» Language / Sprache

» Anmelden

Benutzername:

Kennwort:

Sie sind noch kein Mitgleid?
Jetzt registrieren!

» User online: 34

Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 34
Keine Benutzer online
Mit 644 Benutzern waren die meisten Benutzer gleichzeitig online (02.10.2011 um 07:57 Uhr).

» Statistik

Benutzer: 4.283
Themen: 2.986
Beiträge: 11.281
Top-Beitragsschreiber: Belsky (4.832)
Wir begrüßen unseren neuesten Benutzer, shewolf.
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 12
Frage - Antwort! Thema, Prothese wirklich oasch? in DDr. Belsky berät Sie persönlich; Sehr geehrter Herr Dr. Belsky! Ich bin gerade am Überlegen, mir Zähne ziehen zu lassen und mit einer Prothese zu ...
  1. #1
    979797 ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
    Registriert seit
    16.11.2010
    Beiträge
    24

    Prothese wirklich oasch?

    Sehr geehrter Herr Dr. Belsky!

    Ich bin gerade am Überlegen, mir Zähne ziehen zu lassen und mit einer Prothese zu versorgen.
    Jetzt habe ich im Thread von Linzerin gelesen, dass Sie meinen eine Prothese ist oasch.
    Gemessen an eigenen gesunden Zähnen ist das sicher richtig.

    Aber gemessen an viele wurzelbehandelten Zähnen oder Implantate?
    Ständig WB, Revision, WSR, Knochenaufbau, Implantat setzen, ständig bei der Mundhygiene aufpassen müssen wie ein Haftlmacher. Ich kenn jemanden, der hat Implantate, der isst nur morgens und abends aus mundhygienischen Gründen.
    Ich bin ich mir nicht so sicher, ob da nicht in Summe eine Prothese komfortabler ist.

    Haben Sie selbst auch wurzelbehandelte Zähne oder Implantate, haben Sie schon mal eine Prothese getragen?
    Stellen Sie doch mal ein Panoramaröntgen rein.

  2. #2
    Avatar von Belsky
    Belsky ist offline Administrator
    Registriert seit
    03.03.2007
    Ort
    Wien
    Beiträge
    4.832
    Sehr liebe(r) 979797!

    Ich bin gerade am Überlegen, mir Zähne ziehen zu lassen und mit einer Prothese zu versorgen.
    Jetzt habe ich im Thread von Linzerin gelesen, dass Sie meinen eine Prothese ist oasch.
    Damit wollte ich vehement klar machen, dass es keinen Sinn macht, seine guten Zähne zu opfern ...

    Aber gemessen an viele wurzelbehandelten Zähnen oder Implantate?
    Und ... wenn gut gemacht? ...

    Ständig WB, Revision, WSR, Knochenaufbau, Implantat setzen, ständig bei der Mundhygiene aufpassen müssen wie ein Haftlmacher. Ich kenn jemanden, der hat Implantate, der isst nur morgens und abends aus mundhygienischen Gründen.
    Sie beschreiben da eine klassische Zahnkarriere ... ich kann das sogar noch besser kleine Füllung, immer größer werdende Füllung, bis hin zur Wurzelbehandlung, dann ev. Revision der WB, schließlich WSR und zuletzt die Ex, dann Brücke, oder gar ein Implantat, Teilprothese und schließlich Vollprothese ... das kann durchbrochen werden ... für den einen früher, der andere eben später ... alles hat einen Sinn im Leben

    Haben Sie selbst auch wurzelbehandelte Zähne oder Implantate, haben Sie schon mal eine Prothese getragen?
    Ich würd den ZA wechseln
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



    im Namen des
    Denta Beauté Teams
    DDr. J.M. Belsky

    Folgen Sie uns auf



    Aussagen in diesem Forum stellen keine medizinische Diagnose dar. Unsere Antworten und Überlegungen beziehen sich auf Ihre schriftlich dargestellten Schilderungen. Ärztlich medizinische Diagnosen können nur nach eingehender klinischer Untersuchung (Befundung) gestellt werden. Eine Diagnose ist die Voraussetzung für die richtige Therapie (Befundung >> Diagnose >> Therapie). Eventuell angegebene Preise dienen grob zu Ihrer Information, es handelt sich nicht um einen Kostenvoranschlag. Wir behalten uns zudem das Recht vor, Preise individuell zu ändern.

    Infos zur Zahnunterteilung / Zahnnkreuz

    allg. Tipps zur Zahnsanierung

    和平

  3. #3
    979797 ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
    Registriert seit
    16.11.2010
    Beiträge
    24
    Die Zahnkarriere, die Sie aufgezählt haben, beginnt bei den gesunden Zähnen und endet bei der Vollprothese. Das suggeriert, dass die Vollprothese das Ende quasi das schlimmste ist, was einem passieren kann. Ich denke, das schlimmste für die Gesundheit ist, wenn man viele wb Zähne und Implantate hat, welche Knochenentzündungen regelrecht vorprogrammieren (im theoretischen optimalen Fall mag das natürlich nicht stimmen).

    Als jemand, der in dieser Zahnkarriere mitten drin ist und dauernde Zahnschmerzen nicht nur von den Erzählungen anderer kennt (der Zeiten kennt, wo laut ZÄ die Zähne in Ordnung sind und er sich trotzdem am Abend überlegen muss, werden die Zähne heute eine Ruh geben, oder werde ich wieder in der Nacht mit Zahnschmerzen aufwachen, soll ich gleich Schmerzmittel zur Vorbeugung nehmen, …) möchte ich bezweifeln, dass eine Vollprothese das schlimmste ist. Ich bin viel in Internetforen herumgesurft, aber habe keinen Thread gefunden, wo jemand schreibt, ich habe so schlimme Schmerzen und bin krank wegen meiner Vollprothese. Allerdings gibt es unzählige, wo über schwere Erkrankungen mit wb Zähne und Implantate gejammert wird. (Wir kritischen Patienten wissen ja längst, dass die Erfolgsstatistiken über WB und Implantate nicht stimmen können.)

    Zu dem Satz: Wenn es gut gemacht ist.
    Das ist eben das Problem z.B. bei den WB. Wo sich die ZÄ untereinander gar nicht einig sind, was eine ordnungsgemäße WB ist. Die einen meinen nur mit Mikroskop und Kofferdamm ist es eine ordentliche WB, die anderen sagen, das ist Schwachsinn, die Bakterien kann man ohnehin nur chemisch abtöten … In einem interessanten Thread ist z.B. zu lesen, dass eine Dame zu den besten Endodontologen gegangen ist, die es gibt, und das Ergebnis ist, sie hat auf dieser Seite, wo die Zähne behandelt wurden, nicht nur keine Zähne mehr, sondern auch keinen Knochen mehr. Sie hat also ein schlechteres Ergebnis an ihrem Kiefer als eine 80-Jährige nach 40 Jahren Vollprothese.

    Ich möchte damit WB und Implantate nicht pauschal verteufeln. Kritisch wird es immer ab der WB, ab da fangen oft die Probleme an. Durch eine Extraktion der kranken Zähne kann man sich so manches ersparen. Ich denke für die gesamte Gesundheit eines Menschen ist es das beste, wenn man keine wb Zähne und Implantate hat.

    Vielleicht sollten Sie sich diesem Weg, nämlich der Teilprothese, nicht gänzlich verschließen.
    Geändert von 979797 (20.11.2010 um 14:01 Uhr)

  4. #4
    Avatar von Belsky
    Belsky ist offline Administrator
    Registriert seit
    03.03.2007
    Ort
    Wien
    Beiträge
    4.832

    Daumen hoch

    Sehr liebe(r) 979797!

    Die Zahnkarriere, die Sie aufgezählt haben, beginnt bei den gesunden Zähnen und endet bei der Vollprothese. Das suggeriert, dass die Vollprothese das Ende quasi das schlimmste ist, was einem passieren kann.
    Das hier ist ein Zahnforum, wenn wir also die Zähne bewerten und einen Richtstab verwenden, der sich an den Zähnen orientiert, würde ich sagen ja ...

    Ich denke, das schlimmste für die Gesundheit ist, wenn man viele wb Zähne und Implantate hat, welche Knochenentzündungen regelrecht vorprogrammieren (im theoretischen optimalen Fall mag das natürlich nicht stimmen).
    Sie suggerieren, das nämlich WB und Implantate automatisch Knochenentzündung verursachen ... das stimmt so nicht!

    Als jemand, der in dieser Zahnkarriere mitten drin ist und dauernde Zahnschmerzen nicht nur von den Erzählungen anderer kennt (der Zeiten kennt, wo laut ZÄ die Zähne in Ordnung sind und er sich trotzdem am Abend überlegen muss, werden die Zähne heute eine Ruh geben, oder werde ich wieder in der Nacht mit Zahnschmerzen aufwachen, soll ich gleich Schmerzmittel zur Vorbeugung nehmen, …) möchte ich bezweifeln, dass eine Vollprothese das schlimmste ist.
    Ich würde mich in diesem Fall informieren und gegebenenfalls den Zahnarzt wechseln ...

    Ich bin viel in Internetforen herumgesurft, aber habe keinen Thread gefunden, wo jemand schreibt, ich habe so schlimme Schmerzen und bin krank wegen meiner Vollprothese.
    Sie vergessen, dabei, die Einschränkungen einer Vollprothese. Gemessen an den eigenen Zähnen, nie wieder herzhaft abbeißen können, geschmackliche Einbußen und von den psych. Einflüsse/Veränderungen ganz zu schweigen...
    Meine ganze Energie und Aufklärung geht dahin, dass egal wann und zu jedem Zustand
    mit Hilfe von guter Mundhygiene / gutem Zahnersatz ein komfortabler, gesunder Zustand des Gebisses, möglich ist... eine Vollprothese ist so ziemlich das letzte was ich als komfortabel ansehe ... hat aber nichts mit Lebensglück zutun, ... auch Vollprothesenträger sind glücklich, ja sogar Zahnlose...
    Allerdings gibt es unzählige, wo über schwere Erkrankungen mit wb Zähne und Implantate gejammert wird. (Wir kritischen Patienten wissen ja längst, dass die Erfolgsstatistiken über WB und Implantate nicht stimmen können.)
    Sie nehmen eine Negativauswahl, denn kaum jemand wird über seine schönen Zähne und der damit verbundenen Freuden posten, wohl aber Menschen, die Probleme haben.
    Sie nehmen nun diese Gruppe, als Maßstab und versuchen damit, ein Bild zu suggerieren, das meiner Meinung nach völlig verzerrt ist-bitte um Gegenargumente

    Zu dem Satz: Wenn es gut gemacht ist.
    Das ist eben das Problem z.B. bei den WB. Wo sich die ZÄ untereinander gar nicht einig sind, was eine ordnungsgemäße WB ist. Die einen meinen nur mit Mikroskop und Kofferdamm ist es eine ordentliche WB, die anderen sagen, das ist Schwachsinn, die Bakterien kann man ohnehin nur chemisch abtöten … In einem interessanten Thread ist z.B. zu lesen, dass eine Dame zu den besten Endodontologen gegangen ist, die es gibt, und das Ergebnis ist, sie hat auf dieser Seite, wo die Zähne behandelt wurden, nicht nur keine Zähne mehr, sondern auch keinen Knochen mehr. Sie hat also ein schlechteres Ergebnis an ihrem Kiefer als eine 80-Jährige nach 40 Jahren Vollprothese.
    Wir können nicht aus einzelnen, nicht untersuchten Erzählungen Behandlungsabläufe ableiten. Mein arbeiten und das meiner Kollegen orientiert sich, nach Evidenz basierter Zahnmedizin und führenden Fachgesellschaften ... alles andere wäre unlogisch ...

    Sehr guter Beitrag, danke
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



    im Namen des
    Denta Beauté Teams
    DDr. J.M. Belsky

    Folgen Sie uns auf



    Aussagen in diesem Forum stellen keine medizinische Diagnose dar. Unsere Antworten und Überlegungen beziehen sich auf Ihre schriftlich dargestellten Schilderungen. Ärztlich medizinische Diagnosen können nur nach eingehender klinischer Untersuchung (Befundung) gestellt werden. Eine Diagnose ist die Voraussetzung für die richtige Therapie (Befundung >> Diagnose >> Therapie). Eventuell angegebene Preise dienen grob zu Ihrer Information, es handelt sich nicht um einen Kostenvoranschlag. Wir behalten uns zudem das Recht vor, Preise individuell zu ändern.

    Infos zur Zahnunterteilung / Zahnnkreuz

    allg. Tipps zur Zahnsanierung

    和平

  5. #5
    979797 ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
    Registriert seit
    16.11.2010
    Beiträge
    24
    Zu Ihrem Argument „Zahnforum“. Für mich fehlt hier das Wort „Arzt“.
    Ich denke, das oberste Postulat für einen Arzt sollte es sein, dafür zu sorgen, dass ein Mensch gesund ist. Wenn ich die Wahl zwischen ein paar Zähne und einem gesunden Körper hätte, ich würde das Letztere nehmen.

    Wie gesagt, ich möchte WB und Implantat nicht generell verteufeln. Es gibt Leute, deren Körper das auch verträgt, andere - und das sind sehr viele - eben leider nicht. Und da gibt es bereits Menschen, die glauben, es ist ganz normal, dass man sich täglich ein paar Schmerztabletten reinziehen muss und merken gar nicht, dass sie schwer krank sind.

    Wenn Sie Beispiele wollen, ich könnte Ihnen das ganze Forum mit Links zupflastern, aber es wären ja alles nur Einzelschicksale … nicht wissenschaftlich untersucht und damit als Argument wertlos.

    Es ist nicht richtig, dass man mit einer Vollprothese nicht herzhaft zubeißen kann und vom Geschmack weniger spürte. Warum glaube Sie dass?
    Während meine Eltern und Großeltern mit ihren Teil- oder Vollprothesen herzhaft in den Apfel beißen und sich das Steak gut schmecken lassen und seit Jahren keine Zahnschmerzen und Zahnfleischentzündungen mehr kennen, pumperl gesund sind, und nur einmal in drei Jahren nach Ungarn fahren, ihre Prothese anpassen zu lassen, war ich in den letzten Jahren Dauergast bei ZÄ. Habe die Gauner genauso kennen gelernt wie die engagierten ZÄ und Experten, die leider auch nichts zusammen gebracht haben. Das liegt aber nicht bei diesen ZÄ, sondern an der Zahnmedizin selbst, mag sie nun Evidenz basiert sein oder nicht. Jedenfalls glaube ich nicht an den einen Guru, der das jetzt alles lösen könnte, was die anderen nicht erreicht haben.

    Die negativen psychischen Einflüsse, welche Patienten mit herausnehmbarem Zahnersatz haben, werden gerade von denen geschürt, die öffentlich Prothesenträger mit einem Stigma brandmarken. Da wird so ein Unsinn – leider auch von ZÄ - verzapft wie, Prothesenträger wären Sozialfälle, die sich keine Implantate leisten können. Es gibt auch Prothesenträger, die sich Implantate finanziell leisten könnten, aber eben nicht die gesundheitlichen Kosten und Risken, die der Körper bei den zahlreichen Operationen zu tragen hat, bezahlen wollen. Manch einer geht auch lieber ins Kaffeehaus als alle drei Monate und öfter zum Zahnarzt. Andere wider wollen ganz einfach nicht vom Zahnarzt abhängig sein, was man spätestens wird, wenn man wb Zähne und Implantate hat. Die Abhängigkeit wird besonders deutlich, wenn man Schmerzen hat. Wenn man die Sekretärin als Bittsteller anbetteln muss und ihr auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist, um einen früheren Termin zu bekommen … Manch einer mit Stolz und Würde lässt sich lieber einen Zahn ziehen, als sich sein Leben lang zu erniedrigen.

    Was ich damit sagen möchte ist. Der Komfort bei viele wb Zähnen und Implantate ist keineswegs besser als bei jemandem der eine gut angefertigte Prothese trägt. Jemand der eine Prothese hat, hat jedenfalls nicht das Risiko, dass seine wb Zähne Bakterien und Medikamente in unbekanntem Umfang in den Körper pumpen oder dass er sich eine Periimplantits einfängt, mit all den Folgeschäden für den Kieferknochen und den Organismus.

    Ich denke eine Prothese (ob Teil- oder Vollprothese) zu tragen, ist mindestens eine gleichwertiger Alternative zu einer Zahnsanierung mit WB und Implantate. Jene, die denken, sie hätten mit wb Zähnen und Implantaten noch die eigenen alten Zähne, möchte ich aber auch nichts ausreden. Jeder wie er glaubt.

  6. #6
    Avatar von Belsky
    Belsky ist offline Administrator
    Registriert seit
    03.03.2007
    Ort
    Wien
    Beiträge
    4.832
    Sehr liebe(r) 979797!

    Zu Ihrem Argument „Zahnforum“. Für mich fehlt hier das Wort „Arzt“.
    Ich denke, das oberste Postulat für einen Arzt sollte es sein, dafür zu sorgen, dass ein Mensch gesund ist. Wenn ich die Wahl zwischen ein paar Zähne und einem gesunden Körper hätte, ich würde das Letztere nehmen.
    Sie wiederholen sich ... nochmals, es bedeutet ja nicht, dass Menschen mit Zähnen, immer nur Probleme haben ... hier im Forum ja, sonst würden die Menschen ja nicht posten ... Millionen haben Zähne und keine Probleme, da guten ZA und gute Pflege ... Sie tun ja so, als ob die Menschen, die hier posten repräsentativ für alle wären ... die, die gute WB und zufrieden mit Ihren Implantaten sind, posten hier nicht ...

    Wie gesagt, ich möchte WB und Implantat nicht generell verteufeln. Es gibt Leute, deren Körper das auch verträgt, andere - und das sind sehr viele - eben leider nicht.
    Das hat nicht mit vertragen zu tun, Sie sind völlig auf dem falschen Dampfer ... das hat was mit Pflege und guter Durchführung zu tun ...

    Und da gibt es bereits Menschen, die glauben, es ist ganz normal, dass man sich täglich ein paar Schmerztabletten reinziehen muss und merken gar nicht, dass sie schwer krank sind.
    Ich glaube das denkt niemand, dass solch ein Zustand normal wäre ...

    Wenn Sie Beispiele wollen, ich könnte Ihnen das ganze Forum mit Links zupflastern, aber es wären ja alles nur Einzelschicksale … nicht wissenschaftlich untersucht und damit als Argument wertlos.
    Wofür sollen bitte diese Einzelschicksale ein Beweis sein?

    Es ist nicht richtig, dass man mit einer Vollprothese nicht herzhaft zubeißen kann und vom Geschmack weniger spürte. Warum glaube Sie dass?
    Gemessen an den eigenen Zähnen? Jetzt machen Sie sich aber ein wenig lächerlich ... ja klar man kann auch gut ohne Zähne leben, alles geht ...

    Die negativen psychischen Einflüsse, welche Patienten mit herausnehmbarem Zahnersatz haben, werden gerade von denen geschürt, die öffentlich Prothesenträger mit einem Stigma brandmarken. Da wird so ein Unsinn – leider auch von ZÄ - verzapft wie, Prothesenträger wären Sozialfälle, die sich keine Implantate leisten können. Es gibt auch Prothesenträger, die sich Implantate finanziell leisten könnten, aber eben nicht die gesundheitlichen Kosten und Risken, die der Körper bei den zahlreichen Operationen zu tragen hat, bezahlen wollen.
    Wieso sollten Menschen, die sich was nicht leisten können stigmatisiert werden? Sie tun das gerade mit der Aussage ... Sie wissen ja, Diebe und Lügner haben schlechte Gedanken

    Manch einer geht auch lieber ins Kaffeehaus als alle drei Monate und öfter zum Zahnarzt. Andere wider wollen ganz einfach nicht vom Zahnarzt abhängig sein, was man spätestens wird, wenn man wb Zähne und Implantate hat. Die Abhängigkeit wird besonders deutlich, wenn man Schmerzen hat. Wenn man die Sekretärin als Bittsteller anbetteln muss und ihr auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist, um einen früheren Termin zu bekommen … Manch einer mit Stolz und Würde lässt sich lieber einen Zahn ziehen, als sich sein Leben lang zu erniedrigen.
    Wie gesagt, entweder hab ich den vorigen Beitrag schlecht geschrieben, oder Sie wollen/können es nicht verstehen ... Ihre Vergleiche und Argumente sind unhaltbar ...

    Was ich damit sagen möchte ist. Der Komfort bei viele wb Zähnen und Implantate ist keineswegs besser als bei jemandem der eine gut angefertigte Prothese trägt.
    Haben Sie schon mit den Millionen Menschen gesprochen, die WB und Implantate haben und hier nicht posten, da zufrieden?

    Ich denke eine Prothese (ob Teil- oder Vollprothese) zu tragen, ist mindestens eine gleichwertiger Alternative zu einer Zahnsanierung mit WB und Implantate. Jene, die denken, sie hätten mit wb Zähnen und Implantaten noch die eigenen alten Zähne, möchte ich aber auch nichts ausreden. Jeder wie er glaubt.
    Ausreden sowieso nicht, aber auch keine falschen Meldungen verbreiten ... alles Gute!
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



    im Namen des
    Denta Beauté Teams
    DDr. J.M. Belsky

    Folgen Sie uns auf



    Aussagen in diesem Forum stellen keine medizinische Diagnose dar. Unsere Antworten und Überlegungen beziehen sich auf Ihre schriftlich dargestellten Schilderungen. Ärztlich medizinische Diagnosen können nur nach eingehender klinischer Untersuchung (Befundung) gestellt werden. Eine Diagnose ist die Voraussetzung für die richtige Therapie (Befundung >> Diagnose >> Therapie). Eventuell angegebene Preise dienen grob zu Ihrer Information, es handelt sich nicht um einen Kostenvoranschlag. Wir behalten uns zudem das Recht vor, Preise individuell zu ändern.

    Infos zur Zahnunterteilung / Zahnnkreuz

    allg. Tipps zur Zahnsanierung

    和平

  7. #7
    979797 ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
    Registriert seit
    16.11.2010
    Beiträge
    24
    Na na, jetzt nicht gleich böse werden. Ich lese viele Ihrer Beiträge, wenn ich die Infos auch manchmal anders interpretiere. Ich halte Sie im Grunde auch für einen recht sympathischen Kerl. Ich denke auch, dass Sie kompetent und ehrgeizig sind und jemand, der die von der modernen Zahnmedizin versprochenen Errungenschaften jedem zuteil werden lassen möchte.

    Als Zahnarzt mag man vielleicht auf Zähne stärker fixiert sein als andere, und eine Prothese ist dann genauso eine Katastrophe wie z.B. für eine Friseurin ein Mensch ohne Haare auf dem Kopf. Wir wissen beide, dass Letzteres absolut nicht stört.

    Ich kenne zwar niemanden von den Millionen mit guten WB und Implantaten, aber wenn die damit gut zu Recht kommen und gesund sind (weil es z.B. gut gemacht wurde), wunderbar.

    Wie gesagt, in meinem Bekanntenkreis kommen die Leute alle gut mit Prothesen aus. Aber es hat ja jeder seine eigenen Bekannten und Verwandtenkreis mit Prothesen, bei denen er sich erkundigen kann. Ich glaube, die Angst vor einer Prothese ist ein rein psychologisches Problem. Das kann man aber überwinden.

    Was die Ablehnung von Prothesen betrifft, sind Sie mir zu sehr Hardliner, aber das ist in meinen Beiträgen ja schon herausgekommen.

    Was die Einzelschicksale betrifft: Ich möchte keine Namen und auch keine Pseudonyme nennen, da ich niemandem zu nahe treten möchte. Nur ein paar Beispiele was ich im Internet gelesen habe. Da gibt es in einem Thread z.B. eine nette Dame, die sich auch gerne einen edlen Tropf gönnt, die hat WB, WSR hinter sich - alle lege artis durchgeführt – Knochen ruiniert - und geht jetzt direkt in Knochenaufbau über um Implantate zu setzten. Sie meint 2011 wird das Jahr des Zahnarztes. Ich prophezeie Ihr schon jetzt, dass sie nur Recht hat, wenn Sie sich mit einer Prothese anfreundet, ansonsten wird es das Jahrzehnt des Zahnarztes werden.
    Eine andere nette Dame, die sich auch mal mit dem Golfschläger ein blaues Auge haut und täglich Schmerzmittel runterkippt wie sonst ein Seebär Bier, hat seit Jahren einen entzündeten Kiefer und lässt sich jetzt noch einen Sinuslift machen. Würde Sie sich für eine Prothese entscheiden, könnte der Kiefer vielleicht mal ausheilen und sie bald wieder Champagner am Golfplatz schlürfen.

    Es gibt viele Beispiele, wo eine Prothesenversorgung das Zahnleid endlich beenden könnte, … wo die Leute wieder ihr wunderschönes Leben genießen könnten … wenn man nur nicht dem Ideal und Illusion der eigenen Zähne nachlaufen würde …

  8. #8
    Avatar von Belsky
    Belsky ist offline Administrator
    Registriert seit
    03.03.2007
    Ort
    Wien
    Beiträge
    4.832
    Sehr liebe(r) 979797!

    Sorry, dass es "böse" rüber kam mein Schreiben ... ich bin nicht böse, bin sehr selten böse ... solche Störgefühle bringen einen nicht weiter ... ich lieferte Ihnen Argumente und Sie gingen gar nicht drauf ein, sondern wiederholten sich ... deshalb ging ich davon aus, dass
    • ich es schlecht erkläre
    • Sie es einfach nicht verstehen / wollen
    • Kombinationen


    Na na, jetzt nicht gleich böse werden. Ich lese viele Ihrer Beiträge, wenn ich die Infos auch manchmal anders interpretiere. Ich halte Sie im Grunde auch für einen recht sympathischen Kerl. Ich denke auch, dass Sie kompetent und ehrgeizig sind und jemand, der die von der modernen Zahnmedizin versprochenen Errungenschaften jedem zuteil werden lassen möchte.
    Danke, nur so modern ist das gar nicht ... seit Lebzeiten der Menschen gibt es jene die gründlich und ehrlich sind und eben andere nicht ... es gibt eben Obamas und Bush Typen

    Als Zahnarzt mag man vielleicht auf Zähne stärker fixiert sein als andere, und eine Prothese ist dann genauso eine Katastrophe wie z.B. für eine Friseurin ein Mensch ohne Haare auf dem Kopf. Wir wissen beide, dass Letzteres absolut nicht stört.
    Auch das Beispiel hingt ... den ohne Haare geht es mir ja eigentlich was das Wohlbefinden anbelangt besser ... es ist ein sehr angenehmes Gefühl, die Ästhetik muss jeder für sich selbst entscheiden ...
    Ohne Zähne geht es mir auf alle Fälle schlechter als mit ...

    Ich kenne zwar niemanden von den Millionen mit guten WB und Implantaten, aber wenn die damit gut zu Recht kommen und gesund sind (weil es z.B. gut gemacht wurde), wunderbar.
    Eben und das ist die Mehrheit ... hier lesen Sie nur einen Teil, eben den, bei denen es nicht gut ging ...

    Wie gesagt, in meinem Bekanntenkreis kommen die Leute alle gut mit Prothesen aus.
    Ich sage ja nicht das man damit nicht auskommen kann, aber Vorsicht, Sie sagen es ist genauso gut wie eigene Zähne, oder gut wurzelbehandelte Zähne ... dem wiederspreche ich, denn das ist absolut falsch ... ich hatte schon für 2 Tage einen Kunststoffgaumen ... ein Drama ... aber klar, man gewöhnt sich an alles ...

    Aber es hat ja jeder seine eigenen Bekannten und Verwandtenkreis mit Prothesen, bei denen er sich erkundigen kann. Ich glaube, die Angst vor einer Prothese ist ein rein psychologisches Problem. Das kann man aber überwinden.
    Alles geht, auch ohne Prothese geht’s - siehe Indien und China ... nur wollen wir das?

    Was die Ablehnung von Prothesen betrifft, sind Sie mir zu sehr Hardliner, aber das ist in meinen Beiträgen ja schon herausgekommen.
    Ich bin kein Hardliner sondern objektiv ... in den Industriestaaten ist die Totalprothese das Ende der Zahnkarriere ... ich versuche durch meine Arbeit Menschen davor zu bewahren und jene die soweit sind, durch Knochenaufbauten und Implantate wieder zu rekonstruieren ...

    Was die Einzelschicksale betrifft: Ich möchte keine Namen und auch keine Pseudonyme nennen, da ich niemandem zu nahe treten möchte. Nur ein paar Beispiele was ich im Internet gelesen habe. Da gibt es in einem Thread z.B. eine nette Dame, die sich auch gerne einen edlen Tropf gönnt, die hat WB, WSR hinter sich - alle lege artis durchgeführt – Knochen ruiniert - und geht jetzt direkt in Knochenaufbau über um Implantate zu setzten. Sie meint 2011 wird das Jahr des Zahnarztes. Ich prophezeie Ihr schon jetzt, dass sie nur Recht hat, wenn Sie sich mit einer Prothese anfreundet, ansonsten wird es das Jahrzehnt des Zahnarztes werden.
    Eine andere nette Dame, die sich auch mal mit dem Golfschläger ein blaues Auge haut und täglich Schmerzmittel runterkippt wie sonst ein Seebär Bier, hat seit Jahren einen entzündeten Kiefer und lässt sich jetzt noch einen Sinuslift machen. Würde Sie sich für eine Prothese entscheiden, könnte der Kiefer vielleicht mal ausheilen und sie bald wieder Champagner am Golfplatz schlürfen.
    So machen bei uns die "Blauen" Politik ... Einzelschicksale generalisieren ... das mag ich nicht ... das ist nicht objektiv sondern man setzt bewusst auf die Mitleidsmasche der Menschen um zu hetzen ... bringt uns alle nicht weiter ... alles Liebe und wie gesagt … bin nicht böse … überdenken Sie Ihre Argumente …
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



    im Namen des
    Denta Beauté Teams
    DDr. J.M. Belsky

    Folgen Sie uns auf



    Aussagen in diesem Forum stellen keine medizinische Diagnose dar. Unsere Antworten und Überlegungen beziehen sich auf Ihre schriftlich dargestellten Schilderungen. Ärztlich medizinische Diagnosen können nur nach eingehender klinischer Untersuchung (Befundung) gestellt werden. Eine Diagnose ist die Voraussetzung für die richtige Therapie (Befundung >> Diagnose >> Therapie). Eventuell angegebene Preise dienen grob zu Ihrer Information, es handelt sich nicht um einen Kostenvoranschlag. Wir behalten uns zudem das Recht vor, Preise individuell zu ändern.

    Infos zur Zahnunterteilung / Zahnnkreuz

    allg. Tipps zur Zahnsanierung

    和平

  9. #9
    979797 ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
    Registriert seit
    16.11.2010
    Beiträge
    24

    Idee

    Der Leser möge beurteilen, wer von uns gut oder schlecht argumentiert bzw. nichtargumentiert hat.

    Die vielen Millionen kennen wir beide nicht, daher wissen wir nicht, wie es denen geht. Ich hoffe wie Sie, dass es denen gut geht.

    Meine Beiträge sollen nicht als Hetze gegen irgendjemanden verstanden werden, sondern eine Alternative, sein persönliches Zahnleid zu beenden, aufzeigen. Nicht mehr und nicht weniger.

    Interessant war Ihre geschilderte Erfahrung, dass Sie zwei Tage lang einen Kunststoffgaumen hatten und dass das ein Drama war. Das ist klar.

    Wenn man eine Brille bekommt, ist es auch ein Drama. Aber nach mehreren Wochen bzw. Monate fällt es einem gar nicht mehr auf.
    Bei der Prothese ist es genauso.

    Der eine kann ohne Brille nichts sehen, der andere kann ohne Prothese nicht beißen. Niemand von uns ist perfekt … Wir sind alle nur Menschen ...
    Geändert von 979797 (23.11.2010 um 18:45 Uhr)

  10. #10
    Avatar von Belsky
    Belsky ist offline Administrator
    Registriert seit
    03.03.2007
    Ort
    Wien
    Beiträge
    4.832
    Sehr liebe(r) 979797!

    Der Leser möge beurteilen, wer von uns gut oder schlecht argumentiert bzw. nichtargumentiert hat.
    Ja sicher auch interessant, Ihre Meinung interessiert mich mehr ... gar nicht überdacht?

    Die vielen Millionen kennen wir beide nicht, daher wissen wir nicht, wie es denen geht. Ich hoffe wie Sie, dass es denen gut geht.
    Gut die Hälfte meiner Patienten hat gute Zähne ... ich habe ein repräsentatives Kollektiv

    Meine Beiträge sollen nicht als Hetze gegen irgendjemanden verstanden werden, sondern eine Alternative, sein persönliches Zahnleid zu beenden, aufzeigen. Nicht mehr und nicht weniger.
    Sehr gut ... nur bauen Ihre Argumente eben meiner Meinung nach, auf einem sehr wackligen Fundament auf ... über zeugt haben Sie mich noch nicht ...

    Wenn man eine Brille bekommt, ist es auch ein Drama. Aber nach mehreren Wochen bzw. Monate fällt es einem gar nicht mehr auf.
    Bei der Prothese ist es genauso.
    Ja wie gesagt, relativieren kann man alles, auch ohne Arme und Beine, es ist aber immer ein Verlust an Komfort ... und glauben Sie mir ... ich bin mir den Wert meiner Gesundheit von der Zehe bis zum Zahn bewußt

    Der eine kann ohne Brille nichts sehen, der andere kann ohne Prothese nicht beißen. Niemand von uns ist perfekt … Wir sind alle nur Menschen ...
    Perfektion (Weisheit) hat nichts mit dem Körper zu tun ... für mich nicht ... aber das ist ein ganz anderes Thema ...
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



    im Namen des
    Denta Beauté Teams
    DDr. J.M. Belsky

    Folgen Sie uns auf



    Aussagen in diesem Forum stellen keine medizinische Diagnose dar. Unsere Antworten und Überlegungen beziehen sich auf Ihre schriftlich dargestellten Schilderungen. Ärztlich medizinische Diagnosen können nur nach eingehender klinischer Untersuchung (Befundung) gestellt werden. Eine Diagnose ist die Voraussetzung für die richtige Therapie (Befundung >> Diagnose >> Therapie). Eventuell angegebene Preise dienen grob zu Ihrer Information, es handelt sich nicht um einen Kostenvoranschlag. Wir behalten uns zudem das Recht vor, Preise individuell zu ändern.

    Infos zur Zahnunterteilung / Zahnnkreuz

    allg. Tipps zur Zahnsanierung

    和平

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Wurzelbehandlung wirklich notwendig?
    Von alles im Forum Frage - Antwort!
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 25.05.2010, 05:40
  2. Zahnfleisch-OP wirklich nötig?
    Von Floh6 im Forum Frage - Antwort!
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 28.01.2010, 02:23
  3. Zahnarzt angst aber nicht wirklich vor den schmerzen
    Von Rom im Forum Erfahrungsaustausch/Userberichte
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 04.07.2007, 09:21
  4. BSE und Gammelfleisch - welche Infektionsrisiken bestehen wirklich?
    Von Belsky im Forum NEUIGKEITEN & Trends in der Medizin/Zahnmedizin
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 21.06.2007, 16:06
  5. Implantat wirklich nötig?
    Von Anonymous im Forum Erfahrungsaustausch/Userberichte
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 15.12.2006, 19:53

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Powered by vBadvanced CMPS v4.2.0

Content Relevant URLs by vBSEO ©2011, Crawlability, Inc.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16