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Top-Beitragsschreiber: Belsky (4.550)
Wir begrüßen unseren neuesten Benutzer, mommapyboilia.
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Frage - Antwort! Thema, (Nachlassende) Zahnschmerzen/Taube Zunge in DDr. Belsky berät Sie persönlich; Zitat von Belsky am Biss ändert er ja nichts mehr - oder? Somit ist eine Bissregistrierung fruchtlos ... Ich verstehe ...
  1. #11
    Mascha ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
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    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    am Biss ändert er ja nichts mehr - oder? Somit ist eine Bissregistrierung fruchtlos ...
    Ich verstehe Ihre Frage nicht: Was kann er denn wie am Biss ändern? Geht es dabei "nur" um die Höhe? Macht man solch eine Registrierung also "nur" für die Höhe? (Sie sehen, ich bin nicht wirklich im Bilde ... )

    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    Kommt auf die Situation an, wenn keine Kiefergelenkproblematik vorlag, eindeutiger Restbissverzahnung, kein Okklusionsprobleme ... dann reicht in der Regel ein "Quetscher" ...
    Kiefergelenkproblematik - weiß ich nicht. Der Zahnarzt meinte beim Einsetzen der Brücke, es sehe so aus, als würde ich "geführt". Was wird er damit gemeint haben?

    Was ist denn ein "Quetscher"? Es gab mit ganz normalem Metallabdrucklöffel einen blauen Abdruck mit Frischhaltefolie drüber (sag ich mal) unten sowie je einen Abdruck mit Abdrucklöffel und -masse in Rosa unten und oben. (Der untere wurde 2x gemacht, da der 1. nicht gelungen war. Aber das ist ja egal.) Beim Nehmen der Abdrücke standen die zu ziehenden Zähne noch. (Von denen Sie ja, wie sie oben schrieben, den einen eher nicht gezogen hätten. Meinte eine Zahnärztin hier vor Ort inzwischen leider auch ... )

    Kleiner Exkurs: Sie hat übrigens auch gleich noch eine gaaanz sorgfältige Kontrolle gemacht - ihr aktueller Vorgänger hat nur die 3er-Seite angeschaut und ansonsten für seinen KV vom OPTG befundet. Und sie hat nun zu meiner Überraschung und meinem Schrecken noch so einiges mehr gefunden, was dringend zu machen ist. Überraschung = Ich war in den letzten 20 Jahren alle 6 bis 8 Monate zur Kontrolle, zuletzt im Sommer ... Welchem Zahnarzt will ich mich denn diesmal anvertrauen? Dem letzten ganz sicher nicht ... und überhaupt ist mein Bedarf eigentlich gerade gedeckt Aber ich erlaube mir dann beizeiten, Sie diesmal vor der Behandlung zu Ihrem Therapievorschlag zu befragen, ja? Ich bin ja lernfähig ...

    Beim Einsetzen dieser Brücke meinte der Zahnarzt übrigens, seine Techniker hätten gesagt, wenn es nicht passe, solle er oben etwas abschleifen. Das hat er auch gemacht, an Zahn 27 (Gold) und 24 hat er etwas weggenommen. Polieren wird er das auch noch, wenn er sich nochmal um die Brücke kümmert.

    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    Aha, also doch oben was drauf ... also ist jetzt eine Bissregistrierung dann doch sinnvoll ...
    Aha, also geht es bei der Registrierung um die Höhe. Ich hatte vermutet, dass es dabei um sowas wie die Kieferform und die Stellung von Ober- und Unterkiefer zueinander geht.

    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    Die leidet durchs häufige brennen ... 37-33, also 5 Stellen (Stelle/1200€) ... würd ich neu verlangen - vorausgesetzt das stimmt alles so ...
    Das stimmt alles so. Natürlich entspringt das Dargestellte meiner Beobachtung, aber: Ich denke, ich bin eine sehr genaue und sachliche Beobachterin

    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    ist im höherem Preisniveau, da sollte Ästhetik, Biss, Sitz perfekt passen - ohne mehrmaligem Aufbrennen / herum schleifen ...
    Höheres Preisniveau? Hm ... Also, mir gefällt die OPTIK ehrlich gesagt nicht so wirklich. Ich hatte das auch einen Tag nach Einsetzen angemerkt, da hieß es noch (schriftlich), alles Optische könne man verändern. 37 ist aus Gold, weil keramik da leicht abplatze. Das stört mich auch weniger. Was mir aber nicht gefällt: Bei dem nun leider überkronten, zuvor noch heilen Eckzahn sieht man hinten das Metall durch die Keramik, das sieht schwarz aus. Und wenn jemand von seitlich guckt, könnte/dürfte er das sehen, wenn ich spreche. Das sieht einfach nicht schön aus. Und dann - und das finde ich noch viel unschöner: Zwischen 33 und 34 sowie zwischen 34 und 35 sieht man von hinten Goldverbindungen, die (vermutlich) die Brückenelemente zusammenhalten. Diese beginnen oben an den Zahnkanten und erstrecken sich dann in den Zwischenräumen nach unten zum Zahnfleisch. Das finde ich auch nicht wirklich dezent, das ist von der Seite/beim Lachen doch sichtbar. 33 hat unten einen kleinen Goldrand. Mein Zahnarzt meinte nun Anfang Januar, das müsse so sein, die Keramik ziehe sich beim Brennen zusammen - oder nein, sie dehne sich aus und brauche etwas, wo sie hinfließen könne? Auf jeden Fall hat er es technisch begründet, und - ja, man kann offensichtlich doch nicht alles Optische ändern. Ich bin nicht sehr glücklich, zumal er mir zuvor versichert hatte, die Zahntechniker, die er gerade habe, seien die besten, die er je hatte. (Kann ja sein, man weiß ja nicht wen oder was er vorher hatte ...) Meine Schwester erfreute mich überdies nicht sehr mit ihrer Aussage, dass man schon aus 5 m Entfernung sehe, dass das Pfusch sei. Die Farbe passe außerdem auch nicht

    Die Krone, die 36 vorher hatte, hatte mein voriger Zahnarzt angefertigt. Die hatte auf Anhieb gepasst und sah auch ganz hübsch aus: Die Ränder waren unterm Zahnfleisch versteckt, alles war zahnfarben. Aber: Besagte Krone wurde mir nun 2 Wochen nachdem sie mit dem Abdruck - von mir unbemerkt - rausgerutscht ist, übergegeben. Ich hatte gedacht, dass ich da vor drei Jahren eine GOLDkrone mit Keramikverblendung erhalten hätte, und war nun daher etwas überrascht, dass sie innen unten einen silberfarbenen Rand hat und (logischerweise) auch von innen silbern-schwarz aussieht ...

    Und noch was Hübsches: Eine im Umfang baugleiche Brücke hat dieser jetzige Zahnarzt gerade auch einem Bekannten "verpasst", und die hat auf der Front von Zahn 34 einen tiefschwarzen Punkt mit einem Durchmesser von sagen wir 1,5 mm, vielleicht sogar etwas mehr. Das ist also kein Pünktchen, sondern ein veritabler fetter Punkt; er erinnert an die Amalgamfüllungen, die die Leute früher in den Zahnfronten hatten, als es noch keinen Kunststoff gab. Der müsse da sein aus Stabilitätsgründen, erklärte mir mein Freund. Und seine Brücke, im Prinzip genau dasselbe Bauwerk, wie ich es nun habe, hat angeblich 2.000 € mehr gekostet als mein Wunderwerk ... (Das ist jetzt echt nicht erfunden, auch wenn's skuril klingt!)

    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    Wenn nach der ZE ein Rö gemacht wurde - also Wurzelreste ausgeschlossen sind, dann ist der Fall bei guter Wundheilung erledigt ...
    Nach der ZE wurde KEIN Röntgen gemacht. Und nun?

    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    Naja, damit wiederspricht sich der ZA selber - das steigert nicht unbedingt seine Seriosität - denn später wird die Implantation nicht leichter ...
    Tja. So ganz seriös erscheint mir dieser Mann auch nicht mehr ...

    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    Ich würde nicht so eine lange Brücke an diesem Zahn befestigen ...
    Ui, das macht mich nicht glücklicher ... Nicht dass ich bald mit Teilprothese rumlaufen muss Aber das muss man heutzutage nicht mehr, oder?

    Ganz, ganz vielen Dank nach Wien!

    Mascha

    PS: Ich hab schon wieder so lang geschrieben ... das tut mir sehr leid ... wenn's zu lang ist, bitte sagen oder nicht beantworten ...
    Geändert von Mascha (01.05.2010 um 13:46 Uhr)

  2. #12
    Avatar von Belsky
    Belsky ist offline Administrator
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    Wien
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    4.550
    Sehr liebe Mascha!

    Ich verstehe Ihre Frage nicht: Was kann er denn wie am Biss ändern? Geht es dabei "nur" um die Höhe? Macht man solch eine Registrierung also "nur" für die Höhe? (Sie sehen, ich bin nicht wirklich im Bilde ... )
    Der Biss kann als ganzer verändert werden ... also die Position des UK zum OK ... nicht nur die Bisshöhe. Schauen Sie sich mal folgende Clips an:

    Kiefergelenkproblematik - weiß ich nicht. Der Zahnarzt meinte beim Einsetzen der Brücke, es sehe so aus, als würde ich "geführt". Was wird er damit gemeint haben?
    Normalerweise wenn der neue Zahnersatz unbeabsichtigt den UK in eine neue Position "zwingt" - führt ... einschleifen ist dann die Folge ...

    Was ist denn ein "Quetscher"? Es gab mit ganz normalem Metallabdrucklöffel einen blauen Abdruck mit Frischhaltefolie drüber (sag ich mal) unten sowie je einen Abdruck mit Abdrucklöffel und -masse in Rosa unten und oben. (Der untere wurde 2x gemacht, da der 1. nicht gelungen war. Aber das ist ja egal.) Beim Nehmen der Abdrücke standen die zu ziehenden Zähne noch. (Von denen Sie ja, wie sie oben schrieben, den einen eher nicht gezogen hätten. Meinte eine Zahnärztin hier vor Ort inzwischen leider auch ... )
    Dient zur Bissregistratur und ist aus Silikon - ein Silikon Wopel der zwischen Ihre Zähne beim zubeißen geben wird ...

    Kleiner Exkurs: Sie hat übrigens auch gleich noch eine gaaanz sorgfältige Kontrolle gemacht - ihr aktueller Vorgänger hat nur die 3er-Seite angeschaut und ansonsten für seinen KV vom OPTG befundet. Und sie hat nun zu meiner Überraschung und meinem Schrecken festgestellt, dass ihre Sonde in Zahn 16, der ebenfalls wurzelbehandelt und mit einer Krone versehen ist, 0,5 cm verschwindet. Ihr Urteil: Was man da machen kann, kann man so noch gar nicht sagen. Überraschung = Ich war in den letzten 20 Jahren alle 6 bis 8 Monate zur Kontrolle, zuletzt im Sommer ... Schrecken = Es ist also gleich noch eine Behandlung fällig, vielleicht auch mit Zahnverlust Welchem Zahnarzt will ich mich denn diesmal anvertrauen? Dem letzten ganz sicher nicht ... und überhaupt ist mein Bedarf eigentlich gerade gedeckt Aber ich erlaube mir dann beizeiten, Sie diesmal vor der Behandlung zu Ihrem Therapievorschlag zu befragen, ja? Ich bin ja lernfähig ...

    Aha, also geht es bei der Registrierung um die Höhe. Ich hatte vermutet, dass es dabei um sowas wie die Kieferform und die Stellung von Ober- und Unterkiefer zueinander geht.
    Beides ... Kurzfassung:
    Wenn Sie keine Beschwerden haben und Ihr UK eindeutig zum OK durch die Zahnverzahnung positionierbar ist, dann muss man keine aufwendige Bissregistratur nehmen, denn Sie haben ja eine eindeutige Position ...
    Bei Beschwerden, bei keiner eindeutigen Position, ... muss man die Lage des UK zum OK neu bestimmen - reproduzierbar bestimmen - und dann eben den neuen Zahnersatz in dieser Position herstellen ... dabei muss aber die restliche Bezahnung ebenfalls abgestimmt werden (in der Regel eingeschliffen) ...

    Das stimmt alles so. Natürlich entspringt das Dargestellte meiner Beobachtung, aber: Ich denke, ich bin eine sehr genaue und sachliche Beobachterin
    Audiatur et altera pars ...

    Höheres Preisniveau? Hm ... Also, mir gefällt die OPTIK ehrlich gesagt nicht so wirklich. Ich hatte das auch einen Tag nach Einsetzen angemerkt, da hieß es noch (schriftlich), alles Optische könne man verändern. 37 ist aus Gold, weil keramik da leicht abplatze. Das stört mich auch weniger. Was mir aber nicht gefällt: Bei dem nun leider überkronten, zuvor noch heilen Eckzahn sieht man hinten das Metall durch die Keramik, das sieht schwarz aus. Und wenn jemand von seitlich guckt, könnte/dürfte er das sehen, wenn ich spreche. Das sieht einfach nicht schön aus. Und dann - und das finde ich noch viel unschöner: Zwischen 33 und 34 sowie zwischen 34 und 35 sieht man von hinten Goldverbindungen, die (vermutlich) die Brückenelemente zusammenhalten. Diese beginnen oben an den Zahnkanten und erstrecken sich dann in den Zwischenräumen nach unten zum Zahnfleisch. Das finde ich auch nicht wirklich dezent, das ist von der Seite/beim Lachen doch sichtbar. 33 hat unten einen kleinen Goldrand. Mein Zahnarzt meinte nun Anfang Januar, das müsse so sein, die Keramik ziehe sich beim Brennen zusammen - oder nein, sie dehne sich aus und brauche etwas, wo sie hinfließen könne? Auf jeden Fall hat er es technisch begründet, und - ja, man kann offensichtlich doch nicht alles Optische ändern. Ich bin nicht sehr glücklich, zumal er mir zuvor versichert hatte, die Zahntechniker, die er gerade habe, seien die besten, die er je hatte. (Kann ja sein, man weiß ja nicht wen oder was er vorher hatte ...) Meine Schwester erfreute mich überdies nicht sehr mit ihrer Aussage, dass man schon aus 5 m Entfernung sehe, dass das Pfusch sei. Die Farbe passe außerdem auch nicht
    Oberes Preissegment meine ich, dass der Preis den der Kollege/In verlangt hoch ist, da muss alles passen ...

    Nach der ZE wurde KEIN Röntgen gemacht. Und nun?
    Machen Sie eins ...

    Ui, das macht mich nicht glücklicher ... Nicht dass ich bald mit Teilprothese rumlaufen muss Aber das muss man heutzutage nicht mehr, oder?
    Implantate ...

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    Denta Beauté Teams
    DDr. J.M. Belsky

  3. #13
    Mascha ist offline Denta-Beauté Forumsmitglied
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    31.12.2009
    Beiträge
    49
    Sehr lieber Herr Dr. Belsky,

    darf ich Sie nochmal was fragen? Sie hatten im Winter gesagt, die Wurzelverhältnisse seien normal, d.h., die Wurzel an 34 sei nicht zu kurz geraten. Sehen Sie das immer noch so?

    Ist es bei der Herstellung einer Brücke Stand der Technik, im ersten Termin die Ankerzähne zu beschleifen und 2 Abdrücke zu nehmen und im zweiten Termin die Zähne zu ziehen und die richtig fertige VMK-Brücke einzusetzen? Es gab keinen Abdruck/kein Abbild der Lücke, die Zähne wurden aus dem Gipsmodell ausgeblockt. Ich hatte eine Schmerzproblematik an 36, die sich seit drei Jahren hinzog, ja. Aber beim Termin keine akuten Schmerzen. Im Übrigen: Derselbe Schmerz ist inzwischen wieder da, ich mag’s gar nicht sagen. Keineswegs jeden Tag, genauso wie zuvor, aber eben immer wieder. Und immer wieder noch würde ich sagen: Von 36, da geht die Zunge immer automatisch hin zum Fühlen, nach oben ziehend, etwa hinter 27.

    Ich war ja mit einem Problem an 36 gekommen, die Schleiferei ging dann gleich los bei meinem allerersten Besuch in der Praxis überhaupt. Den Behandlungsplan/Kostenvoranschlag erhielt ich erst 2 Tage später, den hat/wollte der ZA am Nachmittag nach der Behandlung erstellt/-en. Ich hatte extra nochmal nachgefragt, er sagte, ich brauche den als Privatversicherte nicht für meine Krankenkasse, die würden das auch ohne Einreichen des KVA zahlen, ebenso die Beihilfe. Nun hat der ZA sich gar nicht die Gesamtsituation meiner Zähne/meines Gebisses angeschaut, will sagen, er hat keine Kontrolle gemacht. Auf Nachfrage seiner Helferin, ob er noch eine "01" (GOZ-Nummer), also eine Kontrolle, machen wolle, verneinte er, er werde später vom Röntgenbild befunden. Also, kein Blick auf die Zähne insgesamt. Hätte er das tun müssen? Könnte das vielleicht nicht ein bisschen gegen ihn sprechen? Sein Anwalt schreibt, er sei ein gewissenhafter Zahnarzt - macht ein gewissenhafter Zahnarzt das so? Dass keine 01 gemacht worden ist, das kann ich immerhin leicht belegen.

    Ich habe vor einigen Tagen den Beitrag von Nadja aus Berlin gelesen - und war bestürzt und betroffen. Auch meine Sache verläuft einfach nur unschön. Der Zahnarzt hat sich nun auch einen Anwalt genommen, vorgestern traf dessen "Gegendarstellung" ein: Ich hätte Probleme an 36 UND 35 gehabt - was überhaupt gaaaar nicht stimmt, 35 hatte niiiiieeeeee Probleme gemacht -, daher habe er auch 35 gezogen.

    Angenommen, ich hätte da tatsächlich Schmerzen gehabt, hätten Sie 35 gezogen/hätte man den ziehen müssen? Klinisch war da nie was auffällig, ja, und das Röntgenbild steht ja hier im Forum. Und mein voriger ZA hat in seiner superpenibel geführten Akte Zahn 35 niemals auch nur erwähnt, nicht als Auslöser der Schmerzen, nicht sonst, der Zahn kommt gar nicht vor, während 36 immer wieder auftaucht ... Das spiegelt einfach das wider, was war. Der Kieferchirurg, bei dem ich ja dann noch war, hat auch zu 35 nichts gesagt. Mir hatte dieser letzte Zahnarzt im Dezember erläutert, dass 35 als wurzelbehandelter Zahn eine Brücke nicht würde tragen können und deshalb raus müsse. Hatte ich ja oben geschrieben - als ich noch gar nicht ahnte, wusste, dass jemand sein Opus später als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme und Gewinnoptimierung bezeichnen würde. Ja, nun behauptet er, alternative Möglichkeiten seien erörtert worden, insbesondere ein Implantat hätte ICH ausdrücklich nicht gewünscht. Das ist einfach niiicht wahr!!!!!! Das hat ER allein ausgeschlossen, mit der Begründung, die ich damals oben dargestellt hatte - und die ich ja auch erst danach und durch Ihre Aufklärung als fragwürdig einzustufen gelernt habe.

    Er hat bei der Alveolitis-Notfallbehandlung am 2. Weihnachtstag seine provisorisch befestigte Brücke nicht runterbekommen. Nun muss ich lesen: Er habe gar nicht versucht, die Brücke zu entfernen, er habe ja die Brücke an dem Termin eingeschliffen - stimmt, und zwar zu großzügig - und damit viel gegen die Schmerzen getan. (So viel, dass 2 weitere Notarzttermine im Krankenhaus noch am selben und am nächsten Tag folgten ...). Seiner Darstellung nach habe das Beschleifen für Besserung gesorgt. Also, vielleicht hat er das geglaubt oder redet sich das nun ein, gesagt habe ICH das sicher nicht. Denn es stimmt nicht: Ich weiß noch seeeehr genau, wie ich auf dem Stuhl saß, während er ein Rezept druckte, und vor Schmerzen leise vor mich hinfluchte ("*******, *******, *******, ich halt das nicht mehr aus!"). Und ob Beschleifen von Zahnersatz bei einer Alveolitis, wie sie immerhin 2-fach diagnostiziert wurde, hilft, das sei ja auch nochmal dahingestellt. Ich habe alles in meinen Notizen von den Terminen und Abläufen notiert. Und kann zum Teil sogar belegen, dass er nicht die Wahrheit sagt. Und ein noch vorliegender SMS-Wechsel vom 1. Weihnachtstag lautete wie folgt: Ich teilte mit, ich sei Heiligabend bei 7 IBU 400 am Tag gewesen und hätte trotzdem Schmerzen, worauf er antwortete, das sei 3 Tage post OP völlig normal, abwarten, Geduld.

    Sie hatten mir vor Wochen geschrieben: Audiatur et altera pars. Nunc audita est - und es reiht sich Lüge an Lüge an Lüge ...

    Ich bin sprachlos, erschüttert, betroffen. So einiges werde ich vermutlich nicht beweisen können, da steht Aussage gegen Aussage, oft hat er auch sogar seine Assistentin rausgeschickt: "Sehen Sie, ich habe nichts zu verbergen, ich spreche ganz ohne Zeugen mit Ihnen ..." Und ob die sich überhaupt gegen ihn stellen würde(n), das ist ja auch eher unwahrscheinlich.

    Sollte es wirklich so sein, dass ich zukünftig einen Zeugen mitnehmen muss zum Arztbesuch?! Ich habe so etwas schlicht noch nie erlebt.

    Aber er macht in seiner Darstellung glücklicherweise auch Aussagen, deren Falschheit ich belegen kann. Im Übrigen liegt mein 10 Computerseiten umfassendes, ausführliches Gedächtnisprotokoll, das ich seit dem ersten unschönen Termin immer unmittelbar nach jedem weiteren Gespräch etc. sofort angelegt habe, seit Mitte Januar in Anwaltshand. Da wurde nun also nicht mehr nachträglich drin rumgeändert, da wurde keine Aussage passend gemacht, so wie er das in der Reaktion auf mein Anwurfschreiben tut. (Und ich erlaube mir, hier nicht die vorsichtige Variante "zu tun scheint" zu wählen. Er tut es.) SEINE Unterlagen hingegen sind wohl mehr als dürftig. (Dinge, die er laut Anwalt getan haben will, sind merkwürdigerweise gar nicht dokumentiert.) Auch habe ich noch eine Eingabe, die ich vorsichtshalber bei meiner Rechtsschutzversicherung gemacht habe, weil mir das alles so merkwürdig vorkam, und unseren vollständigen SMS-Wechsel - komische Art eines ZA, so mit einem Patienten Kontakt aufzunehmen. Oder ist das üblich?

    Ein Bekannter, früher Jurist, den ich um Rat fragend im Februar die ganze Geschichte erzählt hatte, fragte am Abschluss unseres Gespräches, welcher Zahnarzt das denn gewesen sei. Und fiel dann fast in Ohnmacht, erzählte mir dann die Geschichte, er sei bei Papa ****L jahrelang glücklicher Patient gewesen. Dann habe ****L Junior, eben jener Mensch, die Praxis übernommen. Und da ist mein Bekannter dann im Zuge einer Behandlung ferngeblieben: Dieser ZA hatte ihm auf der einen Seite Zahnersatz verpasst und dann gemeint, aus „Parallelitätsgründen“ (ich traute meinen Ohren kaum, hab mich wahrscheinlich wirklich verhört ...) müsse er nun auch auf der anderen Seite Zähne ziehen. Das erfolgte auch, und zwar wie bei mir: sofort. Der Bekannte ist dort nie wieder hingegangen, der Nachbehandler hat die Behandlung als Fehler eingestuft, der Verlust der Zähne ärgere den Bekannten noch heute. Aber er hat nichts gegen den ZA unternommen.

    Klar, jeder muss sich selbst schützen, aber vielleicht kann man auch mal einen Blick zur Seite werfen ... Ich habe ihn schon im Internet bewertet – möge es einige Leute abhalten, diese Praxis aufzusuchen. Ihrer Zahnerhaltung wird es sicher dienen.

    Ich habe Dienstagabend einen mir so unglaublich lieben und kostbaren Menschen verloren. Und bin völlig verzweifelt, kann den Verlust kaum verschmerzen - und dann auch noch dieser ganze Ärger, das Gelüge. Ich sehe einfach, dass dies doch die Dinge in unserem Leben sind, um die es geht: Liebe, Vertrauen, Verantwortung füreinander, Achtung, Ehrlichkeit ... Und dieser Zahnarzt aus einem Hamburger Elbvorort ist einfach umso mehr nur eins für mich: ABSCHAUM.

    Traurige Grüße

    Mascha
    Geändert von Mascha (02.05.2010 um 00:19 Uhr)

  4. #14
    Avatar von Belsky
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    4.550
    Sehr liebe Mascha!
    darf ich Sie nochmal was fragen? Sie hatten im Winter gesagt, die Wurzelverhältnisse seien normal, d.h., die Wurzel an 34 sei nicht zu kurz geraten. Sehen Sie das immer noch so?
    Wieso sollte ich das jetzt anders sehen?

    Ist es bei der Herstellung einer Brücke Stand der Technik, im ersten Termin die Ankerzähne zu beschleifen und 2 Abdrücke zu nehmen und im zweiten Termin die Zähne zu ziehen und die richtig fertige VMK-Brücke einzusetzen?
    Kann man so machen ... ich würde die Brücke prov. einsetzten, denn dann kann man nach Abheilung der Wunde bei Bedarf ein wenig Keramik auf die Zwischenglieder brennen ....

    Ich war ja mit einem Problem an 36 gekommen, die Schleiferei ging dann gleich los bei meinem allerersten Besuch in der Praxis überhaupt. Den Behandlungsplan/Kostenvoranschlag erhielt ich erst 2 Tage später, den hat/wollte der ZA am Nachmittag nach der Behandlung erstellt/-en. Ich hatte extra nochmal nachgefragt, er sagte, ich brauche den als Privatversicherte nicht für meine Krankenkasse, die würden das auch ohne Einreichen des KVA zahlen, ebenso die Beihilfe.
    Klingt nicht sehr seriös wenn so zugetragen ...

    Nun hat der ZA sich gar nicht die Gesamtsituation meiner Zähne/meines Gebisses angeschaut, will sagen, er hat keine Kontrolle gemacht. Auf Nachfrage seiner Helferin, ob er noch eine "01" (GOZ-Nummer), also eine Kontrolle, machen wolle, verneinte er, er werde später vom Röntgenbild befunden. Also, kein Blick auf die Zähne insgesamt. Hätte er das tun müssen?
    Ich kann nicht beurteilen was er gesehen hat und was nicht, generell gehört natürlich der Mundraum gründlich inspiziert...

    Könnte das vielleicht nicht ein bisschen gegen ihn sprechen? Sein Anwalt schreibt, er sei ein gewissenhafter Zahnarzt - macht ein gewissenhafter Zahnarzt das so?
    Was hat sein Anwalt mit Ihrer Therapie zu tun - das klingt alles sehr komisch?

    Dass keine 01 gemacht worden ist, das kann ich immerhin leicht belegen.
    Was sind 01 ...

    Ich habe vor einigen Tagen den Beitrag von Nadja aus Berlin gelesen - und war bestürzt und betroffen. Auch meine Sache verläuft einfach nur unschön. Der Zahnarzt hat sich nun auch einen Anwalt genommen, vorgestern traf dessen "Gegendarstellung" ein: Ich hätte Probleme an 36 UND 35 gehabt - was überhaupt gaaaar nicht stimmt, 35 hatte niiiiieeeeee Probleme gemacht -, daher habe er auch 35 gezogen.
    Hmmm jetzt verstehe ich Anwalt ... tut mir leid für Sie ...

    Sie hatten mir vor Wochen geschrieben: Audiatur et altera pars. Nunc audita est - und es reiht sich Lüge an Lüge an Lüge ...
    Klingt alles sehr traurig ...

    Sollte es wirklich so sein, dass ich zukünftig einen Zeugen mitnehmen muss zum Arztbesuch?! Ich habe so etwas schlicht noch nie erlebt.
    Nicht alle sind so Sie haben eine schlechte Erfahrung gemacht, ich würde aber nicht generalisieren ...

    Auch habe ich noch eine Eingabe, die ich vorsichtshalber bei meiner Rechtsschutzversicherung gemacht habe, weil mir das alles so merkwürdig vorkam, und unseren vollständigen SMS-Wechsel - komische Art eines ZA, so mit einem Patienten Kontakt aufzunehmen. Oder ist das üblich?
    Üblich bestimmt jeder für sich selbst ... wir machen es nicht so ... wir per mail/tele ... kenne aber auch Ordis wo sms verschickt werden ...

    Klar, jeder muss sich selbst schützen, aber vielleicht kann man auch mal einen Blick zur Seite werfen ... Ich habe ihn schon im Internet bewertet – möge es einige Leute abhalten, diese Praxis aufzusuchen. Ihrer Zahnerhaltung wird es sicher dienen.
    Sie sehen, Sie können was unternehmen ...

    Ich habe Dienstagabend einen mir so unglaublich lieben und kostbaren Menschen verloren. Und bin völlig verzweifelt, kann den Verlust kaum verschmerzen - und dann auch noch dieser ganze Ärger, das Gelüge. Ich sehe einfach, dass dies doch die Dinge in unserem Leben sind, um die es geht: Liebe, Vertrauen, Verantwortung füreinander, Achtung, Ehrlichkeit ... Und dieser Zahnarzt aus einem Hamburger Elbvorort ist einfach umso mehr nur eins für mich: ABSCHAUM.
    Kommt zur Zeit sehr viel zusammen, die Wolken werden aber auch wieder verziehen, Kopf hoch und der ZA wird alles zurück bekommen, glauben Sie mir ...

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    Aussagen in diesem Forum stellen keine medizinische Diagnose dar. Unsere Antworten und Überlegungen beziehen sich auf Ihre schriftlich dargestellten Schilderungen. Ärztlich medizinische Diagnosen können nur nach eingehender klinischer Untersuchung (Befundung) gestellt werden. Eine Diagnose ist die Voraussetzung für die richtige Therapie (Befundung >> Diagnose >> Therapie). Eventuell angegebene Preise dienen grob zu Ihrer Information, es handelt sich nicht um einen Kostenvoranschlag. Wir behalten uns zudem das Recht vor, Preise individuell zu ändern.

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    Lieber Herr Dr. Belsky,

    darf ich vom Gutachtertermin berichten? Gestern war ich dort ... Aktuelle Fotos sind angehängt, vielleicht kann man erkennen, wie die Brücke gemacht ist. Röntgen gab's oben.

    Der Gutachter sagte, er sei da, um zu schlichten.

    Seine bei dem Termin geäußerte Meinung lautete so:

    1. Er fand den Ablauf, d.h., eine Neupatientin gleich beim ersten Besuch sofort und so umfangreich zu behandeln, unglücklich und kündigte an, den ZA anzurufen und ihm dies mitzuteilen. Er sagte, sowas gebe immer ein "Kommunikationsproblem" - wie mein Fall zeige.

    2. Ja, man hätte eine Gebissregistrierung machen sollen (Gesichtsbogen etc.), da der Techniker nur so die Situation genau abbilden könne.

    3. Die Brücke habe nicht nach unten Luft, sie sei "hygienefreundlich gearbeitet". Die Zahnzwischenräume seien hochgezogen, großzügig gestaltet, damit ich mit den Interdentalbürstchen gut reinigen könne. Manche Patienten störe es allerdings, wenn sich dort Essensreste sammelten. Wenn mich das störe, könne man da leicht Keramik anbrennen. (Ja, ich finde es störend, wenn ich bei jeder gegessenen Kleinigkeit das Gefühl habe, den Schlabber unter der Brücke wegputzen, mit der Zunge rauspulen oder mit einem Getränk rausspülen zu müssen Und - die 0,5er-Bürstchen, die ich sonst nutze, sind viiiel zu dünn für die Zwischenräume der Brücke ...)

    4. Die Brücke habe in der Tat keinen Kontakt nach oben, Kontakt gebe es nur von 14 bis 18, nicht aber auf der linken Seite. Da könne man aber Keramik aufbrennen. (Geht das denn mit dem letzten Brückenglied aus Gold überhaupt?)

    5. Die Brücke stehe (Sichtkontrolle) nicht nach innen über, was mich störe sei Folgendes: Die einzelnen Glieder seien konisch gearbeitet, also oben dicker als unten. Grund hierfür sei ebenfalls Hygienefreundlichkeit. Man könne hier leicht Abhilfe schaffen, indem man die Brückenglieder einfach an der Innenseite schlanker schleife. Mich stört ja außerdem die Höhe von 34. Der ist an der Innenkante höher als 44. Sicher kann man das auch abschleifen.

    Nur ... Das ist doch eine niegelnagelneue Brücke. Sie wurde mit 2 Abdrücken gefertigt, ohne Gesichtsbogen und diesen Kram - obwohl das ja in KVA und Rechnung steht und ich es bezahlen soll. Das Teil kostet (noch nicht bezahlte) 6.250 € - und ich soll es so umfangreich nacharbeiten lassen?!

    6. An 36 hätte man wohl ein Implantat setzen können (man mache sowas, indem man gleich nach dem Ziehen Knochen aufbaue und dann so 3 Monate warte mit dem Implantieren). Genau kann man das nun aber nicht mehr sagen, weil man nur noch ein Röntgen habe und nicht die klinische Situation kenne. Aber raus musste 36.

    7. Zahn 35 - ja, man hätte vielleicht eine Revision machen können, vermutlich hätte der Zahn aber unter der Brücke Schwierigkeiten gemacht, insofern war das wohl richtig/nicht so schlimm, dass er gezogen wurde (wenn ich ihn da richtig verstanden habe, ich fand, er hat sich hier etwas "gewunden"). Gleichwohl hätte man abwarten können.

    8. Der Beschliff vom gesunden 33 war notwendig, damit die Brücke Stabilität bekommt. (Nur - war die Brücke denn notwendig, zumal in dieser Form? Aber, das ist ja auch müßig, der Zahnarzt behauptet ja heute, ich hätte ausdrücklich nix Anderes gewünscht, auch wenn er das nicht dokumentiert hat ... Und ich versichere: Stimmt nicht, ER hat's ausgeschlossen. Weil: Kieferknochen zu mitgenommen. Aber das liegt ja jenseits aller Gutachten ...)

    9. Zahn 38 an 37 habe keine waagerecht abgeknickte Wurzel und werde keine Probleme als Brückenpfeiler machen.

    10. Die Brücke sei schön gearbeitet. Ja?

    11. Nicht fürs Gutachten, sondern "unter 4 Ohren": Den ehemals gesunden Zahn 33 im KVA als Einzelkrone anzugeben und als "weitgehend zerstört" zu bezeichnen, geschehe aus Abrechnungsgründen, dann gebe es 50 € mehr von der Kasse. So würden es bundesweit alle ZA machen, da die Honorare nicht angepasst worden seien.

    12. Der Gutachter riet mir von einer gerichtlichen Auseinandersetzung ab, denn dann kämen noch ein gerichtlicher Gutachter ins Spiel sowie ein Richter, der unter Umständen fachlich keine Ahnung habe. Das Ganze sei teuer - was mich nun nicht schrecken würde, da die 1. Instanz gedeckt ist - und langwierig. Ich solle an meine kleine Seele denken, die schon sehr zermürbt sei, das sehe er ja, und mich einigen, zum Beispiel so, dass der Zahnarzt kein Honorar erhält. Nur - angenommen, ein Implantat wäre möglich gewesen: Das wäre günstiger gewesen als das, was ich nun eigentlich zahlen soll. Zudem habe ich Zahnsubstanz eingebüßt, werde belogen ohne Ende ... Hm, also, nur die Rechnung nicht zu bezahlen - wenn der Zahnarzt überhaupt darauf eingehen würde ... Das muss ich mir nochmal sehr genau überlegen. Meine Krankenkasse wird's sicher freuen, nur - für mich selbst ist das kein so toller Deal ...

    13. Zungennerv: kann passieren, Vitamin B helfe.

    Am Ende erwähnte der Gutachter noch, dass der Zahnarzt, dessen Werk er hier zu begutachten habe, ihn zuvor angerufen und erklärt habe, dass er noch nie so einen Fall wie mich gehabt habe. Viel mehr habe er aber nicht gesagt.

    Mögen Sie was dazu sagen? Ich will Sie aber auch nicht in eine für Sie unangenehme Situation bringen.

    Herzlichen Dank und Gruß

    Mascha
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken (Nachlassende) Zahnschmerzen/Taube Zunge-bruecke1.jpg   (Nachlassende) Zahnschmerzen/Taube Zunge-bruecke2.jpg   (Nachlassende) Zahnschmerzen/Taube Zunge-bruecke3.jpg   (Nachlassende) Zahnschmerzen/Taube Zunge-bruecke4.jpg  
    Geändert von Mascha (28.05.2010 um 07:16 Uhr)

  6. #16
    Avatar von Belsky
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    Sehr liebe Mascha!

    Er fand den Ablauf, d.h., eine Neupatientin gleich beim ersten Besuch sofort und so umfangreich zu behandeln, unglücklich und kündigte an, den ZA anzurufen und ihm dies mitzuteilen. Er sagte, sowas gebe immer ein "Kommunikationsproblem" - wie mein Fall zeige.
    Finde ich auch ...

    2. Ja, man hätte eine Gebissregistrierung machen sollen (Gesichtsbogen etc.), da der Techniker nur so die Situation genau abbilden könne.
    Jein ...

    4. Die Brücke habe in der Tat keinen Kontakt nach oben, Kontakt gebe es nur von 14 bis 18, nicht aber auf der linken Seite. Da könne man aber Keramik aufbrennen. (Geht das denn mit dem letzten Brückenglied aus Gold überhaupt?)
    Die Art der Versorgung entspricht nicht unbedingt dem letzten Stand ... ist aber soweit beurteilbar gängig ... Aufbrennen geht - Nachteile hab ich Ihnen ja schon geschrieben ...

    5. Die Brücke stehe (Sichtkontrolle) nicht nach innen über, was mich störe sei Folgendes: Die einzelnen Glieder seien konisch gearbeitet, also oben dicker als unten. Grund hierfür sei ebenfalls Hygienefreundlichkeit. Man könne hier leicht Abhilfe schaffen, indem man die Brückenglieder einfach an der Innenseite schlanker schleife. Mich stört ja außerdem die Höhe von 34. Der ist an der Innenkante höher als 44. Sicher kann man das auch abschleifen.
    Ich würde nichts wegnehmen ... eher die Brücke neu machen ... außen ganz aus Keramik und mit ordentlichen Zwischengliedern die satt im Zahnfleisch sitzen ...

    Nur ... Das ist doch eine niegelnagelneue Brücke. Sie wurde mit 2 Abdrücken gefertigt, ohne Gesichtsbogen und diesen Kram - obwohl das ja in KVA und Rechnung steht und ich es bezahlen soll. Das Teil kostet (noch nicht bezahlte) 6.250 € - und ich soll es so umfangreich nacharbeiten lassen?!
    Der Preis ist stolz ... sagte ich ja schon - es sollte alles passen ... aber wie gesagt, das ist meine persönliche Meinung ...

    Mögen Sie was dazu sagen? Ich will Sie aber auch nicht in eine für Sie unangenehme Situation bringen.
    Das bringt mich in keine unangenehme Situation, sowas erlebe ich immer wieder, es ist gut das Sie das posten, das soll die Menschen wach rütteln ... jeder von uns sollte sich mehr mit den Dingen des Alltags auseinander setzten, nur weil jemand Richter, Politiker, Arzt, Fachmann ist - ist er noch lange kein Guter (Mensch) ...

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  7. #17
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    Lieber Herr Dr. Belsky,

    danke!

    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    Ich würde nichts wegnehmen ... eher die Brücke neu machen ... außen ganz aus Keramik
    Also, verstehe ich "ganz aus Keramik" richtig? Man kann die/eine Brücke so fertigen, dass man da innen keinen Goldbogen hat, den man bei mir ja schon von der Seite aus sieht???!!!!

    Also, ich hatte dem ZA gesagt, dass mich an der Brücke optisch was störe (der Goldbogen und dass 33 von hinten so schwarz aussieht), da beruhigte er: Alles Optische könne man ändern. Als ich dann da war, meinte er, nein, DAS könne man nicht ändern. Wenn da nicht so 'ne Goldkante sei, würde beim Brennen die Keramik abplatzen. Also, eine Vollmetall-Keramik-Brücke (heißt doch so?) geht auch in hübscher(er) Optik? Das wär ja schick!

    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    ... und mit ordentlichen Zwischengliedern die satt im Zahnfleisch sitzen ...
    Ich muss ja nochmal wissen: hygienefreundlich gearbeitet oder eher schlicht nicht passend? Also, bin ich gaga, wenn mich Form und Essensreste stören?

    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    ... eher die Brücke neu machen ...
    Das wird wohl - von aller vielleicht komischer, zweifelhafter Form mal abgesehen - ohnehin passieren müssen. Zumindestens sagte der Gutachter, dass die (provisorisch eingesetzte) Brücke sicher nicht ohne Schaden rausgehe, ggf. müsse man sie gar kaputtmachen ...

    ALTERNATIVE: Was wäre denn dann zu empfehlen? Neue 5er-Brücke? Geschiebebrücke? Implantate und Kronen? Kann man sagen, was unter den gegebenen Bedingungen am haltbarsten wär?

    Die Schmerzen sind übrigens wieder da, wie vor der ganzen Aktion: auf der linken Seite, oben oder unten, keine Ahnung, hin und wieder fühlt die Zunge zu 36 - nur der ist ja gar nicht mehr da. Gleichmäßiger Dauerschmerz von früh bis spät, aber nicht jeden Tag. Nach der Resektion war's auch erst weg ... Tja, vielleicht ist das ja doch psychisch .....

    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    jeder von uns sollte sich mehr mit den Dingen des Alltags auseinander setzten, nur weil jemand Richter, Politiker, Arzt, Fachmann ist - ist er noch lange kein Guter (Mensch) ...
    Jo! Nur: Wenn man was sagt, eckt man an. Mein Vermieter hat mir einen Bauplan vorgelegt, nach dem ein in Planung befindlicher Fahrstuhl 36 cm über meine Küchenfensterscheibe ragen wird. Eigentlich total lustig, oder? Es gibt nicht die eigentlich gesetzlich vorgeschriebenen Infos - geb ich meine Zustimmung, die die für die Durchsetzung der Mieterhöhung gern haben wollen? Nö. Und die Nachbarn? Die haben unterschrieben. "Och, hab ich mir gar nicht durchgelesen." Tja, ich schon ... Und ich ecke an. Wie in diesem Falle. Der Bekannte, der die von diesem ZA vor Jahren (angeblich) grundlos gezogenen Zähne heute immer noch schmerzlich vermisst, ist einfach nicht wieder hingegangen. Tja ... Dabei will ich doch überhaupt gar keinen Ärger, und ich will doch auch gar nicht viel, nur: ordentlich behandelt werden.

    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    Ich verstehe Sie, kann Ihnen aber nicht wirklich helfen ... das können Sie nur selbst - aber Sie sind auf dem besten Weg - alles Gute!
    Och, Sie haben mir schon sehr geholfen, mit Ihrem Wissen, Ihrem Zuspruch, Ihrer Ehrlichkeit ... Danke sehr

    Schönen Gruß

    Mascha
    Geändert von Mascha (28.05.2010 um 20:56 Uhr)

  8. #18
    Avatar von Belsky
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    Sehr liebe Mascha!

    Also, verstehe ich "ganz aus Keramik" richtig? Man kann die/eine Brücke so fertigen, dass man da innen keinen Goldbogen hat, den man bei mir ja schon von der Seite aus sieht???!!!!
    Ja ...

    Also, ich hatte dem ZA gesagt, dass mich an der Brücke optisch was störe (der Goldbogen und dass 33 von hinten so schwarz aussieht), da beruhigte er: Alles Optische könne man ändern. Als ich dann da war, meinte er, nein, DAS könne man nicht ändern. Wenn da nicht so 'ne Goldkante sei, würde beim Brennen die Keramik abplatzen. Also, eine Vollmetall-Keramik-Brücke (heißt doch so?) geht auch in hübscher(er) Optik? Das wär ja schick!
    Entweder man macht eine rein keramische Brücke, wenn die Spannweite des Zwischengliedes zu lang ist, dann macht man eine Metallkeramische Brücke mit einer Keramikschulter am Rand ... somit sieht man nirgendwo Metall ...

    Ich muss ja nochmal wissen: hygienefreundlich gearbeitet oder eher schlicht nicht passend? Also, bin ich gaga, wenn mich Form und Essensreste stören?
    Veraltet gearbeitet ...

    ALTERNATIVE: Was wäre denn dann zu empfehlen? Neue 5er-Brücke? Geschiebebrücke? Implantate und Kronen? Kann man sagen, was unter den gegebenen Bedingungen am haltbarsten wär?
    Ich würde eine Implantatlösung anstreben ...

    Die Schmerzen sind übrigens wieder da, wie vor der ganzen Aktion: auf der linken Seite, oben oder unten, keine Ahnung, hin und wieder fühlt die Zunge zu 36 - nur der ist ja gar nicht mehr da. Gleichmäßiger Dauerschmerz von früh bis spät, aber nicht jeden Tag. Nach der Resektion war's auch erst weg ... Tja, vielleicht ist das ja doch psychisch .....
    Schmerzen bildet man sich nie ein alles Gute!

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  9. #19
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    Aha! Was einem da immer erzählt wird ...

    Drei "normale" ZA vor Ort bemängelten, die Brücke habe zu viel Luft ... Der Gutachter schloss sich dem nicht an und fand die Brücke zudem sehr schön gearbeitet. Da kann ich ja quasi nur hoffen, dass das Teil das Herausnehmen nicht übersteht und dass ich nicht ein neues Teil aus dem Labor von diesem ZA bekommen muss. Eine Implantatlösung ist vermutlich sehr viel teurer - mal sehen, wie sich das am Ende mit den Kosten überhaupt regelt ...

    Ich hatte früher mal gedacht, (Zahn-)Medizin sei eine Art Naturwissenschaft mit ganz klaren Gesetzen und daher auch klaren Meinungen und Handlungsanweisungen. Aber das war wohl ein Irrtum, zumindest in der Praxis ...

    Sie jedenfalls haben eigentlich einen Orden verdient für Ihre offene Aufklärung. Dabei ist es doch komisch, dass so viele Leute aus der Ferne übers Web, ohne Sie überhaupt zu kennen, Ihnen vertrauen ...

    Nochmals vielen Dank sagt

    Mascha

  10. #20
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    Sehr liebe Mascha!

    Ich hatte früher mal gedacht, (Zahn-)Medizin sei eine Art Naturwissenschaft mit ganz klaren Gesetzen und daher auch klaren Meinungen und Handlungsanweisungen. Aber das war wohl ein Irrtum, zumindest in der Praxis ...
    Sie haben richtig gedacht, aber leider wird Zahnmedizin, sowie alle anderen naturwissenschaftlichen Disziplinen von Menschen gemacht ... wie bei der Politik, da geht es eigentlich um das friedliche miteinander ... die Realität ist eine andere

    Sie jedenfalls haben eigentlich einen Orden verdient für Ihre offene Aufklärung. Dabei ist es doch komisch, dass so viele Leute aus der Ferne übers Web, ohne Sie überhaupt zu kennen, Ihnen vertrauen ...
    Danke für den Orden ... vielleicht hilft es einigen die Dinge einfach nur von einer anderen Ebene zu betrachten ...

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