


Zahnärztliche Werkstoffe haben über lange Zeit mit dem menschlichen Körper Kontakt. Unerwünschte Gewebsreaktionen wie Entzündungen durch zahnärztliche Materialien sind sehr selten, kommen aber leider dennoch vor. Aus diesem Grund sollten so wenig verschiedene Werkstoffe wie nur möglich im Mund des Patienten verwendet werden. |
Alle am Markt angebotenen Zemente, Kunststoffe und Kombinationsprodukte haben zudem einen weiteren großen Nachteil: Sie unterliegen einer dauernden Veränderung, also auch wenn Sie noch so gut putzen, die Materialien werden mit der Zeit undicht – wieder muss gebohrt werden. Eine Versorgung des Zahnes mit einer hochwertigen Füllung ist demnach zwar aufgeschoben aber nicht aufgehoben. Zemente und andere temporäre Füllmaterialien können unserer Meinung nach bei folgenden Indikationen empfohlen werden: |
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![]() links im Bild Kapsel-, rechts Variante zum selbst anmischen |
Bei der Verwendung solcher Präparate sollte unbedingt die vom Hersteller angebotene Kapselverpackung verwendet werden! Viele dieser Materialien bestehen aus zwei Phasen und werden deshalb kurz vor der Verarbeitung gemischt. Durch die teurere Kapselapplikation wird vom Hersteller das optimale Mischverhältnis gewährleistet. Die ebenfalls im Handel häufig günstigeren Selbst-Anmischvarianten gewährleisten dies nicht und sind somit nicht empfehlenswert. |


