alltag hiermit konfrontiert ist.
    Das "sich beschäftigen" mit den Inhalten, also dem Content, das messen der Inhalte nach "Schweregraden", also nach dem Motto: "ich habe mehr erlebt als du"; "ich habe schlimmeres erlebt als du, also darf ich länger leiden"; ... dient ja wiederum nur dem Ego, man will eben wieder "Streicheleinheiten" ...
    Solange man sich an die Inhalte, egal in welcher Form auch immer - Sie sind schon eine Stufe bewußter, denn Sie heulen nicht rum, schreien nicht rum, prügeln nicht rum, sondern Sie reden über "Ihren" Inhalt - klammert, sein Leben davon abhängig macht, solange wird Leiden kein Ende haben ... erst wenn man erkennt, das man hinter den Inhalten steht, beginnt man eine neue Wahrnehmung zu fühlen, eine neue Welt zu fühlen.
    Sie sind auf dem richtigen Weg, bald werden Sie erkennen, dass Sie das Erkennen sind und nicht das Erkannte!

    Es ist richtig, im Blickfeld der chinesischen Philosophie und Medizin sind Frau und Mann Gegensätze, eben wie Yin und Yang. Und dennoch bedingen sie einander. Kein Pol kann ohne seinen Gegenpol sein. Yin und Yang in Harmonie bedeutet, dass die Gegensätze miteinander funktionieren im Bezug zum Dào. Und so sind Mann und Frau wie Schlüssel und Schloss. Doch wenn einer von beiden zu stark oder schwach wird, beginnt das Gefüge zu zerbrechen. Ja, nach obiger Philosophie sucht man nach der "fehlenden" Hälfte um "Eins" zu werden. Und um die passende Hälfte zu finden, hat man Vorstellungen, wie diese sein soll.
    In der von Ihnen vertretenen Philosophie sind wir bereits alle "Eins", so dass man sich nicht finden kann. Sie schrieben immer von "Meer". Doch ist es in unserer Gesellschaft nicht so, dass die meisten Menschen oft nur sich selbst sehen, nach etwas Streben ohne Rücksicht auf Verluste? Wenn der (vermeintliche) "Konkurrent" schon am Boden liegt, wird erneut draufgetreten, um dann weiterzugehen. Wo bleiben in unserer Gesellschaft Liebe (ich meine in dieser Bedeutung jetzt nicht die sexuell erfüllte), Menschlichkeit, Freude, Mitgefühl etc.? Sind die meisten Menschen überhaupt fähig, dass "Eins" zu erkennen, fühlen zu wollen oder stehen hier andere Befindlichkeiten, Machtstreben etc. im Vordergrund – denn im "Eins" sind wir alle gleich? Und im "Eins" ist das "Gute" bei uns allen. Eben weil es viele Menschen gibt, denen andere nicht wichtig sind, deren Charakter nicht das "Gute" ist, sind für mich die Worte in "Der kleine Prinz" bedeutend.
    Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
    Es zählen die inneren Werte, Warmherzigkeit, Liebe, Mitgefühl, Vertrauen etc. – diese sind das "Gute", und ob ein Mensch diese hat, lässt sich nur mit dem Herzen "sehen" (fühlen). Äußerlichkeiten zählen hier nicht und haben keine Aussagekraft. Und wer ein gutes Herz hat, hat in seinem Innern auch die Fähigkeit, irgendwann das "Eins" und das "Meer" zu erkennen und zu fühlen.
    Unsere ganze Evolution, unser Universum, alles was ist, ist eins; ist eine "Masse", eine "Energie" ... diese schafft Planeten, schafft belebte und unbelebte Materie, schafft verschiedene Bewußtseinszustände ... zu dieser Erkenntnis kann man durch Spiritualität, oder durch die moderne Physik kommen

    Frauen und Männer sind ein Spielball der Evolution, diese Unterteilung kann hilfreich sein auf dem Weg der Erlangung des höheren Bewußtseins, denn die Paarungsspiele sind mit sehr viel Leid verbunden und Sie wissen ja - wahre Entwicklung findet immer außerhalb der Komfortzone statt

    Unser Verstand macht uns glauben wir seien Individuen, und so benehmen wir uns auch, einsam, ängstlich, habgierig. Sobald man aber erkennt, dass man eigentlich nicht der Regentropfen ist, sondern das Meer, das alles, woraus das ganze hier ist, fühlt man plötzlich eine andere Form von Stärke, Energie - wie immer Sie das nennen wollen. Sie sehen wie schwierig es ist darüber zu schreiben, denn es klingt wahnsinnig "schwammig" ... Solche Menschen werden dann als sonderbar abgetan, oder man nennt sie "Gurus", oder man bettet sie an ... in Wirklichkeit sind wir alle Gurus, alle Gott, alle diese Energie. Wir müssen nichts anbeten, nicht verfolgen, keine Dogmen verfolgen, denn wir sind das alles ... das ist sehr schwer zu begreifen, es ist aber sehr einfach es zu fühlen, wenn man es zuläßt.

    Leider ist unsere Wahrnehmung durch Fernsehen, fressen, Werbung, usw. stark "aus dem Lot" und so erleben wir diese Momente nur punktuell in "Extremsituationen" eben wenn uns die Liebe, das Glücksgefühl einschießt ... Extremsportler reden häufig vom Adrenalin Kick, in Wirklichkeit hören Menschen erst in extremen Situationen häufig auf zu denken und sind dann plötzlich verbunden mit dieser Kraft. Plötzlich geht es ihnen gut und sie wissen gar nicht warum - sowas passiert auch bei spazieren im Wald ...

    Ich begreife immer mehr, das unser Leben nicht zu begreifen ist, wir können aber, zu dieser - nennen wir es Masse - Verbindung aufnehmen, denn wir sind diese Masse ... das fühle ich immer stärker, ohne ein Esoteriker zu sein, ohne ein gläubiger Mensch zu sein ...

    Jesus wollte das ausdrücken als er sagte: ich bin Abraham ... er ist Vater und Mutter, er ist alles und nichts und das zeitlos ... alles andere - Eltern, Kinder, Job, Reichtum, Armut, usw. sind Inhalte, Inhalte die uns unser Verstand schafft, die Leid erzeugen. Wir sind die Wahrnehmung selbst ... der Rest ist eben nur Inhalt ... Sie sind das, was hinter diesen Inhalten steht, Sie sind diese "Masse", Ihr Körper, Ihre Hülle ist nur ein kleines "Organ" um "bewußt" zu werden ... und das kann man nur fühlen - eben sowie die Liebe - man kann Liebe schlecht beschreiben und trotzdem ist sie da ... Sie werden merken, sobald sich das Tor öffnet dann beginnt die Reise ... man kann das nicht wollen, man kann das nicht "verfolgen" wie ein Ziel, denn dann ist man daran wieder vorbei ... so nach dem Motto: lieben Sie jetzt Ihren Nachbarn ... das geht eben nicht ...

    Der Weg zu dieser Kraft ist an sich recht einfach ... tue alles Hingebungsvoll - sprich mit Zeit und Liebe ... Ungeduld bedeutet Zeit, Geduld ist zeitlos ... alles andere passiert von alleine - mit "tue" meine ich auch die Aufmerksamkeit beim Zahnarzt also aufmerksam bleiben!
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



    im Namen des
    Denta Beauté Teams
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    Aussagen in diesem Forum stellen keine medizinische Diagnose dar. Unsere Antworten und Überlegungen beziehen sich auf Ihre schriftlich dargestellten Schilderungen. Ärztlich medizinische Diagnosen können nur nach eingehender klinischer Untersuchung (Befundung) gestellt werden. Eine Diagnose ist die Voraussetzung für die richtige Therapie (Befundung >> Diagnose >> Therapie). Eventuell angegebene Preise dienen grob zu Ihrer Information, es handelt sich nicht um einen Kostenvoranschlag. Wir behalten uns zudem das Recht vor, Preise individuell zu ändern.

    Infos zur Zahnunterteilung / Zahnnkreuz

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    和平

  9. #9
    nele1 ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
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    Lieber Herr Dr. Belsky,

    Das lese ich ...
    Dies hat mich gefreut …

    Die Handlungen, die Sie aus Ihrem "Bauchgefühl" heraus, ohne Ihrem "Verstand" machen sind deshalb gut, weil diese Handlungen aus einer tieferen Verbundenheit mit der Wirklichkeit entstehen.
    Ja, das Bauchgefühl unterliegt keiner Beeinflussung – es ist vorhanden, so wie es ist und man handelt, ohne zu denken. Meist sind es die Handlungen, nach denen man sich hinterher auch gut fühlt.

    In dem Moment, in dem sich bei Ihrem handeln Ihr Kopf einschaltet, in dem Sie also beginnen zu denken, beginnen Sie "korrupt" zu werden.
    Ich weiß jetzt, wie das "Korrupt" zu verstehen ist – Ihr Video-Link war sehr interessant.
    Wir manipulieren mit unserem Verstand letztendlich auch uns selbst, und plötzlich sieht unsere Handlung ganz anders aus – und oft fühlt man sich bei solchen Handlungen nicht gut.

    … auch Sie im Zahnarztstuhl sind gemeint. Sie sitzen da, Ihr Bauchgefühl würde Sie zu aufstehen, zum "Stopp" sagen anregen, Sie tun es aber nicht, denn Ihr Verstand läßt plötzlich "Scham" oder "Angst" aufkommen - man kann ja dies und das nicht vor einem Arzt sagen/machen ...
    Es ist richtig, dass bei mir, wenn der Würgereiz einsetzt und in dem Moment die Angst zunimmt, sich der Verstand mit "einschaltet". Nur lassen mich meine Gedanken eher die Reaktionen auf meinen Zustand analysieren und interpretieren. Und in solch einer Situation, die man selbst ja gar nicht möchte, jedoch nicht beeinflussen kann, ist man besonders sensibilisiert. Und wenn man dann schon die Ungeduld des ZA und dessen Assistentin zu spüren bekommt oder Aussagen wie "stellen Sie sich nicht so an, es gibt doch gar keinen Grund" hört, lässt sich der Verstand nicht "ignorieren" – zumindest ist es mir unter solchen Umständen noch nicht möglich, dem Verstand nicht "hörig" zu sein.
    Es ist bei mir nicht so, dass ich nicht "Nein bzw. Stopp" sagen kann – im Gegenteil. Doch wenn man dann Unverständnis erfährt, weil man es gewagt hat, die Autorität des ZA zu "untergraben", geht man beim nächsten Mal schon mit einem unguten Gefühl in die Praxis und gerade dann wird alles noch schlimmer. Weshalb schlimmer? – ja, weil der Verstand gegen das Bauchgefühl arbeitet. Doch soweit bin ich noch nicht, dies nicht zuzulassen – hier bin ich wohl noch nicht in der Wirklichkeit, sondern in der Gegenwart und Vergangenheit.

    der Zahnarzttermin ist aber nicht das Problem, auch nicht der Arzt, der vielleicht einmal mehr, einmal weniger aufmerksam ist - all das können Sie nicht ändern,
    Es ist richtig, Menschen lassen sich nicht durch Zwang verändern, jeder ist ein Individuum – Veränderungen müssen von innen, vom Herzen kommen, sonst lassen sie sich nicht leben. Und der Zahnarzttermin an sich ist für mich auch nicht das Problem.

    Was Sie aber ändern können sind Sie selbst, indem Sie, wenn Ihnen Ihr Bauchgefühl sagt stoppt, dann eben Stopp sagen ... und plötzlich ändert sich alles und die Zahnarztangst löst sich auf, wie auch andere Ängste.
    Am "Stopp"-Sagen liegt mein Problem nicht, dies tu ich – schon, um mich selbst zu schützen. Ich habe ein gutes, inneres Gefühl, wenn meine Grenze erreicht ist, bevor weiteres geschieht, was ich nicht beeinflussen/kontrollieren kann. Die Kausalität ist eher diese: Würgereiz – Unverständnis - Angst vor der Reaktion – Verstärkung des Würgereizes – Behandlungsabbruch und der "Teufelskreis" beginnt beim nächsten Mal von vorn. Das Hauptproblem ist, dass ich den Würgereiz nicht in den Griff bekomme und eine Vollnarkose verweigere, weil sich mein Bauchgefühl gegen diese "wehrt".

    Ich fühle mich eher wie eine Marionette, die sich willenlos steuern lassen muss, obwohl ich den Weg gegangen bin. Die ZÄ, die ich nachdem Geschehenen, seit dem Bestehen des Würgereizes, konsultiert habe, haben mir ihre "Macht" demonstriert, gezeigt, wie abhängig man sein kann, wenn man sich nicht fügt. Die Kommunikation auf gleicher Ebene war unerwünscht.
    Wenn Sie sich wie eine Marionette fühlen, dann benehmen Sie sich nicht wie eine, dann werden Sie sich so auch nicht mehr fühlen ...
    Ich benehme mich nicht wie eine Marionette, sondern habe das Gefühl, eine sein zu müssen. Und wie eine Marionette habe ich mich behandelt gefühlt – der Marionettenspieler (ZA) steuert die Marionette, und wenn sie nicht so funktioniert, wie gewollt, wird sie in die Ecke gestellt. Nur ich ließ mich nicht wie eine Marionette "führen" und habe somit Mehraufwand und Anstrengung bedeutet – doch dies war wohl zu mühsam, um darin eine Herausforderung zu sehen und eine normale Behandlung zu versuchen, deshalb werde ich mittels Narkose "in die Ecke" gestellt, adäquat der Marionette.

    Hinter dem Würgreiz steht meistens was anderes
    Dies ist richtig - nur nach einer gewissen Zeit, können einem hierfür manchmal keine Erklärungen des Anhaltens des Zustandes mehr gegeben werden, und so bleibt man auf sich allein gestellt. Man muss annehmen und hiermit leben, ohne dass man sich sein Leben von diesem bestimmen lässt.

    Nach einigen Sitzungen erkannte ich worum es ging - Aufmerksamkeit.
    Es mag Menschen geben, die das Bedürfnis haben, besondere Aufmerksamkeit auf sich lenken zu müssen, weil sie keine erfahren oder so von ihrer eigenen Person überzeugt sind, dass sie kleine Aufmerksamkeiten gar nicht mehr schätzen oder noch schlimmer, erkennen können. Andere benötigen übertriebene Aufmerksamkeit für ihr Selbstwertgefühl.

    Ist nicht jeder Mensch von Aufmerksamkeiten umgeben? Ein nettes Lächeln (wie heißt ein, ich glaube indisches, Sprichwort: Das Lächeln, was du aussendest, kehrt zu dir zurück), ein liebes/mitfühlendes Wort, ein liebevolles Küsschen, eine geschenkte Blume, ein gemeinsamer Waldspaziergang etc. - die kleinen Dinge sind es, die es wert sind, Aufmerksamkeit genannt zu werden, weil sie einen (zumindest mich) glücklich machen.
    Bei meinem Würgereiz geht es nicht um Aufmerksamkeit – diese könnte ich, wenn es mein Wille wäre, auf viel einfacherem Weg (auch durch viele Menschen gleichzeitig) haben und ich müsste mich nicht zu einem "Objekt" machen, welches belächelt und dem Unverständnis entgegengebracht wird und mich enormen Stress aussetzen.
    Doch wie oben geschrieben, es sind die kleinen Dinge, die glücklich machen und die einen spüren lassen, dass man geliebt und gebraucht wird.

    Jeder Mehraufwand muss in unserem System abgegolten werden, das ist halt so - haben Sie den Kollegen gesagt, dass Sie auch bereit sind für den Mehraufwand zu zahlen? Wieso redet man nicht offen worum es geht? Sie haben Propleme mit Würgreiz - wieso auch immer - das bedeutet mehr Aufwand für den Arzt - Sie sind bereit dafür aufzukommen - los geht´s ... so einfach wäre das ...
    Ja, Mehrkosten sind für mich kein Problem, und ich habe hierüber gesprochen. Das Problem ist, dass ich durch den Würgereiz zu unruhig wäre und die Arbeit zu lange dauern würde bzw. es für mich zu stressig wäre. Ich sehe es so, es macht einfach zu viel Mühe und man benötigt Geduld, die heutzutage wohl die wenigsten Menschen haben. Eine Behandlung unter Narkose, der Anästhesist, die Medikation sowie die Überwachung und Nachbetreuung durch den Narkosearzt würden mich ca. 750 Euro kosten. Hinzu kommen die Behandlungskosten für den ZA plus Material. Sie sehen, dass ich nur rein für die Narkosekosten mind. 5x zum ZA zu einer normalen Behandlung gehen und sich ein wenig mehr Zeit genommen werden könnte. Oder sehe ich dies falsch?

    Das Problem ist nicht das Materielle, sondern einen ZA zu finden, der bereit ist, mich mit dem Würgereiz so anzunehmen, dies als eine Herausforderung zu sehen und eine normale Behandlung mit Zeit sowie Geduld zu versuchen.

    Manchmal driften wir von der Realität in die Wirklichkeit für kurze Momente - so meine ich das, Menschen die "mehrheitlich" in der Wirklichkeit leben bezeichnen wir dann als "verrückt", "erleuchtet", "heilig" oder sonst was ... dabei leben diese Menschen nur das was wirklich ist ... sehen Sie sich einmal diese Videos an ..., es gab und gibt unzählige Menschen, die von der Wirklichkeit sprachen und sprechen und es werden immer mehr. Das Problem an der Sache ist, wir reden über etwas, über das man so schwer reden kann, denn es paßt so gar nicht in unser begriffliches denken ....
    Vielen Dank für den Video-Link. Ich habe mir bisher die ersten 4 Teile angesehen, die anderen werden folgen – die Ausführungen sind sehr interessant und viele Begriffe wie Realität, Wirklichkeit, korruptes Handeln etc. haben für mich eine Bedeutung und ein Verständnis bekommen. Aber wie Sie schreiben, es ist schwer hierüber zu reden, man muss es einfach fühlen. Es wäre wünschenswert, wenn alle Menschen so fühlen könnten, dass wir alle "Eins" und gleich sind. Dann gäbe es kein reich, keinen Machtmissbrauch, keinen Hass, keinen Krieg, keinen Neid oder Missgunst … sondern nur Liebe - doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg, den manche nie gehen werden/können oder wollen.

    Liebe Grüße

    Nele
    Geändert von nele1 (27.10.2011 um 23:03 Uhr) Grund: Orthographiefehler

  10. #10
    Avatar von Belsky
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    Sehr liebe Nele!

    Es ist richtig, dass bei mir, wenn der Würgereiz einsetzt und in dem Moment die Angst zunimmt, sich der Verstand mit "einschaltet". Nur lassen mich meine Gedanken eher die Reaktionen auf meinen Zustand analysieren und interpretieren. Und in solch einer Situation, die man selbst ja gar nicht möchte, jedoch nicht beeinflussen kann, ist man besonders sensibilisiert. Und wenn man dann schon die Ungeduld des ZA und dessen Assistentin zu spüren bekommt oder Aussagen wie "stellen Sie sich nicht so an, es gibt doch gar keinen Grund" hört, lässt sich der Verstand nicht "ignorieren" – zumindest ist es mir unter solchen Umständen noch nicht möglich, dem Verstand nicht "hörig" zu sein.
    Zu erkennen, das Erkanntes und das Erkennen selbst zwei paar Schuhe sind, ist schon ein sehr großer "Bewußtseinssprung" ... dummes Wort, aber was besseres fällt mir mal nicht ein ... in dem Moment, wo Ihr Gegenüber solch einen Satz fallen läßt wie "stellen Sie sich nicht ..." könnten Sie auch mit wahrhaftigen Mitleid reagieren, anstatt sich Stress zu machen und dabei in den Würgreiz zu kommen - mit Mitleid, dass Ihr Gegenüber noch in einem Bewußtseinzustand ist, wo er/sie gefangen ist von den aufflammenden und sich ständig wechselnden Dualitäten des Lebens (Haß/Liebe; Wut/Freude; Sorge/Leichtigkeit; ...)

    Es ist bei mir nicht so, dass ich nicht "Nein bzw. Stopp" sagen kann – im Gegenteil. Doch wenn man dann Unverständnis erfährt, weil man es gewagt hat, die Autorität des ZA zu "untergraben", geht man beim nächsten Mal schon mit einem unguten Gefühl in die Praxis und gerade dann wird alles noch schlimmer. Weshalb schlimmer? – ja, weil der Verstand gegen das Bauchgefühl arbeitet. Doch soweit bin ich noch nicht, dies nicht zuzulassen – hier bin ich wohl noch nicht in der Wirklichkeit, sondern in der Gegenwart und Vergangenheit.
    Stopp können Sie immer sagen - was soll passieren? Schlimmstenfalls bekommt Ihr Gegenüber einen Wutanfall und bittet Sie aus der Ordi und macht sich damit selber lächerlich - oder?

    Am "Stopp"-Sagen liegt mein Problem nicht, dies tu ich – schon, um mich selbst zu schützen. Ich habe ein gutes, inneres Gefühl, wenn meine Grenze erreicht ist, bevor weiteres geschieht, was ich nicht beeinflussen/kontrollieren kann. Die Kausalität ist eher diese: Würgereiz – Unverständnis - Angst vor der Reaktion – Verstärkung des Würgereizes – Behandlungsabbruch und der "Teufelskreis" beginnt beim nächsten Mal von vorn. Das Hauptproblem ist, dass ich den Würgereiz nicht in den Griff bekomme und eine Vollnarkose verweigere, weil sich mein Bauchgefühl gegen diese "wehrt".
    Zum richtigen Zeitpunkt wird sich auch das lösen - verfolgen Sie ihn nicht ... er kommt von alleine ...

    Ich fühle mich eher wie eine Marionette, die sich willenlos steuern lassen muss, obwohl ich den Weg gegangen bin. Die ZÄ, die ich nachdem Geschehenen, seit dem Bestehen des Würgereizes, konsultiert habe, haben mir ihre "Macht" demonstriert, gezeigt, wie abhängig man sein kann, wenn man sich nicht fügt. Die Kommunikation auf gleicher Ebene war unerwünscht.
    Wieso Ohnmacht? Ich erlebe jeden Tag Menschen, die demonstrieren, dass sie die "größeren Eier" haben ... sie tun mir leid, denn ich fühle dem Druck, dem sie unterliegen und deshalb sich so benehmen ...

    Oder sehe ich dies falsch?
    Mehrkosten ohne Narkose ... sagen Sie dem Arzt Sie haben einen Würgreiz und brauchen längere Pausen, Sie zahlen pro Stunde z.B. 300€ extra ...

    Es wäre wünschenswert, wenn alle Menschen so fühlen könnten, dass wir alle "Eins" und gleich sind. Dann gäbe es kein reich, keinen Machtmissbrauch, keinen Hass, keinen Krieg, keinen Neid oder Missgunst … sondern nur Liebe - doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg, den manche nie gehen werden/können oder wollen.
    Wir sind in einer Periode des "Erwachens" ... klingt blöd dieses Wort, aber es ist die einfachste Umschreibung ... immer mehr Menschen erkennen, dass da was nicht stimmt mit unserem System, das da mehr ist als nur diese "Realität" ... viele drücken es kompliziert aus, oder eben nach Ihrer Profession - so redet ein Wirtschaft Professor über eine neue Zeit ...

    Das schöne ist, diese Wirklichkeit ist in uns allen, es macht nichts ob wir uns dieser bewußt werden, ob sich die Spezies Mensch dieser bewußt wird, denn darum geht es nicht ... Sie müssen nicht traurig sein, dass eben noch viele Menschen in Ihrer "Rolle" hängen, denn die Rolle selbst ist auch nur "Liebe" - "Energie" ...
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



    im Namen des
    Denta Beauté Teams
    DDr. J.M. Belsky

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