Lieber Dr. Belsky,
ich habe zufällig ihr Forum im Internet gefunden und hoffe, Sie haben einen Rat für mich, denn ich bin schon ziemlich ratlos und verzweifelt.
Begonnen hat die ganze Geschichte vor mehr als 7 Wochen damit,dass ein wurzelbehandelter Zahn 7 rechts oben, zu schmerzen begonnen hat. Mein damaliger Zahnarzt hat gesagt, gibts nicht, schaut schön aus, hat ihn aber aufgemacht, und ein Medikament eingelegt. Bin nach 3 Tagen wieder hin, da der Zahn weiter geschmerzt hat. Ich habe Augmentin bekommen und bin damit auf eine Schulung gefahren. Dort wurden die Schmerzen trotz Antibiotikum schlimmer, bin also dort zu einem Zahnarzt, der den Zahn komplett aufgemacht hat, das hat ziemlich weh getan, da eine Wurzel anscheinend doch nicht tot war, dieser Kanal wurde noch einmal wurzelbehandelt. Zuhause war ich wieder bei meinem Zahnarzt, der eine Einlage gemacht hat und ihn provis. geschlossen hat. Am Abend wurden die Schmerzen immer ärger, habe dann auf Rat der zahnärztl. Assistentin die Füllung mit einem Zahnstocher versucht zu entfernen, die Schmerzen wurden erträglicher.
Am nächsten Tag war ich bei einem anderen Zahnarzt, der meinte, die beste Lösung wäre sicher die Extraktion des Zahnes. Ich hab gleich eingewilligt, ich wollt nur, dass die Zahnschmerzen aufhören, außerdem hatte ich, 3 Tage später auf Urlaub zu fahren. Das Zahnziehen hat eine Zeitlang gedauert, da er in viele Einzelteile zerbröselte. Danach hat der Zahnarzt gleich gemeint, die Ursache meiner Probleme könnte aber auch der Weisheitszahn daneben sein, da er unter der Füllung voller Karies war. Am übernächsten Tag hat er dann auch den Weisheitszahn gezogen.
2 Tage später war ich beim Notdienst in Osttirol, wegen starker Schmerzen in den Wunden, die Zahnärztin dort hat die Wunde beim Weisheitszahn ausgekratzt und Streifen eingelegt. In der Nacht wurden die Schmerzen immer stärker, ich Streifen herausgezogen, Blut kam auch aus der Nase, der Schmerz wurde erträglicher. Am nächsten Tag beim Notdienst meinte der Arzt es würde eine langwierigere 'Geschichte, weil der Knochen lädiert sei, verschrieb mir das Antibiotikum Dalacin und Ibuprofen für 1 Woche.
Die Schmerzen besserten sich kaum, einen Tag mehr, einen Tag erträglich, nach ein paar Tagen, tat mir jeder Schritt im Kiefer weh. Nach gut einer Woche bin ich wieder zum Zahnarzt gegangen, der meinte es sei eine Kieferhöhlenentzündung und die Wunden wurden sehr schlecht heilen und verschrieb mir wieder Augmentin.
Auch das brachte nicht wirklich Linderung, ich ging zum HNO Arzt, der schickte mich zum CT, es war eine Sinupathie re, bedingt durch die Zahnsache, in den Extraktionsstellen Granulationen. Wieder ein anderes Antibiotikum, für 8 Tage Clindamycin 600.
Die Schmerzen beim Gehen wurden nach Tagen immer weniger, der Druck im Kieferknochen, es ist ein Gefühl, wie wenn etwas darin arbeiten würde, Schmerzen in den Zähnen, die bis in den vorderen Schneidezahn ausstrahlen, der Zahn 6 fühlt sich wie ein Fremdkörper an, oft ein taubes Gefühl bei diesem Zahn sind geblieben. Es gibt immer wieder Tage, an denen ich glaube, jetzt wird´s besser, dann fangen die Schmerzen wieder von vorne an.
Zuhause war ich natürlich auch wieder beim Zahnarzt, er hat die Füllungen von den Zähnen 4, 5 und 6 erneuert. Die Füllung vom 5 sei zwar tief, aber er glaubt nicht, dass eine Wurzelbehandlung unbedingt notwendig ist. Aber eigentlich ist er, hab ich das Gefühl ziemlich ratlos.
Heute waren die Schmerzen am Nachmittag wieder einmal ziemlich heftig und ich bin schon ziemlich verzagt und würd`mich sehr freuen, wenn Sie einen Rat wüssten.
Vielen Dank im voraus.
Liebe Grüße
Daniela Q.



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Wenn nichts ist, dann bedeutet das, dass der ZA nichts sah ... denn etwas ist, sonst hätten Sie keine Beschwerden. Wenn aber der ZA nix sah und was machte, ohne zu wissen wieso er es machte, dann wird das Ihr Leid vermutlich nicht beenden ...


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