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Top-Beitragsschreiber: Belsky (4.827)
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Frage - Antwort! Thema, (Nachlassende) Zahnschmerzen/Taube Zunge in DDr. Belsky berät Sie persönlich; Lieber Herr Dr. Belsky, nun habe ich gerade das Gutachten aus der Post gefischt. Ich hatte den Behandlungsablauf schriftlich beschrieben, ...
  1. #21
    Mascha ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
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    Lieber Herr Dr. Belsky,

    nun habe ich gerade das Gutachten aus der Post gefischt.

    Ich hatte den Behandlungsablauf schriftlich beschrieben, das Schreiben an die ZAK lag dem Gutachter vor. Wieso lese ich selbst mit dieser Vorlage eine falsche Wiedergabe des Behandlungsablaufs seinerseits? Versteh ich nicht. Ich heiße auch nicht Helga, wie's in seiner Rechnung steht. Alles kleine Schlumper ...

    Ich hätte bestätigt, in einem reduzierten Allgemeinzustand im Dezember zu jenem ZA gekommen zu sein. Öh, nein, hab ich nicht bestätigt. Was soll das immer mit diesem reduzierten Allgemeinzustand? Was für ein Quatsch ... Als Rechtfertigung dafür, dass mir sofort zwei Zähne gezogen werden mussten? Bei 30 % Energie, wie Herr Brückenbauer-ZA schreibt, hätte man die Patientin ja vielleicht auch erstmal wieder zu Kräften kommen lassen sollen, vor so einer umfangreichen Behandlung ... Man hätte die Zeit genutzt, ihr gepflegt einen KVA vorab zu erstellen, dann hätte sie nämlich den Behandlungsumfang gesehen - und ganz gewiss nicht eingewilligt.

    Der Gutachter schreibt, ich hätte massive Schmerzen im linken Kiefergelenk beschrieben, die durch die Nonokklusion der Brücke kämen. Hab ich gar nicht. Weil: Ich hatte gar keine Kiefergelenksschmerzen. Wunder mich ... Ich hatte Hammerkopfschmerzen, ca. 2 Wochen, bis ich einen Aqualizer bekam. Ganzer Kopf, Hinterhaupt - nicht linkes Kiefergelenk ... Ist das alles das Gleiche?

    Wie misst man Zahnfleischtaschen? Also, eigentlich weiß ich das: mit einer Sonde. Das hat der Gutachter aber gar nicht gemacht. Gleichwohl schreibt er: Taschentiefe 2-3 mm. Kann man das so sehen? Ist 2-3 mm OK? Ist das wichtig?

    Bei der Begutachtung hatte er gesagt, die Brücke sei nicht zu hoch zum Kieferkamm, sie sei "hygienefreundlich" gearbeitet. "Mangelnder basaler Kontakt" heißt nun aber was anderes, oder?

    Der Gutachter vergisst, dass ich auch das Überstehen der Brücke nach innen bemängelt habe - und dass er gesagt hat, das fühle sich nur so an, könne man problemlos abschleifen.

    Er sagt, es wäre sinnvoll gewesen, 33 zu integrieren, allerdings ebenso sinvoll, bei 38 mesial ein Entlastungsgeschiebe zu integrieren.

    Notwendigkeit, 36 zu entfernen, ist unstrittig, Gleiches kann von der Entfernung von 35 nicht sicher behauptet werden. (Na, das klingt immerhin etwas anders als während der Begutachtung.)

    Es spricht nichts gegen die Einbringung eines Implantates an 36, ggf. augmentative Maßnahmen geringen Umfangs. Bei der Begutachtung hatte er gesagt, das könne man heut anhand der Röntgenbilder nicht mehr sagen. Das ist doch nun schön, dass er das hier anders schreibt.

    Wiederkehrende, teils starke Schmerzen an den Pfeilerzähnen könnten auf Auswaschung des provisorischen Zements beruhen. Erneutes Einsetzen der Brücke könne Klarheit schaffen. Ja? Ich habe inzwischen wie vorher überall links wieder diese Schmerzen, oben, unten, zurzeit gerade von morgens bis abends, IBU 400 reicht nicht ...

    FAZIT:
    Die Nonokklusion 33-38 und der mangelnde basale Kontakt des Brückengliedes seien leicht zu beheben im Rahmen von zahntechnischen Nachbesserungen, die möglich sind, da die Brücke noch provisorisch eingegliedert ist. Die begutachtete Brücke ist insofern nicht lege artis gearbeitet. Die Mängel seien aber im Rahmen des Nachbesserungsrechtes zu beheben.

    Kann man das denn eigentlich alles wieder aufbauen? Was macht man denn dann mit dem letzten Brückenglied 38? Das ist aus Gold - kommt da dann auch Keramik drauf?

    Aber, wenn doch alles nicht passt, ein Geschiebe besser gewesen wäre, funktionsdiagnostische Maßnahmen indiziert gewesen wären - wieso Nachbesserungsrecht? Hätte man das nicht gleich alles richtig machen können ... äh ... müssen?

    Ich lasse mich von diesem Mann sicher nicht noch einmal anfassen. (Als ich da war, um eine Aktenkopie zu bekommen, gab es eine hangreifliche Auseinandersetzung, die freilich nicht von mir ausging, an deren Ende er mich, die ich am Boden lag, übers Parkett nach draußen zog.)

    Ich finde es so schade: Ich versuche, meine Interessen und Rechte wahrzunehmen - und niemanden interessiert das. Die Zahnärztekammer nicht, meinen Anwalt nicht, der auch nur an seine Kohle denkt und daran, dass er möglichst wenig Arbeit hat. Es verstreicht Woche um Woche um Woche - und nichts passiert.

    Da kommt ein Mensch, der ZA, daher und behauptet mal gerade immer das volle Gegenteil von der Wahrheit - das hat wirklich gar nichts mehr mit subjektiver Wahrnehmung zu tun. Er sagt heute, ich hätte ihn an Weihnachten belästigt, "Heilungsverlauf nach Zahnziehen normal" - bei 10 IBU 400/Tag und dennoch Hammerschmerzen, 3 eindeutigen Notdienstdiagnosen ... Alle Notärzte verwiesen mich mit der fertigen Brücke auf der frischen Wunde immer wieder nur an den Hersteller der Brücke, was hätte ich denn tun sollen? Er habe die Brücke beschliffen und damit viel gegen die Schmerzen getan. Hm. Er hat damit eine Nonokklusion herbeigeführt, die Zahnschmerzen waren nicht einen Deut, nicht einmal ein winzig kleines Deutschen, besser. Und der Typ hat nicht mal einen Anrufbeantworter mit Notdienstansage, Weihnachten nicht, heute nicht. Nichts.

    Gut, einiges kann ich beweisen, denn der Mann hat mir ja irgendwann SMS geschrieben, Röntgenbefunde etc. sprechen auch für sich. Aber - so ein kleines Fünkchen Gewissen auf seiner Seite?! Der Mann hat eine Tochter - beim Notfalltermin an Weihnachten hat er mit ihr telefoniert, daher weiß ich das. Mal an Vorbildfunktion gedacht? Hoffentlich wird die nicht auch Zahnärztin ...

    Entschuldigung. Es macht mich alles so traurig - und der Schaden ist ja auch noch da Und die dollen Schmerzen sind auch wieder da, inzwischen täglich, keiner weiß, wo sie herkommen. Und bevor ich mir wieder an irgendeinem Zahn auf Verdacht was machen lasse, nehme ich lieber Tabletten.

    Einen lieben Gruß aus dem Norden.

    Mascha
    Geändert von Mascha (12.06.2010 um 18:43 Uhr)

  2. #22
    Avatar von Belsky
    Belsky ist offline Administrator
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    Sehr liebe Macha!

    Der Gutachter schreibt, ich hätte massive Schmerzen im linken Kiefergelenk beschrieben, die durch die Nonokklusion der Brücke kämen. Hab ich gar nicht. Weil: Ich hatte gar keine Kiefergelenksschmerzen. Wunder mich ... Ich hatte Hammerkopfschmerzen, ca. 2 Wochen, bis ich einen Aqualizer bekam. Ganzer Kopf, Hinterhaupt - nicht linkes Kiefergelenk ... Ist das alles das Gleiche?
    Kopfschmerzen sind nicht das gleiche wie Kiefergelenksschmerzen - eh kloa ... manchmal können aber Kopfschmerzen durch Okklusionsprobleme verursacht werden ...

    Wie misst man Zahnfleischtaschen? Also, eigentlich weiß ich das: mit einer Sonde. Das hat der Gutachter aber gar nicht gemacht. Gleichwohl schreibt er: Taschentiefe 2-3 mm. Kann man das so sehen? Ist 2-3 mm OK? Ist das wichtig?
    Wichtig ja ... denn wenn Sie größere Sondierungstiefen hätten, dann sollte vor einer Brückenversorgung zuerst eine Parosanierung erfolgen ... 2-3mm ist normal ... also kein Paroproblem laut Sachverständigen ... ob er, oder ob er nicht gemessen hat wissen nur Sie und er

    Bei der Begutachtung hatte er gesagt, die Brücke sei nicht zu hoch zum Kieferkamm, sie sei "hygienefreundlich" gearbeitet. "Mangelnder basaler Kontakt" heißt nun aber was anderes, oder?
    Das heißt, dass die Brücke am Zahnfleisch unten nicht ankommt ... Folge: Speisereste bleiben hängen ...

    Kann man das denn eigentlich alles wieder aufbauen? Was macht man denn dann mit dem letzten Brückenglied 38? Das ist aus Gold - kommt da dann auch Keramik drauf?
    Aufbauen kann man es ... inwieweit das sinnvoll ist, oder doch eine Neuanfertigung die bessere Variante ist, kann ich so nicht sagen ...

    Aber, wenn doch alles nicht passt, ein Geschiebe besser gewesen wäre, funktionsdiagnostische Maßnahmen indiziert gewesen wären - wieso Nachbesserungsrecht? Hätte man das nicht gleich alles richtig machen können ... äh ... müssen?
    Hätte man ...

    Ich lasse mich von diesem Mann sicher nicht noch einmal anfassen. (Als ich da war, um eine Aktenkopie zu bekommen, gab es eine hangreifliche Auseinandersetzung, die freilich nicht von mir ausging, an deren Ende er mich, die ich am Boden lag, übers Parkett nach draußen zog.)
    Wow ... so eine richtige Balgerei ... na soweit sollte es nicht kommen ... vielleicht wäre das einfachste der Kollege gibt Ihnen das Geld zurück und Sie probieren Ihr Glück woanders ... da scheinen schon ziemliche Emotionen beiderseits im Spiel zu sein ...

    Ich finde es so schade: Ich versuche, meine Interessen und Rechte wahrzunehmen - und niemanden interessiert das. Die Zahnärztekammer nicht, meinen Anwalt nicht, der auch nur an seine Kohle denkt und daran, dass er möglichst wenig Arbeit hat. Es verstreicht Woche um Woche um Woche - und nichts passiert.
    Sie müssen es positiv sehen - Sie kommen ja zu Ihrem Recht ... langsam aber doch ... woanders auf dieser Kugel gebe es sowas wie Anwalt/Ärztekammer/Schlichtungsstelle gar nicht ...

    Gut, einiges kann ich beweisen, denn der Mann hat mir ja irgendwann SMS geschrieben, Röntgenbefunde etc. sprechen auch für sich. Aber - so ein kleines Fünkchen Gewissen auf seiner Seite?! Der Mann hat eine Tochter - beim Notfalltermin an Weihnachten hat er mit ihr telefoniert, daher weiß ich das. Mal an Vorbildfunktion gedacht? Hoffentlich wird die nicht auch Zahnärztin ...
    Egal was kommt, es kommt alles wieder zurück ... sollten Sie im Recht sein, dann locker bleiben, vielleicht treffen Ihn nicht die weltlichen Gerichte ... energetisch bekommt er es zurück ... vielleicht wird ja seine Tocher ZA und eine gute sogar ... und bricht dann den Kontakt mit dem Vater ab, da Sie dann erst merkt was für schlechte Arbeiten er gemacht hat ... vielleicht bricht ihm dann das sein Herz ... ich habe es hier schon mehrmals geschrieben ... Gutes erzeugt Gutes, Leid erzeugt Leid ...

    Entschuldigung. Es macht mich alles so traurig - und der Schaden ist ja auch noch da Und die dollen Schmerzen sind auch wieder da, inzwischen täglich, keiner weiß, wo sie herkommen. Und bevor ich mir wieder an irgendeinem Zahn auf Verdacht was machen lasse, nehme ich lieber Tabletten.
    Es muss Sie nicht traurig machen, dass es schlechte Menschen auf dieser Kugel gibt ... es gibt auch sehr viele Gute ... Sie werden sehen, alles wird gut, alles hat einen Sinn ... wenn Sie mit dem Gutachten unzufrieden sind, dann einfach ein neues erstelle lassen … alles Gute ...
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



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    DDr. J.M. Belsky

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    Aussagen in diesem Forum stellen keine medizinische Diagnose dar. Unsere Antworten und Überlegungen beziehen sich auf Ihre schriftlich dargestellten Schilderungen. Ärztlich medizinische Diagnosen können nur nach eingehender klinischer Untersuchung (Befundung) gestellt werden. Eine Diagnose ist die Voraussetzung für die richtige Therapie (Befundung >> Diagnose >> Therapie). Eventuell angegebene Preise dienen grob zu Ihrer Information, es handelt sich nicht um einen Kostenvoranschlag. Wir behalten uns zudem das Recht vor, Preise individuell zu ändern.

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    和平

  3. #23
    Mascha ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
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    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    vielleicht wäre das einfachste der Kollege gibt Ihnen das Geld zurück und Sie probieren Ihr Glück woanders ...
    Ich habe ja noch gar nicht bezahlt und nach Mahnbescheid und entsprechendem Widerspruch ist nun auch seit einigen Wochen nichts geschehen. Ja, der Gutachter meinte auch, einigen Sie sich, z.B. so, dass Herr ***** kein Geld bekommt. Tun Sie das, Ihrer kleinen Seele zuliebe Aber ... find ich eigentlich nicht angemessen.

    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    Egal was kommt, es kommt alles wieder zurück ... sollten Sie im Recht sein, dann locker bleiben
    Ich bin (inzwischen wieder) ganz entspannt - zumal er beginnt, nachweislich falsche Dinge zu erzählen. Tja, ein bisschen geschickt sollte man sich bei sowas schon anstellen ...

    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    vielleicht wird ja seine Tocher ZA und eine gute sogar ... und bricht dann den Kontakt mit dem Vater ab, da Sie dann erst merkt was für schlechte Arbeiten er gemacht hat ... vielleicht bricht ihm dann das sein Herz
    Das ist lustig. Nur - welches Herz?!

    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    Es muss Sie nicht traurig machen, dass es schlechte Menschen auf dieser Kugel gibt ... es gibt auch sehr viele Gute ...
    Jaaa. Die sterben nur zu früh.

    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    Sie werden sehen, alles wird gut, alles hat einen Sinn ... wenn Sie mit dem Gutachten unzufrieden sind, dann einfach ein neues erstelle lassen … alles Gute ...
    Ach, dabei ist ja am Ende im Wesentlichen rausgekommen, was ich hören wollte - anders, als ich nach der Begutachtung gedacht hatte: Behandlung nicht lege artis und Zahnersatz nicht passend, Implantat wäre möglich gewesen, 35 nicht zu ziehen. Das passt schon.

    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    alles Gute ...
    Danke sehr und für Sie auch.

    Mascha
    Geändert von Mascha (13.06.2010 um 18:43 Uhr)

  4. #24
    Avatar von Belsky
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    Sehr liebe Mascha!

    Ich habe ja noch gar nicht bezahlt und nach Mahnbescheid und entsprechendem Widerspruch ist nun auch seit einigen Wochen nichts geschehen. Ja, der Gutachter meinte auch, einigen Sie sich, z.B. so, dass Herr ***** kein Geld bekommt. Tun Sie das, Ihrer kleinen Seele zuliebe Aber ... find ich eigentlich nicht angemessen.
    Angemessen vermutlich nicht, wobei die Erfahrungen die Sie gemacht haben sind unbezahlbar ... wahre Entwicklung findet immer außerhalb der Komfortzone statt!

    Ich bin (inzwischen wieder) ganz entspannt - zumal er beginnt, nachweislich falsche Dinge zu erzählen. Tja, ein bisschen geschickt sollte man sich bei sowas schon anstellen ...
    Wer die Wahrheit sagt, braucht sich nichts merken - für dumme wie mich eine einfache Regel

    Das ist lustig. Nur - welches Herz?!


    Jaaa. Die sterben nur zu früh.
    Sterben ist nicht das Problem ... das Problem ist ein Leben ohne Bedeutung ...
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    和平

  5. #25
    Mascha ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
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    Lieber Herr Dr. Belsky,

    ich muss mich leider nochmal melden ... die inzwischen ja wieder aufgetauchten Schmerzen sind seit über 3 Wochen wieder unaushaltbar geworden, jeden Tag geht das nun wieder so, von morgens bis abends. Ich hab's mit je 2 IBU 400 versucht, mit Novalgin - das bringt alles ... nichts ... deshalb lass ich's nun wieder.

    Zusammenfassung:
    Jan. 2007: Schmerzen > Diagnose 36 unter Krone defekt > Reparatur bzw. Calxyl, mit prov. Füllung, alte Krone drauf
    Seit Februar 2007: keine Besserung > wieder Calxyl
    Ende März 2007: neue Krone > wg. anhaltender Schmerzen provisorisch > ZA wundert sich über die Schmerzen, hält er nicht für möglich
    Mai 2007: WB mit Kofferdam (eher gegen ZA-Willen, nur, ich kam halt immer wieder hin), in zwei Sitzungen, dazwischen wahnsinnige Schmerzen/Empfindlichkeit 36, Zahnarzt meinte vor 2. Termin, das könne nicht sein > nach fertiger WB (Foto oben) erst Besserung, dann wieder anhaltende Schmerzen > ZA sagt weiter: könne nicht sein ...
    August 2007 Kieferchirurg: nix zu sehen, aber wir machen das mal auf, WB-Zähne machen sowas manchmal. Mit dieser Indikation wollte ich keine WSR > weiter Schmerzen
    August 2007-April 2008: Revision WB (Fotos oben), immer wieder Anibitotika, kurz Besserung, immer weiter Schmerzen
    August 2008: willige schließlich in WSR ein > kurz Besserung > dieselben Schmerzen tauchen wieder auf
    Dezember 2009: Der Superzahnarzt zieht 36 und 35, Story oben beschrieben > Alveolitis
    Februar/März 2010: Schmerzen werden wieder mehr, zunächst nicht jeden Tag
    Frühjahr: Röntgenbild zeigt Wurzelreste an 28 und 26 (s. Röntgen unter: http://www.denta-beaute.at/forum/ddr...nbefund.html); Zahnfleischtasche 27, wurde behandelt

    Ich weiß nicht, woher die Schmerzen kommen. Sie beschränken sich auf Ober- und Unterkiefer, sind ständig da, stechend/wie brennend, die Zunge ist nicht nur "taub", sondern tut weh (wg. der Nervschädigung?). Keine Ohrenschmerzen (mehr).
    Unterkiefer: die 5-er-Brücke
    Oberkiefer: 27-25 Brücke (von 1994), 26 und 28 fehlen. 27 Rezession. Brücke sieht gut und "fest" aus, wie 2 ZA urteilten

    Immer wenn es eine Aktion an 36 gab, war es erstmal besser. Beispiel: Wochenlange Schmerzen > Spülung Kanäle > nächste Tage ansatzweise schmerzfrei. Oder: Ex 36 und 35, nach Überstehen der Alveolitis > kaum Schmerzen, "nur" an Anker 33, ggf. 34 (Kältetest war prima)

    Ich kann die Schmerzen manchmal kaum aushalten. Und ich kann sie leider auch nicht genau lokalisieren. Manchmal denke ich 36 und 35, aber da ist ja nun nichts mehr. Dann denke ich: hinter 27 und über Brückenglied an 26, da drückt/klopft's manchmal. Wenn ich was esse, geht's besser. Ansonsten kann ich kein Muster zum Auftreten/Auslöser ausmachen, meistens wache ich damit auf und gehe damit ins Bett.

    Meine Schwester (Physiotherapeutin) tippt auf Kiefergelenk. Sie sagt, das Erste, was ihr auffällt, wenn sie mich anguckt, ist, dass meine dentale Mittellinie verschoben ist (Unterkiefer sozusagen nach rechts verschoben, fast um die Breite eines unteren Schneidezahnes.) Hier bei Ihnen habe ich mal gelesen, Trigeminusreizung gibt's nicht? Richtig?

    Was könnte ich denn da mal machen? (Ohne noch mehr Zähne sinn- und wirkungslos zu opfern ...) Wo fängt man da an? Ich mache drei Kreuze, wenn das endlich mal aufhört!

    Vielen Dank!

    Mascha
    Geändert von Mascha (22.06.2010 um 16:49 Uhr)

  6. #26
    Avatar von Belsky
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    Sehr liebe Mascha!

    Meine Schwester (Physiotherapeutin) tippt auf Kiefergelenk. Sie sagt, das Erste, was ihr auffällt, wenn sie mich anguckt, ist, dass meine dentale Mittellinie verschoben ist (Unterkiefer sozusagen nach rechts verschoben, fast um die Breite eines unteren Schneidezahnes.) Hier bei Ihnen habe ich mal gelesen, Trigeminusreizung gibt's nicht? Richtig?
    Eine Asymmetrie haben die Meisten - deshalb aber noch lange keine Schmerzen ...

    Die Schmerzen haben Sie immer nur links ... und auf dieser Seite wurde (hoffentlich) auch immer wieder was entdeckt - sonst wären die zahlreichen Behandlungen ja nicht notwendig gewesen ...

    Was könnte ich denn da mal machen? (Ohne noch mehr Zähne sinn- und wirkungslos zu opfern ...) Wo fängt man da an? Ich mache drei Kreuze, wenn das endlich mal aufhört!
    Am besten in eine Praxis, die sich auf chronische Gesichtsschmerzen spezialisiert hat ... wo mehrere Ärzte zusammen arbeiten ... das kann alles und nichts sein ...
    • Kiefergelenks-
    • Zahn-
    • Knochen-
    • Muskel-
    • Gesichtsschmerz

    und Kombinationen ... alles Gute!
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



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    和平

  7. #27
    Mascha ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
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    Vielen Dank.

    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    Die Schmerzen haben Sie immer nur links ... und auf dieser Seite wurde (hoffentlich) auch immer wieder was entdeckt - sonst wären die zahlreichen Behandlungen ja nicht notwendig gewesen ...
    Nein, es wurde nicht immer wieder was entdeckt. Selbst die WB war aus der Not geboren, eigentlich meinte mein alter Zahnarzt nach der Füllung immer wieder, der Zahn habe nichts mehr, ich könne keine Schmerzen haben. Da ich aber alle paar Wochen mit zum Teil wirklich starken Schmerzen dort auflief - so stark, dass ich einmal sogar die Arbeit abgebrochen habe und direkt in die Praxis gefahren bin, weil ich mich einfach nicht konzentrieren konnte -, hat er schließlich 'ne WB gemacht. Und die wurde, weil man nichts anderes wusste, 3 Monate später wiederholt. Von einem Zahnarzt mit so ein paar Endo-Fortbildungen, Kofferdam, Mikroskop. (Von ihm nicht gemachtes und später vom Kollegen erstelltes) Röntgen sprach aber wohl nicht für ihn ... Dann WSR nach einem Jahr Zögern meinerseits - ohne dass da eine Indikation, id est: Entzündung gewesen wäre. Aber das wusste ich damals ja alles noch nicht

    Also kurz: Da war seit der Kariesbehandlung im Januar 2007 eigentlich nichts mehr. Behandlung immer an 36, teils ohne Indikation - vielleicht auch meine Schuld: Auch wenn's damals immer schon unten und oben weh tat, fühlte es sich für mich doch so an, als käme das alles von 36. Und da man woanders auch nix sah ...

    Ja, und die vermutlich unindizierteste und sinnloseste aller Aktionen war dann diese Brücke

    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    Am besten in eine Praxis, die sich auf chronische Gesichtsschmerzen spezialisiert hat ... wo mehrere Ärzte zusammen arbeiten ... das kann alles und nichts sein ...
    Oje, das hört sich so anstrengend an. Dazu habe ich eigentlich gar keine Lust ... Fühlt sich auch so an, als sei das im Zahnbereich ...

    Ich hab Sorge, dass mir da wieder irgendein Quatsch erzählt wird wie "Kieferknochen zu mitgenommen für Implantat" und ich das am Ende wieder glaube und der nächste Unsinn gemacht wird.

    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    alles Gute!
    Danke sehr ... Ihnen auch.

    Gruß von Mascha
    Geändert von Mascha (23.06.2010 um 20:46 Uhr)

  8. #28
    Avatar von Belsky
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    Sehr liebe Mascha!

    Nein, es wurde nicht immer wieder was entdeckt. Selbst die WB war aus der Not geboren, eigentlich meinte mein alter Zahnarzt nach der Füllung immer wieder, der Zahn habe nichts mehr, ich könne keine Schmerzen haben.
    Das macht mich stutzig ... man merkt nicht immer wieder etwas ... wenn es keine eindeutige Indikation für eine Behandlung gibt, dann sollte man keine Verlegenheitsbehandlungen machen ... tut dem Patienten nicht gut ... häufig hat der Patient Beschwerden, wir Ärzte sehen aber nix ... ist halt so, dann sollte man aber nicht drauf los behandeln ...

    Also kurz: Da war seit der Kariesbehandlung im Januar 2007 eigentlich nichts mehr. Behandlung immer an 36, teils ohne Indikation - vielleicht auch meine Schuld: Auch wenn's damals immer schon unten und oben weh tat, fühlte es sich für mich doch so an, als käme das alles von 36. Und da man woanders auch nix sah ...


    Ja, und die vermutlich unindizierteste und sinnloseste aller Aktionen war dann diese Brücke


    Oje, das hört sich so anstrengend an. Dazu habe ich eigentlich gar keine Lust ... Fühlt sich auch so an, als sei das im Zahnbereich ...
    Kann muss aber nicht mühsam sein ...

    Ich hab Sorge, dass mir da wieder irgendein Quatsch erzählt wird wie "Kieferknochen zu mitgenommen für Implantat" und ich das am Ende wieder glaube und der nächste Unsinn gemacht wird.
    Erklärungen müssen immer einen Sinn für Sie ergeben, wenn es sich wie Quatsch anhört, dann ist es Quatsch ... zudem würde ich mir 2-3 Meinungen anhören ...
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



    im Namen des
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    DDr. J.M. Belsky

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    和平

  9. #29
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    Hallo!

    Ich habe mal wieder gegnerische Anwaltspost bekommen, und wenn es mich nicht beträfe - also, es ist ja schon bemerkenswert, was den Leuten so für ein Unsinn einfällt ...

    Mir war ja 2 Tage vor dem letzten Weihnachtsfeste diese fertige 5-gliedrige VMK-Brücke unmittelbar nach Extraktion von 36/35 auf die frische Extraktionswunde gesetzt worden. Passt alles nicht, war alles nicht nötig, ist oben beschrieben.

    Nun der aktuelle Brief. Zu lesen ist: "Das eingesetzte Provisorium war noch nicht vollendet. Dieses war zu etwa 80 % fertiggestellt." Hm. Die Rechnung lautete über 6.250 € - ist das nicht etwas viel für ein "Provisorium", auch wenn 20 % noch nicht fertig waren?

    Ganz bunt, genau genommen ganz frech wird's dann allerdings, wenn gefragt wird, welcher Zahnarzt welche Veränderungen an dem "Werk" des Herrn Mandanten vorgenommen habe. Als der Herr Mandant den behandelten Bereich am 6.1. (tatsächlich war's der 5.1., aber egal, die Akte ist eh schlampigst geführt) zuletzt gesehen habe, sei eine Okklusion gegeben gewesen. Das ist ja nun geradezu eine Unverschämtheit! Er selbst hat auf meine Nachfrage hin die Nonokklusion am 5.1. festgestellt und gemeint, dass ihn das total nerve ... Tatsächlich haben weder die drei weihnachtlichen "Alveolitis-Notärzte" noch die anderen drei ab 8.1. aufgesuchten Zahnärzte bzw. zwei Praxen auch nur gewagt, die Brücke anzufassen! Außerdem hatte ich dem Herrn Mandanten bereits am Morgen nach Ex und Einsetzen seines Wunderwerks per SMS - damit hatte ER angefangen, heute bin ich aber ganz froh um diese meine Beweismittel ... - mitgeteilt, dass ich nicht mit allen "Zähnen" zusammenkäme. Seine Antwort-SMS: "Nicht auf die Höhe achten! Die kann erst nach ein paar Tagen bestimmt werden." Ist das nicht ... Unsinn?

    (Wie gesagt, es war die fertige VMK-Brücke, die da zum Einsatz kam. Und von Nachbesserung war zuvor auch nie die Rede gewesen, im Gegenteil! Er hatte verkündet, er stelle Brücken immer so her und verfüge über prima Erfahrungswerte. Meines Erachtens sollte er die mal überdenken ...)

    Trotz meiner SMS-Mitteilung über die offensichtlich bereits bestehende Nonokklusionsproblematik hat er dann gemeint, sein Opus am 2. Weihnachtstag wegen meiner unaushaltbaren Schmerzen nochmal gründlich beschleifen zu müssen - so viel zum Zustandekommen dieses Problems ... Aber naja, wer braucht schon Zahnbögen und Höcker, Kühe und Pferde haben sowas doch auch nicht, oder?

    Und die Schmerzen? Ich habe kürzlich die ausgetauschten SMS zu einer lesbaren Datei für meinen Anwalt verarbeitet - dabei wurde mir nochmal ganz anders: Der Herr Mandant war ja nach dem 2. Weihnachtstag nicht mehr erreichbar, obwohl er mich - auch das geht aus einer der SMS hervor - ausdrücklich dazu aufgefordert hatte, mich bei Schmerzpersistenz bei ihm zu melden. Und so schrieb ich ihm am 4. Weihnachtstag eine völlig verzweifelte SMS mit der Info "Inzwischen 3x Notdienst, keiner will an die Brücke ran, aus Angst, sie zu beschädigen. "tipp" des 1 za im kh: knochen liegt frei (sicca ...) 10 IBU 400 pro Tag, dennoch Hölleschmerzen, bisher seit tagen keine Spur Besserung. Nehme nun auch das Antibiotikum. Was ist zu tun, wo geh ich hin?" (Die Notärzte hatten mich immer wieder an den Herrn Mandanten verwiesen, der nicht mehr zu erreichen war ...) Und die SMS-Antwort? "Novalgin-Tropfen müssten besser wirken als IBU ... Das Antibiotikum wirkt erst nach der 4. Tablette ... lg"

    Was man so alles erleben kann, ist einfach unglaublich. Auch das Verhalten der Zahnärztekammer spottet jeder Beschreibung: Ich hatte eine Änderung/Komplettierung des Gutachtens beantragt. Einige Dinge, die ich zu begutachten beantragt hatte und die im Ergebnis negativ für den Herrn Mandanten ausgefallen waren, waren nämlich nicht aufgeführt worden. Und der Ablauf der Behandlungsschritte ist falsch dargestellt - obwohl eben das doch der einzige Punkt ist, in dem der Herr Mandant und ich übereinstimmen. Und? Man staunt! Sowohl der Gutachter als auch sein Referent haben eine Änderung des Gutachtens abgelehnt. Beide, Gutachter und Referent, tragen, wenn meine Recherche nicht trügt, übrigens denselben Nachnamen. Und der ist weder Schmidt noch Meier noch Schulze. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?

    Schmerzen sind immer wieder da (zum Teil sehr heftig) - auch wenn der Herr Mandant ausrichten lässt, das könne ja wohl kaum sein, sind doch der verursachende 36 ebenso wie der "3- bis 4-mal wurzelbehandelte 35" nicht mehr da. Dazu muss ich sagen: 35 war vor 10 Jahren genau EINmal wb worden. Und hat danach nie (!) Schmerzen gemacht. Der Herr Mandant hat ihn ja außerdem auch nur gezogen, weil er mit seiner WB eine Brücke nicht würde tragen können. Genau und nur aus diesem Grund war eine kleine Brücke (37-35) laut dem Herrn Mandanten nicht möglich ... Und Schmerzen habe ich sehr wohl.

    Honeste vivere, neminem laedere, suum cuique tribuere.

    In diesem Sinne einen schönen Gruß nach Wien von

    Mascha
    Geändert von Mascha (05.09.2010 um 20:08 Uhr)

  10. #30
    Avatar von Belsky
    Belsky ist offline Administrator
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    Wien
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    4.827
    Sehr liebe Mascha!

    .... damit hatte ER angefangen, heute bin ich aber ganz froh um diese meine Beweismittel ... - mitgeteilt, dass ich nicht mit allen "Zähnen" zusammenkäme. Seine Antwort-SMS: "Nicht auf die Höhe achten! Die kann erst nach ein paar Tagen bestimmt werden." Ist das nicht ... Unsinn? ...
    Nach ein paar Tagen würde ich nicht sagen, wenn Sie eine Lokalanästhesie bekommen haben, dann nach abklingen der Wirkung ... also 2-3 Stunden ... ansonsten kann die richtige Okklusion sofort bestimmt werden ...

    Sie erleben ganz viele neue Erlebnisse - viel Kraft und Energie - ehrlich bleiben, dann wird alles Gut ...
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



    im Namen des
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    DDr. J.M. Belsky

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