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Frage - Antwort! Thema, Wie Zahn behandeln bei Kiefergelenksschmerzen? in DDr. Belsky berät Sie persönlich; Lieber Herr Dr. Belsky, ich habe seit über einem Jahr Kiefergelenksprobleme, d.h. eine eingeschränkte Mundöffnung von 2-4 cm (je nach ...
  1. #1
    betazoid Gast

    Frage Wie Zahn behandeln bei Kiefergelenksschmerzen?

    Lieber Herr Dr. Belsky,

    ich habe seit über einem Jahr Kiefergelenksprobleme, d.h. eine eingeschränkte Mundöffnung von 2-4 cm (je nach Tagesform) und auch Schmerzen, wenn ich den Mund darüber hinaus öffne. Nach Krankengymnastik, Osteopathie, Medikamenten und Zahnaufbauten wird die Sache mittlerweile durch eine lose Zahnspange, einen sog. Bionator behandelt. Ich könnte darüber ein Buch schreiben; heute geht es mir allerdings um Folgendes:

    Nachdem ich diese Woche einige Tage lang ein Ziehen im Zahn verspürt hatte, bin ich am Mittwoch zu meiner ZÄ gegangen, weil ich mir immer denke, wenn ein Zahn schon leicht schmerzt, wird es wohl eher nicht besser, also lieber früher als später gehen. Klopf- und Kältetest war ok, aber sie meinte, ein Teil der alten Füllung sei abgebrochen und man müsse den Zahn irgendwann sowieso behandeln, auch wenn sie jetzt nicht 100% sagen könne, woher das Ziehen komme. Also aufgebohrt, Medikament rein und provisorische Zementfüllung drauf. Nun abwarten, ob der Zahn sich beruhigt. Auch sagte sie, unter der Füllung sei Karies gewesen.

    Wie ich schon befürchtet hatte, reagiert mein Kiefergelenk auf das 20-minütige Mundaufhalten ganz furchtbar. Momentan kriege ich den Mund gerade mal 1 cm auf, spüre eine große "Instabilität" und habe Schmerzen beim Kauen. Eigentlich bin ich nicht in der Lage, so lange die Kieferproblematik anhält, überhaupt irgendeine Zahnbehandlung machen zu lassen, weil ich den Mund nicht so lange öffnen kann. Nun aber steht mir ja auf jeden Fall noch eine bevor - im harmloseren Fall, um die die prov. Füllung irgendwann auszutauschen, aber, was mir zur Zeit so viel Angst macht, dass ich heulen könnte: Der behandelte Zahn muckt jetzt nach 3 Tagen immer noch. Ein leichtes Ziehen, keine Kälte-/Wärmeempfindlichkeit. Ich habe so Angst, dass eine Wurzelbehandlung gemacht werden muss, wenn er sich nicht beruhigt. Das würde ja mind. 1 Stunde dauern. Was soll ich denn dann nur tun? Nach einer solchen Behandlung wäre das Gelenk wahrscheinlich vollkommen hinüber :'-(

    Auch frage ich mich: War es ein Fehler, dass ich so früh zur ZÄ gegangen bin? Kann es sein, dass ein Zahn manchmal eine Weile zieht und schmerzt, und sich dann von selbst wieder beruhigt - so dass ich mir die Behandlung hätte sparen können? (...Obwohl die Frage jetzt ja eigentlich nix mehr bringt, bzw. hypothetisch ist.)

    Tut mir leid, dass es so lang geworden ist.

    Könnte eine Vollnarkose eine Lösung sein - durch die Muskelentspannung? Aber da hätte ich ja erst recht keine Kontrolle darüber, wie weit mein Kiefer "aufgerissen" wird...?

    Vorab meinen sehr herzlichen Dank für Ihre Zeit und Ihre Einschätzung!

    betazoid
    Geändert von betazoid (14.03.2010 um 20:17 Uhr) Grund: Tippfehler

  2. #2
    Avatar von Belsky
    Belsky ist offline Administrator
    Registriert seit
    03.03.2007
    Ort
    Wien
    Beiträge
    4.827
    Sehr liebe(r) Betazoid!

    Mein Stern ist VY Canis Majoris

    ich habe seit über einem Jahr Kiefergelenksprobleme, d.h. eine eingeschränkte Mundöffnung von 2-4 cm (je nach Tagesform) und auch Schmerzen, wenn ich den Mund darüber hinaus öffne. Nach Krankengymnastik, Osteopathie, Medikamenten und Zahnaufbauten wird die Sache mittlerweile durch eine lose Zahnspange, einen sog. Bionator behandelt. Ich könnte darüber ein Buch schreiben; heute geht es mir allerdings um Folgendes:
    Sie Armer ... hmm Bionator bei KG Problemen ... nicht Evidenz basiert ... aber wer heilt hat recht ...

    Wie ich schon befürchtet hatte, reagiert mein Kiefergelenk auf das 20-minütige Mundaufhalten ganz furchtbar. Momentan kriege ich den Mund gerade mal 1 cm auf, spüre eine große "Instabilität" und habe Schmerzen beim Kauen. Eigentlich bin ich nicht in der Lage, so lange die Kieferproblematik anhält, überhaupt irgendeine Zahnbehandlung machen zu lassen, weil ich den Mund nicht so lange öffnen kann. Nun aber steht mir ja auf jeden Fall noch eine bevor - im harmloseren Fall, um die die prov. Füllung irgendwann auszutauschen, aber, was mir zur Zeit so viel Angst macht, dass ich heulen könnte: Der behandelte Zahn muckt jetzt nach 3 Tagen immer noch. Ein leichtes Ziehen, keine Kälte-/Wärmeempfindlichkeit. Ich habe so Angst, dass eine Wurzelbehandlung gemacht werden muss, wenn er sich nicht beruhigt. Das würde ja mind. 1 Stunde dauern. Was soll ich denn dann nur tun? Nach einer solchen Behandlung wäre das Gelenk wahrscheinlich vollkommen hinüber :'-(
    Die Sitzungen aufteilen; vorher/nachher Physiotherapie; Abschätzen ob Erhaltung des Zahnes den Aufwand lohnt ...

    Auch frage ich mich: War es ein Fehler, dass ich so früh zur ZÄ gegangen bin? Kann es sein, dass ein Zahn manchmal eine Weile zieht und schmerzt, und sich dann von selbst wieder beruhigt - so dass ich mir die Behandlung hätte sparen können? (...Obwohl die Frage jetzt ja eigentlich nix mehr bringt, bzw. hypothetisch ist.)
    Ich nehm jetzt mal an das Ihnen die ZA keinen Humbug erzählt hat ... also war die Behandlung indiziert ...

    Könnte eine Vollnarkose eine Lösung sein - durch die Muskelentspannung? Aber da hätte ich ja erst recht keine Kontrolle darüber, wie weit mein Kiefer "aufgerissen" wird...?
    Während der Behandlung wäre es für Sie angenehmer, dachnach weniger ...

    Alles Gute ...
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



    im Namen des
    Denta Beauté Teams
    DDr. J.M. Belsky

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