


Zahnärztliche Prothetik ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Wiederherstellung des Gebisses bei fehlenden Zähnen oder ausgeprägter Zahnhartsubstanzschädigung befasst. Im Vordergrund steht die Prävention, es geht um einen ganzheitlichen Ansatz. Also sowohl um den Erhalt oraler Strukturen, als auch um die Lebensqualität, die sich durch die Mundgesundheit äußert. |
Prothetik bedeutet nicht nur Ästhetik, wichtig ist auch eine funktionelle Rekonstruktion, das bedeutet es muss z.B. auch auf die Lautbildung (Phonation), das Kauen der Nahrung (Mastikation) und den Schutz des Kiefergelenks beim Knirschen (Bruxismus) geachtet werden. |
Das Kiefergelenk, die Kaumuskulatur, die Zähne und der Zahnhalteapparat bilden eine Einheit. Um diesem Aspekt gerecht zu werden, werden bei großen prothetischen Arbeiten der Schädel und die Lage der Kiefer vermessen, dazu dient der Gesichtsbogen. Erst dann kann der Zahntechniker die Modelle im Artikulator schädelgerecht einschlagen – diese Maschine simuliert sozusagen Ihre Kiefergelenke und Kiefer. In speziellen Fällen wird der richtige Biss und die korrekte Lage der Kieferbasen mittels eines Computers ermittelt, dem Axiograph. All dies dient dazu, ein möglichst harmonisches Gebiss zu rekonstruieren. Lange Einschleifarbeiten und aufwendige Wiederholungen bleiben Ihnen so erspart. |


Der Gesichtsbogen dient zur Vermessung und Lage des Kiefers |

Der Artikulator |