
Bohrschablone
Meßröntgen

| Planung |
| Genauso wichtig wie eine detaillierte Patientenaufklärung ist die Planungsphase, die je nach Ausgangssituation mehr oder weniger aufwendig ist. |
Zu Beginn werden Abdrücke der beiden Kiefer angefertigt. Der Techniker stellt ein Gipsmodell her, auf dem die zukünftigen Zähne nach genauen Richtlinien modelliert werden (Wax Up). |
Nun wird eine Bohrschablone, in der die Form der zukünftigen Zähne berücksichtigt ist, angefertigt. Dadurch wird die genaue Achsenposition des Implantats festgelegt. |
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Mittels einer speziellen Röntgenaufnahme kann die notwendige Implantatlänge ermittelt werden. Manchmal wird zudem ein Dental CT angefertigt. |
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Schließlich erfolgt die Operation. Trotz des kleinen Eingriffs müssen die gängigen OP-Richtlinien eingehalten werden. |
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Mit Hilfe der Bohrschablone wird die Pilotbohrung gesetzt. Die Bohrschablone wird vorher sterilisiert; zwar ist die Mundhöhle auch nach mehrmaligem Spülen mit einem Desinfektionsmittel nicht “steril”, man sollte jedoch nicht zusätzlich “ortsfremde” Keime einschleppen. |
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Der Knochen wird mittels verschiedener Aufsätze für das Implantat aufgearbeitet. Scharfe Instrumente, richtige Drehzahlen sowie äußere und innere Wasserkühlung garantieren, dass der Knochen nicht überhitzt wird. Dies könnte später zum Verlust eines Implantats führen. |
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Letztendlich wird das Implantat gesetzt. Dies kann maschinell oder auch manuell mit einer Handratsche erfolgen. Die Operation dauert bei guter Vorbereitung normalerweise wenige Minuten. |
Je nach Knochenqualität und Ausgangssituation erfolgt entweder ein Wundverschluss oder die prothetische Versorgung. |
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| Gefahren |
Die Gefahren sind bei guter Planung und sauberer Durchführung vernachlässigbar. |
Generell aber unterscheidet man ein allgemeines OP- Risiko (Blutung, Schwellung, Infektion) und ein spezielles OP-Risiko. Zu den speziellen Risiken dieser Operation zählt im Unterkiefer die Verletzung des Unterkiefernervs (Nervus Alveolaris). Solch eine Verletzung kann von einer leichten Quetschung bis hin zur völligen Durchtrennung führen. Die Symptome reichen somit von einem temporären Kribbeln einer Unterlippenseite, bis hin zur völligen Taubheit. |
Des weiteren können Weichteile verletzt werden, hier ist vor allem eine Blutung die unangenehme Folge. Im Oberkiefer bleibt zwar das allgemeine OP-Risiko, aus Gründen der Anatomie gibt es diese speziellen Risiken aber nicht. |
Alle diese Komplikationen lassen sich aber durch eine sorgfältige Planung verhindern. Die Aufgabe des Arztes ist es, mit dem Patienten sein individuelles Risiko zu bestimmen und ihn entsprechend aufzuklären. |
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Wax Up
steriles Arbeiten 



