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Aktuelles aus dem FORUM
lachende Kinder

Karies = Zeit + Bakterien + Nährstoffe (Zucker)


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Leid ersparen?

Beschäftigen Sie sich kurz, zumindest
diesen Absatz lang mit Karies und seinen
Folgen. Es lohnt sich!
Dadurch wissen Sie welche notwendigen Maßnahmen getroffen werden müssen um die Milchzähne zu schützen. Diese müssen immerhin zwölf Jahre gute Dienste leisten und das nicht nur als Kauwerkzeuge.
Gesunde Milchzähne sich für die Sprachentwicklung, Kieferwachstum, Koordination der mimischen Muskulatur ebenso bedeutend wie für die Ästhetik und somit für das Selbstwertgefühl Ihres Kindes.
„Mein Kind nascht eigentlich sehr selten Zucker“ denken viele Eltern, allerdings essen wir nur einen kleinen Teil als Zucker an sich, der größte Anteil versteckt sich in fertigen Produkten.
Es ist nicht immer leicht, den Zucker in Lebensmittel zu erkennen, da sich die Industrie oft der wissenschaftlichen Namen bedient: Saccharose:
Rübenzucker = Haushaltszucker
Glukose = Traubenzucker
Fruktose = Fruchtzucker
Laktose = Milchzucker
Maltose = Malzzucker
Alle Zuckerarten (auch Honig) haben die gleichen negativen Auswirkungen: Sie verursachen Karies, vor allem, wenn Zucker oder zuckerhaltige Lebensmittel häufig zwischendurch gegessen werden. Zucker bildet Beläge, Beläge sind ein Nährboden für Bakterien, Bakterien verursachen Karies, Karies ist eine vermeidbare Zahnerkrankung.
 
CHECKLISTE für Kinder
 
Erlauben Sie nur zwei Zwischenmahlzeiten pro Tag (Motto: Gegessen wird nur am Tisch, ohne Spielzeug – dies fördert auch eine ausgewogene Esskultur).
Der Speichel ist nach einer Mahlzeit in der Lage, den von Säuren angegriffenen Zahnschmelz zu „reparieren“. Das braucht Zeit, durch häufige und vor allem süße Zwischenmahlzeiten wird dieser natürliche Schutz- und Reparaturmechanismus überfordert. Deshalb kein lutschen an Semmeln, Bananen, Zuckerln oder Süßwaren. Bieten Sie lieber zuckerfreie Produkte an (Vollkornbrot, andere Früchte)! Bedenken Sie auch, dass Sie selbst Vorbild sind.
Produkte, die mit „ohne Zucker“ werben, sind oft nicht besser.
Sie sind zwar ohne Haushaltszucker, können jedoch durchaus andere Zuckerarten enthalten.
Achten Sie deshalb immer auf die Zutatenliste! Zuckeraustauschstoffe wie z.B. Sorbit, Malit Xylit, Isomalt verursachen zwar keine Karies, aber Sie können nur begrenzt eine Alternative für Zucker sein – da sie abführend wirken. Insbesondere Kinder können schon bei geringen Mengen empfindlich reagieren. So kann schon ein Verzehr von 2-3 „zahnschonenden“ Bonbons nacheinander einen Durchfall auslösen.
Beginnen Sie die regelmäßige Zahnreinigung schon beim Durchbruch des ersten Milchzahns mit einer Kinderzahnbürste – ohne Druck und ohne Zahnpasta, die mechanische Reinigung ist am wichtigsten.
Nach dem Putzen keine zuckerhaltigen Produkte mehr anbieten (auch Milch nicht). Bringen Sie Ihr Kind rechtzeitig mit in die Zahnarztpraxis, damit es die Atmosphäre kennen lernt, ohne behandelt zu werden.
Verwenden Sie höchstens eine erbsengroße Menge Kinderzahnpasta sobald Ihr Kind ausspucken kann (z.B. Weleda Kinderzahngel).
Ohne schäumende Tenside, Süß- und Zuckeraustauschstoffe, synthetische Aroma (Erdbeergeschmack, etc., regt die Kinder nur zum runterschlucken an) sowie Farb- und Konservierungsstoffe. Wenn Sie Fluoridtabletten verwenden vermeiden Sie zusätzlich fluoridhaltige Zahnpasten (Info bei Kinder- oder Zahnarzt).
Ritualisieren Sie das Putzvergnügen im Zuge der Körperhygiene mit einem kleinen Lied oder Vers. Putzen Sie die Zähne Ihres Kindes bis zum zehnten Lebensjahr zweimal am Tag nach, lassen Sie Ihr Kind bei Ihrer eigenen Körperpflege zusehen.
Ihr Kind wird es Ihnen sicher einmal danken !
In Österreich werden keine schlechten Zähne, sondern schlechte Gewohnheiten vererbt !
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