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Top-Beitragsschreiber: Belsky (4.831)
Wir begrüßen unseren neuesten Benutzer, Sanchezqny.
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Frage - Antwort! Thema, Fluoridmangel - Diagnosekritieren in DDr. Belsky berät Sie persönlich; Werter Herr DDr. Belsky, ich würde gerne mehrere allgemeine Fragen stellen. Welche Diagnosekritieren gibt es eigentlich für einen "Fluoridmangel"? Wie ...
  1. #1
    Aktion Gast

    Fluoridmangel - Diagnosekritieren

    Werter Herr DDr. Belsky,

    ich würde gerne mehrere allgemeine Fragen stellen.
    Welche Diagnosekritieren gibt es eigentlich für einen "Fluoridmangel"?
    Wie oft im Internet werden Karies oder Osteoporose angegeben, zweites jedoch kann auch durch eine zu hohe Fluoriddosis bedingt sein => Skelettfluorose. Karies kann auch eine Folge anderer Ursachen sein, wie z.B. schlechter Mundhygiene, falsche Putztechnik, Übertragung von Kariesbaktieren im früheren Leben... oder sehe ich das falsch?
    Von anderen Seiten las ich, dass z.B. die WHO keinen empfohlenen Wert schieb, da es keine klinisch erfassbaren Mangelerscheinungen gebe (zuerst von Wikipedia, dann las ich den WHO Bericht, der keine Empfehlung enthielt).
    Wie wird ein Fluoridmangel nachgewiesen? Blutanalyse? In einem Medizinbuch las ich auch (von Thieme), dass Fluorid kein essenzielles Spurenelement ist, jedoch positive Eigenschaften auf die Zähne haben kann.
    Des weiteren wollte ich noch fragen, wie viel Fluorid beim Zähneputzen von den Zähnen aufgenommen wird? (wäre am besten in %)
    Und zu guter Letzt wollte ich fragen, inwiefern systemisch eingenommenes Fluorid (z.B. Speisesalz) nützt, da es, wie neueste Studien zeigten, uneffektiv in Sachen Kariesprophylaxe sei (siehe USA mit Trinkwasserfluoridierung).

    Vielen herzlichen Dank für Ihr Engagement.

  2. #2
    Avatar von Belsky
    Belsky ist offline Administrator
    Registriert seit
    03.03.2007
    Ort
    Wien
    Beiträge
    4.831
    Sehr liebe(r) Aktion!

    Welche Diagnosekritieren gibt es eigentlich für einen "Fluoridmangel"?
    Bei sehr schwerem Fluoridmangel oder Fluoridüberschuss die Klinik ...

    Wie oft im Internet werden Karies oder Osteoporose angegeben, zweites jedoch kann auch durch eine zu hohe Fluoriddosis bedingt sein => Skelettfluorose.
    Beides in Europa kein Thema ...

    Karies kann auch eine Folge anderer Ursachen sein, wie z.B. schlechter Mundhygiene, falsche Putztechnik, Übertragung von Kariesbaktieren im früheren Leben... oder sehe ich das falsch?
    Nicht "kann die Folge sein ..." sondern ist in Europa NUR die Folge von schlechter MHY und/oder schlechten zahnärztlichen Arbeiten ...
    Von anderen Seiten las ich, dass z.B. die WHO keinen empfohlenen Wert schieb, da es keine klinisch erfassbaren Mangelerscheinungen gebe (zuerst von Wikipedia, dann las ich den WHO Bericht, der keine Empfehlung enthielt).
    Wie wird ein Fluoridmangel nachgewiesen? Blutanalyse? In einem Medizinbuch las ich auch (von Thieme), dass Fluorid kein essenzielles Spurenelement ist, jedoch positive Eigenschaften auf die Zähne haben kann.
    Wie gesagt, bevor Sie an den Zähnen ein Vollbild eines Vitamin/Spurenelemente Mangels entwickeln würden, erliegen Sie schon längst anderer Symptome, die durch den Mangel verursacht sind ...

    Lesen Sie mal hier ...

    Des weiteren wollte ich noch fragen, wie viel Fluorid beim Zähneputzen von den Zähnen aufgenommen wird? (wäre am besten in %)
    Kenne keine Zahlen ... wird nur durch lokale Applikation resorbiert ...

    Und zu guter Letzt wollte ich fragen, inwiefern systemisch eingenommenes Fluorid (z.B. Speisesalz) nützt, da es, wie neueste Studien zeigten, uneffektiv in Sachen Kariesprophylaxe sei (siehe USA mit Trinkwasserfluoridierung).
    Eben - gar nix ... nur lokal nützt was, ....

    Vielen herzlichen Dank für Ihr Engagement.
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



    im Namen des
    Denta Beauté Teams
    DDr. J.M. Belsky

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    Aussagen in diesem Forum stellen keine medizinische Diagnose dar. Unsere Antworten und Überlegungen beziehen sich auf Ihre schriftlich dargestellten Schilderungen. Ärztlich medizinische Diagnosen können nur nach eingehender klinischer Untersuchung (Befundung) gestellt werden. Eine Diagnose ist die Voraussetzung für die richtige Therapie (Befundung >> Diagnose >> Therapie). Eventuell angegebene Preise dienen grob zu Ihrer Information, es handelt sich nicht um einen Kostenvoranschlag. Wir behalten uns zudem das Recht vor, Preise individuell zu ändern.

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    和平

  3. #3
    Aktion Gast
    Werter Herr DDr. Belsky,

    vielen Dank für Ihre Antwort

    Zitat Zitat von Belsky Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, bevor Sie an den Zähnen ein Vollbild eines Vitamin/Spurenelemente Mangels entwickeln würden, erliegen Sie schon längst anderer Symptome, die durch den Mangel verursacht sind ...
    D.h. lokal angewandtes Fluorid ist zwar vorteilhaft, jedoch nicht zwingend notwendig?
    Meine Frage kam, weil mein neuer Zahnarzt deutlich gereizt meinte, dass ich einen Fluoridmangel habe (verwende schon seit wenigen Monaten eine fluoridfreie Zahncreme, ohne bisherigen Probleme, sogar mit deutlicher Verbesserung der Mundhygiene), nachdem er mein Initialkaries sah, welches ich schon seit mehreren Jahren habe.

    Vielen Dank.
    Geändert von Aktion (30.10.2009 um 21:02 Uhr)

  4. #4
    Avatar von Belsky
    Belsky ist offline Administrator
    Registriert seit
    03.03.2007
    Ort
    Wien
    Beiträge
    4.831
    Sehr lieber Aktion!

    Regelmäßig lokal ist gut, alles Gute ...
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



    im Namen des
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