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Top-Beitragsschreiber: Belsky (4.827)
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Frage - Antwort! Thema, Teilprothese in DDr. Belsky berät Sie persönlich; Hallo Ich hatte vor 3 Wochen eine WSR am 6er rechts oben. Am 5er rechts oben hatte ich vor ca. ...
  1. #1
    AH12345 Gast

    Teilprothese

    Hallo

    Ich hatte vor 3 Wochen eine WSR am 6er rechts oben. Am 5er rechts oben hatte ich vor ca. 2 Monaten eine Wurzelbehandlung.

    Derzeit sieht die Lage so aus, dass 5er und 6er beim beißen weh tun. Ich fühle mit der Zunge auch eine leichte Schwellung über dem 5er. Da genau dort wo die Schwellung ist der Schnitt für die WSR gemacht wurde, weiß ich nicht, ob das noch die normale Wundheilung ist, oder ob da bereits ein Herd über dem 5er entstanden ist.

    Ich werde 1-2 Wochen noch warten, aber meine Hoffnungen sind gering.
    Ein Implantat und weiteres Herumdoktern (habe bereits während 1 Jahres 3 ZÄ und bald 10 Honorarnoten dafür verpulvert) ist für mich gänzlich ausgeschlossen.

    Mein Plan daher:
    Ich lasse den 5er und 6er rechts oben extrahieren.

    (Der 6er links oben ist schon seit mehr als 10 Jahren weg und der Knochen hat sich stark zurückgebildet. Der 7er links oben wurde vor 1 Jahr erfolgreich wurzelbehandelt. Der 5er links oben hat eine Füllung, die sehr knapp an der Wurzel ist. Der 7er rechts oben hat eine normale Füllung.)

    Anschließend lasse ich mir eine herausnehmbare Teilprothese anfertigen, die den 6er links oben und den 5er und 6er rechts oben schließt.

    Die Videos zu Prothesen habe ich bereits gesehen.

    Dazu habe ich noch ein paar Fragen:

    Ist so eine Teilprothese nicht besser als eine Brücke? Denn wenn sich der Druck auf den Knochen überträgt, kommt es weniger zum Knochenabbau als bei einer Brücke.

    Was ich gerne hätte:
    Ich hätte gerne eine Prothese, die sehr klein ist, dass also vom 6er links oben nur zB zwei dünne Metallstreben, die sich an den Gaumen anpassen rüber zum 5er und 6er rechts oben führen. Ist das technisch möglich oder muss der ganze Gaumen ausgefüllt sein?

    Wie hält die Prothese, ohne dass man die anderen Zähne durch Klammern beschädigt? Gibt es dazu neue Technik?

    Was kostet die Prothese, wenn man das beste Material nimmt?

    lg

  2. #2
    Avatar von Belsky
    Belsky ist offline Administrator
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    Liebe(r) AH12345!

    Mein Plan daher: Ich lasse den 5er und 6er rechts oben extrahieren.
    Verzeihen Sie das ich lächle, aber die Zähne sollten schon extraktionswürdig und nicht mehr therapierbar sein! Ohne eindeutige Indikation ist es Körperverletzung, wenn ich Ihnen den Zahn/die Zähne ziehe - auch wenn Sie darauf bestehen (stellen Sie sich einen Chirurgen vor, zu dem kommt ein Mann und sagt - bitte Hand ab ...). Aber Sie haben Recht es muss was geschehen ... am besten sich 2-3 Meinungen einholen ...

    Ist so eine Teilprothese nicht besser als eine Brücke? Denn wenn sich der Druck auf den Knochen überträgt, kommt es weniger zum Knochenabbau als bei einer Brücke.
    Adäquater Druck stimuliert den Knochen zur Neubildung - fehlende adäquate Belastung führt zu Knochenabbau ...
    Ich hätte gerne eine Prothese, die sehr klein ist, dass also vom 6er links oben nur zB zwei dünne Metallstreben, die sich an den Gaumen anpassen rüber zum 5er und 6er rechts oben führen. Ist das technisch möglich oder muss der ganze Gaumen ausgefüllt sein?
    Bei einer Teilprothese muss nicht der ganze Gaumen "verdeckt" sein ...

    Wie hält die Prothese, ohne dass man die anderen Zähne durch Klammern beschädigt? Gibt es dazu neue Technik?
    Am besten mit Ihrem ZA über "Geschiebe" plaudern ... da ist das Verankerungselement für die Prothese in eine Zahnkrone eingebaut ...

    Was kostet die Prothese, wenn man das beste Material nimmt?
    Der Preis ist in diesem Fall weniger vom Material, mehr von der Ausführung der Prothese abhängig ... eben mit/ohne Klammerzahnkronen, Geschiebe, Zahngarnituren ....
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



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    DDr. J.M. Belsky

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    和平

  3. #3
    AH12345 Gast
    Das "Herumdokter" war nicht persönlich gemeint, sondern ist mir aus Frust über meine drei ZÄ ausgerutscht. Wenn ich noch zu einem der drei gehe, dann um den 5er und 6er zu extrahieren.

    Würde es ausreichen, wenn ich eine Haltevorrichtung am 7er (derzeit wurzelbehandelt) links oben und am 4er (derzeit nur eine kleine weiße Plombe sonst völlig in Ordnung) rechts oben habe? Das wären dann zwei Kronen.

    Gibt es spezielle Geräte, dass die Prothese so angepasst wird, dass ein gleichmäßiger Druck auf den Kochen erzeugt wird. Sind sie hier Spezialist oder arbeiten mit solchen zusammen?

    Nachdem ich nun schon über ein Jahr Probleme habe, möchte ich nämlich eine rasche Lösung. Das allerwenigste was ich jetzt noch brauche, wäre, dass eine weitere unendliche Geschichte mit Druckstellen beginnt.

    Wie lange dauert es, vom Extrahieren der Zähne bis alles fertig ist und ich wieder normal kauen kann?

    lg

  4. #4
    Avatar von Belsky
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    Liebe(r) AH12345!

    Ich nahm es mir nicht persönlich ... es war ein schmunzeln - ich verstehe Ihren Frust ...

    Würde es ausreichen, wenn ich eine Haltevorrichtung am 7er (derzeit wurzelbehandelt) links oben und am 4er (derzeit nur eine kleine weiße Plombe sonst völlig in Ordnung) rechts oben habe? Das wären dann zwei Kronen.
    Mehr als ausreichend ...

    Gibt es spezielle Geräte, dass die Prothese so angepasst wird, dass ein gleichmäßiger Druck auf den Kochen erzeugt wird. Sind sie hier Spezialist oder arbeiten mit solchen zusammen?
    Der Druck sollte immer gleichmäßig sein, aber die Belastung durch Auflage ist anders, als direkt in den Knochen eingeleitet ... deshalb führt eine Prothese immer zu Knochenabbau ... Spezialist bin ich keiner für Teilprothesen, da wir nur festsitzend versorgen ... wieso keine Implantate und festsitzend?

    Wie lange dauert es, vom Extrahieren der Zähne bis alles fertig ist und ich wieder normal kauen kann?
    • Teilprothese 2-3 Wochen
    • festsitzend ohne Knochenaufbau 1-3 Monate
    • festsitzend mit Knochenaufbau 6-8 Monate
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



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    和平

  5. #5
    AH12345 Gast
    Sie hatten Recht. So einfach ist es nicht einen ZA zum Extrahieren zu überreden. Habe den ZA angerufen, er hat gemeint, es ist normal, wenn nach 3 Wochen nach eine WSR man noch Schmerzen beim Beißen hat. Ich soll noch warten.

    Ich habe aber auch eine leichte Schwellung über dem 5er, die mit der Zunge erkennbar ist. Dort wurde der Schnitt für die WSR gemacht. Ist diese Schwellung nach 3 Wochen noch normal? Oder ist das eher schon ein Herd?



    Mein Großvater (ein Kriegsveteran) hat sich in meinem Alter (35) alle Zähne ziehen lassen, aber ohne Spritze. Er meint, seitdem hat er keine Probleme mehr mit den Zähnen. So radikal bin ich natürlich nicht.

    Warum kein Implantat?

    Der Arzt der die WSR gemacht hat, hat ziemlich gute Referenzen. Er meinte die Chancen mit einer WSR seien sehr gut. Wie es aussieht, wird das aber nichts.

    Wenn schon eine WRS - lege artis durchgeführt - nicht zum Erfolg führt, dann wohl noch weniger ein Implantat.

    Ich habe den Arzt auch gefragt, ob man beim 6er ein Implantat machen kann. Seine Antwort: Das kann er nicht sagen, dass müsste er vorher vermessen.
    Mit Vermessen wird er wohl ein CD meinen.

    Und bei einem CD ist bei mir bereits eine Grenze erreicht, die ich nicht überschreiten kann.

    Wieso?
    Wenn ich richtig informiert bin, muss man bei einem CD eine Flüssigkeit schlucken, die radioaktiv ist. Klar, die Dosis ist entscheidend, und es gibt bestimmt eine Menge Studien, die sagen, dass das für den Körper unbedenklich ist. Und wenn ich in 10 Jahren Krebs habe, dann kann das alles Mögliche gewesen sein, nur nicht diese Flüssigkeit. Wegen einem Zahn gehe ich so ein Risiko nicht ein.

    Dann muss ich auch ehrlich zugeben, dass ich keine Antibiotika mehr schlucken möchte. Das kann nicht gesund sein. Ich hatte zwar keinen Durchfall und der Magen hat es auch ausgehalten, aber ich war körperliche völlig am Sand (und geistig auch, denn bei meinen online Schachpartien waren des Öfteren plötzlich Leichtfiguren verschwunden, ohne dass ich es gemerkt habe).

    Weiters habe ich erwähnt, dass mein 6er links oben schon seit mehr als 10 Jahren weg ist und der Knochenabbau schon stark vorangeschritten ist.

    Vor ca. 5 Jahren war ich an der Uni-Klinik wegen einer Mundhygiene, dort hat mir eine Uni-Assistentin folgenden Vorschlag gemacht. Salopp beschrieben: Sie schneidet mir ein Scherzerl aus dem Oberschenkel oder Becken heraus, hebt den Knochen und pflanzt mir das Scherzerl dort ein (Knochenaufbau) und macht mir dann das Implantat. Vorher muss ich aber noch eine Zahnspange tragen. Darauf musste ich dreimal ansetzen, um es herauszubringen: "AAAlles nach der Reihe."

    Kurzum: Ich bin zuwenig Masochist, um mir das anzutun.

    Nachdem was ich zuletzt erlebt habe, habe ich mich dafür entschlossen, nach der erfolglosen Wurzelbehandlung den Zahn extrahieren zu lassen.

    (... und wenn ich wieder eine Wurzelbehandlung brauche, komme ich zu Ihnen.)

    Damit bleiben für mich nur mehr die Varianten Brücke oder Teilprothese.

    Wenn ich mich für Brücken entscheide, so brauche ich zwei Brücken. Eine links und eine rechts. Damit wird aber der 7er und der 5er jeweils links und der 7er und der 4er rechts abgeschliffen.

    Mit jedem Zahn der abgeschliffen wird, steigt das Risiko, dass wieder die Wurzel was abkriegt. Wenn die Wurzel was abkriegt, dann beginnt das ganze Theater, das ich seit einem Jahr durchmache, von Neuem.

    Bei einer Teilprothese brauche ich nur 2 Zähne abschleifen lassen, davon ist einer schon wurzelbehandelt, und habe damit zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. (Und wenn ich Probleme habe, nehme ich die Prothese einfach aus dem Mund.)

    Was ich jetzt aber brauche ist ein Profi, ein Spezialist, bei dem das sofort klappt.

    Kennen Sie jemanden, der ein Genie auf diesem Gebiet ist und in Wien praktiziert?

    Gibt es noch medizinische Argumente, die für zwei Brücken und gegen eine Teilprothese sprechen, die ich übersehen habe?

    lg

  6. #6
    Avatar von Belsky
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    Sie hatten Recht. So einfach ist es nicht einen ZA zum Extrahieren zu überreden.


    Ich habe aber auch eine leichte Schwellung über dem 5er, die mit der Zunge erkennbar ist. Dort wurde der Schnitt für die WSR gemacht. Ist diese Schwellung nach 3 Wochen noch normal? Oder ist das eher schon ein Herd?
    Könnte z.B. ein Hämatom sein (ein Bluterguss, der sich jetzt umorganisiert)

    Mein Großvater (ein Kriegsveteran) hat sich in meinem Alter (35) alle Zähne ziehen lassen, aber ohne Spritze. Er meint, seitdem hat er keine Probleme mehr mit den Zähnen. So radikal bin ich natürlich nicht.


    Der Arzt der die WSR gemacht hat, hat ziemlich gute Referenzen. Er meinte die Chancen mit einer WSR seien sehr gut. Wie es aussieht, wird das aber nichts.
    Abwarten ...

    Wenn schon eine WRS - lege artis durchgeführt - nicht zum Erfolg führt, dann wohl noch weniger ein Implantat.
    Die beiden Dinge haben nichts miteinander zu tun ...

    Ich habe den Arzt auch gefragt, ob man beim 6er ein Implantat machen kann. Seine Antwort: Das kann er nicht sagen, dass müsste er vorher vermessen. Mit Vermessen wird er wohl ein CT meinen.
    Vermutlich, aber schlimmstens macht man halt einen Sinuslift ...
    Wenn ich richtig informiert bin, muss man bei einem CD eine Flüssigkeit schlucken, die radioaktiv ist. Klar, die Dosis ist entscheidend, und es gibt bestimmt eine Menge Studien, die sagen, dass das für den Körper unbedenklich ist. Und wenn ich in 10 Jahren Krebs habe, dann kann das alles Mögliche gewesen sein, nur nicht diese Flüssigkeit. Wegen einem Zahn gehe ich so ein Risiko nicht ein.
    Sie müssen nichts schlucken ...

    Vor ca. 5 Jahren war ich an der Uni-Klinik wegen einer Mundhygiene, dort hat mir eine Uni-Assistentin folgenden Vorschlag gemacht. Salopp beschrieben: Sie schneidet mir ein Scherzerl aus dem Oberschenkel oder Becken heraus, hebt den Knochen und pflanzt mir das Scherzerl dort ein (Knochenaufbau) und macht mir dann das Implantat. Vorher muss ich aber noch eine Zahnspange tragen. Darauf musste ich dreimal ansetzen, um es herauszubringen: "AAAlles nach der Reihe."
    Man verwendet Spenderknochen ...

    Kurzum: Ich bin zuwenig Masochist, um mir das anzutun.


    Was ich jetzt aber brauche ist ein Profi, ein Spezialist, bei dem das sofort klappt.
    Es kann immer was passieren - auch beim "Spezialisten" ....

    Kennen Sie jemanden, der ein Genie auf diesem Gebiet ist und in Wien praktiziert?
    Die meisten ZA machen gute Prothetik ... ist das tägliche Brot ...
    Gibt es noch medizinische Argumente, die für zwei Brücken und gegen eine Teilprothese sprechen, die ich übersehen habe?
    Prothetisch ist alles offen, da geht es immer um den Komfort und die Ästhetik ...
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    和平

  7. #7
    AH12345 Gast

    6er ist weg

    Hallo

    So der 6er links oben ist gezogen. Der 5er glaube ich fast ist in Ordnung.
    Wenn der 5er in Ordnung ist, dann muss ich das mit der Teilprothese neu überdenken. Das ergibt jetzt keinen Sinn mehr.

    Wenn ich richtig informiert bin, habe ich jetzt noch ca. 2 Monate Zeit mir zu überlegen, ob ich doch ein Implantat nehme.


    Das ewige Ziehen, das ich seit einem Jahr habe, ist nun hoffentlich weg. Der 6er war rund herum angeschwollen, der ZA meinte das hat er bei einer WSR nach 3 Wochen auch noch nicht gesehen und wollte mich zu einem Kieferchirurgen schicken, der eine neue WSR macht. Ich habe abgelehnt und der Zahn wurde extrahiert.

    Wenn ich mir den Zahn jetzt so anschaue, dann schaut der gar nicht so schlimm aus. Ich dachte der wird durch und durch schwarz sein, aber nein, der sieht aus wie aus Plastik.

    Ich habe den Zahn studiert und Folgendes festgestellt:

    1. wurden nur 2 der drei Wurzelspitzen abgeschnitten, das heißt beim dritten Kanal könnten noch die Keime drin geblieben sein

    2. die Wurzelspitzen, die abgeschnitten wurden sind am Rand ziemlich spitz, wenn ich mit dem Finger drüber fahre sticht es. Mir ist es jetzt völlig klar, wenn ich daraufbeiße, sticht die Spitze direkt in den Knochen und der entzündet sich. Daher auch immer die Schmerzen beim Beißen.

    Sehen Sie das auch so?

    Ich bin mir sicher, dass bei der 2. WSR nur was vom Gewebe weggeschnitten worden wäre, wieder zugenähnt, Antibiotika, und alles von vorne bis ad infinitum. Den spitzen Rand erkennt man nur, wenn man mit dem Finger drüberfährt

    Ich bin froh, dass ich mich zur Extraktion entschlossen habe, denn ich bin mir sicher, dass das Martyrium sonst unendlich weitergegangen wäre.

    Auf der anderen Seite habe ich jetzt ein riesiges Loch links oben.

    Was mich verwundert hat, ist, dass ich keinen Streifen in die Wunde bekommen habe. Der ZA ist der Meinung, dass das besser ist, weil da die Wunde schneller zuheilt, einen Streifen in die Wunde zu stecken bezeichnet er als weit verbreiteten Irrtum. Eine Infektion ist bei ihm erst einmal passiert.

    Sehen Sie das auch so? Bis jetzt bekam ich immer einen Streifen rein, der nach einigen Tagen vom ZA herausgenommen wurde.

    Wenn der Streifen nicht notwendig ist, ist mir das auch recht, da spar ich mir den üblen Geschmack. Und wenn ich die Bilder, die Sie in einem anderen Thread (Zähne reißen in Asien auf der Straße) gezeigt haben, anschaue, da wurde bestimmt auch kein Streifen in die Wunde gelegt.

    Andereseits, wenn ich was esse oder drinke kommt zwangsläufig etwas in die Wunde.

    lg

  8. #8
    Avatar von Belsky
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    Wenn ich richtig informiert bin, habe ich jetzt noch ca. 2 Monate Zeit mir zu überlegen, ob ich doch ein Implantat nehme.
    Im Grunde haben Sie ein Leben lang Zeit zum überlegen, die Rekonstruktion kann dann halt nur schwieriger werden (aufgrund Knochenverlust)
    Ob Sie heute oder in 6 Monaten implantieren lassen ist eigentlich Wurst ...

    1. wurden nur 2 der drei Wurzelspitzen abgeschnitten, das heißt beim dritten Kanal könnten noch die Keime drin geblieben sein
    Es wird immer nur das reseziert, was beherdet ist, wenn also nur zwei beherdet waren (in der Regel die Wangen Wurzeln), dann werden diese eben reseziert ... die Gaumenwurzel (die Längste) ist am einfachsten zu füllen, deshalb gelingt da die WB normalerweise
    die Wurzelspitzen, die abgeschnitten wurden sind am Rand ziemlich spitz, wenn ich mit dem Finger drüber fahre sticht es. Mir ist es jetzt völlig klar, wenn ich daraufbeiße, sticht die Spitze direkt in den Knochen und der entzündet sich. Daher auch immer die Schmerzen beim Beißen.
    Der Knochen ist nicht mit sensiblen Nerven durchsetzt, nur das Knochenbein, also das Periost, selbst wenn Sie einen Nagel (z.B. Gamma Nagel im Oberschenkel haben nach einer Fraktur) tut es nicht weh ... also nicht möglich ...

    Was mich verwundert hat, ist, dass ich keinen Streifen in die Wunde bekommen habe. Der ZA ist der Meinung, dass das besser ist, weil da die Wunde schneller zuheilt, einen Streifen in die Wunde zu stecken bezeichnet er als weit verbreiteten Irrtum. Eine Infektion ist bei ihm erst einmal passiert.
    Da hat der Kollege recht, Streifen ist obsolet ...

    Andereseits, wenn ich was esse oder drinke kommt zwangsläufig etwas in die Wunde.
    Macht nichts, denn Wunden im Mund heilen von Innen nach außen, also von unten her ... nach dem Essen spülen mit Aqua naturale sine Gas reicht vollkommen ...
    Wir hoffen Ihnen ein bisschen geholfen zu haben und verbleiben Hochachtungsvoll



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    和平

  9. #9
    AH12345 Gast
    Wenn nur die beherdeten Wurzelspitzen abgeschnitten werden, dann muss ich sagen, dass wohl die ganze WSR unnötig war, denn ich hatte unter keiner Wurzelspitze einen Herd, keine Schwellung, nur Schmerzen beim draufbeißen und Berührungsempfindlichkeit, wobei die Schmerzen trotz Antibiotika nicht weggingen. Erst nach der WSR hatte ich eine Schwellung, aber lt (anderen) ZA keinen Herd.

    Ich hatte ja ein 3/4 Jahr lang ein ständiges Ziehen. Kann es sein, dass ich eine chronische Knochenentzündung beim 6er hatte, die trotz Wurzelbehandlung, Antibiotika und WSR nicht wegzukriegen war?

    Das ziehen begann immer zwischen 6er und 7er. Ist es möglich, dass der Knochen in diesem Zwischenraum sich so zurückgebildet hat, dass hier Bakterien hinunter in den Knochen gelangt sind. Wenn dem so ist, dann waren wahrscheinlich alle Behandlungen von Anfang an zum Scheitern verurteilt.


    Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich nie wieder eine WSR machen lassen werde. Das Risiko, dass man bleibende Schäden davon trägt, ist einfach zu hoch im Vergleich zu dem eventuell eintretenden Nutzen. Wenn eine Wurzelbehandlung nicht erfolgreich war, dann ist eine WSR nur mehr ein Mitschleppen einer Leiche, denn wenn alles gut geht, kann der Zahn noch ein paar Jahre länger (theoretisch ein Leben lang, was wiederum davon abhängt wie lange man noch lebt) erhalten bleiben, wenn was schief geht (Loch in der Kieferhöhle mit anschließender chronischer Entzündung oder Nerv wird durchgeschnitten) hat man ein Leben lang bleibende Schäden und das alles wegen des Versuches einen Zahn noch ein paar Jahre länger zu erhalten.

    Da ist wohl noch ein Implantat besser, wenn die Voraussetzungen gegeben sind. Denn wenn von oben hineingebohrt wird, ist die Wahrscheinlichkeit in die Kieferhöhle zu gelangen - nehme ich an - nicht größer als bei einer Zahnextraktion.

    lg

  10. #10
    Avatar von Belsky
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    Sehr lieber AH12345!
    Wenn nur die beherdeten Wurzelspitzen abgeschnitten werden, dann muss ich sagen, dass wohl die ganze WSR unnötig war, ...
    Kann ich Ihnen leider nicht beantworten .... da ich Ausgangssituation nicht kenne ....

    Ich hatte ja ein 3/4 Jahr lang ein ständiges Ziehen. Kann es sein, dass ich eine chronische Knochenentzündung beim 6er hatte, die trotz Wurzelbehandlung, Antibiotika und WSR nicht wegzukriegen war?
    Eine Osteomyelitis macht neben Schmerzen auch andere Symptome wie Schleimhautschwellung, Rötung, Eiter ...

    Das ziehen begann immer zwischen 6er und 7er. Ist es möglich, dass der Knochen in diesem Zwischenraum sich so zurückgebildet hat, dass hier Bakterien hinunter in den Knochen gelangt sind. Wenn dem so ist, dann waren wahrscheinlich alle Behandlungen von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
    Das wäre dann eine Parodontitis ... ob Sie die hatten, oder ein Paro/Endo Problem kann ich Ihnen via Web nicht mitteilen ... für Sie ist jetzt wichtig, das Sie schmerzlos sind und bald wieder kauen können ... also Lösungsorientiert weiterdenken ...

    Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich nie wieder eine WSR machen lassen werde. Das Risiko, dass man bleibende Schäden davon trägt, ist einfach zu hoch im Vergleich zu dem eventuell eintretenden Nutzen. Wenn eine Wurzelbehandlung nicht erfolgreich war, dann ist eine WSR nur mehr ein Mitschleppen einer Leiche, denn wenn alles gut geht, kann der Zahn noch ein paar Jahre länger (theoretisch ein Leben lang, was wiederum davon abhängt wie lange man noch lebt) erhalten bleiben, wenn was schief geht (Loch in der Kieferhöhle mit anschließender chronischer Entzündung oder Nerv wird durchgeschnitten) hat man ein Leben lang bleibende Schäden und das alles wegen des Versuches einen Zahn noch ein paar Jahre länger zu erhalten.
    Sehe ich anders ...

    Schauen Sie sich auf checkdent.com folgende Clips an:
    • Wurzelbehandlung
    • Wurzelbehandlungskomplikationen
    • WSR
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