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Top-Beitragsschreiber: Belsky (4.831)
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Frage - Antwort! Thema, Tränenkanalstenose in DDr. Belsky berät Sie persönlich; Guten Abend, ich hoffe, Sie können mich zu folgender Frage beraten. Ich habe eine Tränenkanalstenose linksseitig. Bei einem Tränenkanalröntgenbild hat ...
  1. #1
    Nataa ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
    Registriert seit
    16.06.2010
    Beiträge
    3

    Frage Tränenkanalstenose

    Guten Abend,
    ich hoffe, Sie können mich zu folgender Frage beraten.
    Ich habe eine Tränenkanalstenose linksseitig. Bei einem Tränenkanalröntgenbild hat man festgestellt, das dieser im unteren Bereich der Nase zu ist.
    Ich habe vor meine Nase (offene Methode) aus ästhetischen Gründen operieren zu lassen. Mein HNO Arzt weiß noch nicht, ob er beides auf einmal operieren kann und sprach von einer West Methode.
    In der Uniklinik sagte man mir, wenn mein HNO Arzt es nicht hinbekommen sollte, dann könnten sie operieren. Das Verfahren scheint mir auch schonender zu sein, weil die Ärzte dort meine Tränenkanalstenose durch den Tränenkanal operieren wollen.

    Was meinen Sie? Welche Methode ist schonender und effektiver?
    Ab welchen Zeitpunkt kann ich die Tränenkanalstenose operieren lassen (nach der Nasenoperation)?

    Einen recht herzlichen Dank im vorab für eine Antwort.

  2. #2
    Avatar von Hübl
    Hübl ist offline Administrator
    Registriert seit
    15.11.2008
    Beiträge
    33

    Tränenwegschirurgie

    Die sogenannte Dacryostenose kann man sowohl von unten, also von der Nase aus, als auch von oben über das andere Ende des Tränenkanals operieren. Die endonasale Methode wird nach West benannt.
    Die elegantere Methode ist wahrscheinlich jene von oben, zum Ziel werden beide Zugangswege führen, je nach Erfahrung des Chirurgen.
    Die OP sollte aber erst etwa 6 Monate nach der Septorhinoplastik durchgeführt werden. Wäre nicht die umgekehrte Reihenfolge der Eingriffe sinnvoller mit dem Ziel zunächst die Funktion der ableitenden Tränenwege wiederherzustellen ?
    Wünsche Ihnen Alles Gute !
    Dr.Hübl
    Diese Aussagen stellen keine medizinische Diagnose dar. Unsere Antworten und Überlegungen beziehen sich auf Ihre schriftlich dargestellten Schilderungen.
    -
    Ärztlich-medizinische Diagnosen können nur nach eingehender klinischer Untersuchung (Befundung) gestellt werden. Erst nach der gestellten Diagnose kann eine Therapie abgeleitet werden.
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    Eventuell angegebene Preise dienen zu Ihrer Information, es handelt sich nicht um einen Kostenvoranschlag. Wir behalten uns zudem das Recht vor, Preise individuell zu ändern.
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    Infos auch unter: http://www.hnoarzt.cc
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    Wir hoffen Ihnen trotzdem ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll


  3. #3
    Nataa ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
    Registriert seit
    16.06.2010
    Beiträge
    3
    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    In beiden Kliniken hat man mir dazu geraten erst die Nasenoperation durchzuführen und dann den Tränenkanal zu operieren.

    Was genau meinen sie mit der "eleganteren" Methode.
    Beide führen wohl zum gleichen Ziel, allerdings meinte mein HNO Arzt er müsste irgendeinen Knochen(?) aushöhlen und einen neuen Zugang (West Methode) legen.
    Ist die Methode "von oben" ebenfalls so "rabiat"?

    Gute Nacht

  4. #4
    Avatar von Hübl
    Hübl ist offline Administrator
    Registriert seit
    15.11.2008
    Beiträge
    33
    Ich würde mal sagen, sie lassen zunächst die Sache operieren, die ihnen mehr am Herzen liegt.
    Die OP methode nach West ist keine 'rabiate' Variante, nur wahrscheinlich aufwendiger. Allerdings muss bemerkt werden, falls die Stenose , also die Engstelle, am Tränenkanal sehr weit unten liegt, ist der endonasale Zugang eher günstiger, da man hier ja sozusagen gleich am Ort des Problems ansetzt.
    Sie sollten hier vollstes Vertrauen in ihren behandelnden HNOarzt legen.
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  5. #5
    Nataa ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
    Registriert seit
    16.06.2010
    Beiträge
    3
    Hallo,
    ich konnte mich noch immer nicht durchringen, die Tränenkanaloperation durchführen zu lassen.
    Ich hatte noch ein "beratungsgespräch" an einer Uniklinik gehabt. Die haben mir leider auch nicht alle meine Fragen beantwortet und meinten, das machen sie erst kurz VOR der Operation. Aber ich wollte es jetzt schon wissen und habe von daher keinen Termin gemacht.
    Meine Ängste sind: Das es mit dem Auge schlimmer wird, als bisher. Das Auge tränt nämlich nur bei unter 15 Grad Außentemperatur und bei einem starken und kühlen Wind. Im Sommer bin ich fast beschwerdefrei. Der Zugang ist also sehr weit unten völlig dicht- stößt auf einen Knochen. Mir ist auch nicht klar, dass man ein neues Loch durch den Knochen bohrt und dieser nicht wieder zugehen kann, wenn der Silkonschlauch gezogen wird. Und die damals meinten die Ärzte zu mir, dass mein Tränenpünktchen sehr zart ist und sie hatten Schwierigkeiten gehabt, ihre "Instrumente" dort einzuführen. Jedenfalls habe ich erfahren, dass es dazu kommen kann, dass das Tränenpünktchen bei der OP zerissen werden kann und dann hat man anschließend immer ein tränendes Auge. So zu leben, kann ich mir nicht vorstellen.
    Auch ist mir noch nicht klar, welche Operationsmethode die m erfolgreichsten sein könnte- die West Methode würde ja auch in Frage kommen.
    Jedenfalls, ich möchte nicht völlig unüberlegt in eine Operation gehen und danach ist es noch schlimmer als vorher.
    Danke für Ihre Beratung.
    Liebe Grüße

  6. #6
    Avatar von Belsky
    Belsky ist offline Administrator
    Registriert seit
    03.03.2007
    Ort
    Wien
    Beiträge
    4.831
    Sehr liebe Nataa!

    Meine Ängste sind: Das es mit dem Auge schlimmer wird, als bisher. Das Auge tränt nämlich nur bei unter 15 Grad Außentemperatur und bei einem starken und kühlen Wind.
    Naja, da tränen meine Augen auch ...

    Im Sommer bin ich fast beschwerdefrei. Der Zugang ist also sehr weit unten völlig dicht- stößt auf einen Knochen. Mir ist auch nicht klar, dass man ein neues Loch durch den Knochen bohrt und dieser nicht wieder zugehen kann, wenn der Silkonschlauch gezogen wird. Und die damals meinten die Ärzte zu mir, dass mein Tränenpünktchen sehr zart ist und sie hatten Schwierigkeiten gehabt, ihre "Instrumente" dort einzuführen. Jedenfalls habe ich erfahren, dass es dazu kommen kann, dass das Tränenpünktchen bei der OP zerissen werden kann und dann hat man anschließend immer ein tränendes Auge. So zu leben, kann ich mir nicht vorstellen.
    Ich würde zuwarten, Abstand gewinnen und mal schauen wenn ein paar kalte Saisonen vorüber sind, wie es Ihnen damit geht ...
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



    im Namen des
    Denta Beauté Teams
    DDr. J.M. Belsky

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