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Studien über Studien wurden und werden über diesen Werkstoff präsentiert, mittlerweile könnte man schon eigene Bibliotheken füllen.
Wir möchten uns dieser Diskussion hier erst gar nicht stellen. Wir informieren Sie hier über einige Fakten, die von beiden Seiten, den Amalgam-Gegnern als auch dessen Befürwortern akzeptiert werden. Schon diese wenigen Fakten zeigen unserer Meinung nach deutlich auf, dass bessere Werkstoffe verwendet werden sollten.

Amalgam stellt eine Legierung dar, die Quecksilber enthält. Dieses Schwermetall wird von den Amalgamfüllungen vor allem bei der Verarbeitung (Setzen und Ausbohren) an den Körper abgegeben. Unsere Nahrung weist leider ebenfalls Spuren dieses Metalls auf (Milch, Fleisch, Fisch etc.).

Anhand von Studien konnte gezeigt werden, dass die bei einer Zahnfüllung abgegebene Quecksilbermenge den von der WHO (World Health Organisation) definierten Grenzwert in der Regel nicht erreicht. Es existieren jedoch auch Studien, welche ein ernsteres Bild von Amalgamfüllungen zeichnen. Einige dieser Autoren nennen Amalgam als Ursache oder Auslöser verschiedenster Krankheiten.

Deshalb empfiehlt das österreichische Bundesministerium für Gesundheit und Frauen bei Kindern und Schwangeren auf Amalgamfüllungen zu verzichten und alternative Zahnsanierungsmethoden anzuwenden.

Ein weiterer großer Nachteil von Amalgam ist das altersbedingte „Creeping“. Das Volumen von Amalgamfüllungen nimmt im Lauf der Jahre im Mund langsam zu, dadurch werden Amalgame mit den Jahren von alleine undicht. Diese Schlupfwinkel werden von Bakterien besiedelt und führen zu einer Verschlechterung der Mundflora und schließlich zu Karies. Aus diesem Grunde wird von den Kassen alle zwei Jahre eine neue Füllung bezahlt, doch geht beim Setzen einer neuen Füllung jedes Mal auch Zahnsubstanz verloren.

Wir vertreten die Auffassung, dass auch eine minimale Dosis an Quecksilber dem Organismus nicht zugemutet werden sollte. Weiters ist die Bohrerei aufgrund des Creepings nicht im Sinne einer Prophylaxe Medizin und last but not least finden wir das Grau auch nicht schön, da gibt es doch viel bessere Alternativen!

Aber Vorsicht! Kunststoffe anstelle von Amalgam sind nur begrenzt im Seitzahnbereich einsetzbar (bei sehr oberflächlichen Füllungen). Wir möchten dauerhafte Lösungen und entscheiden uns daher für keramische Werkstoffe, Gold oder Titan. Die Antwort auf die Frage, wann der Patient mit der Amalgamaustauschtherapie beginnen soll, ist für uns eindeutig: Sofort!
Die Entfernung von Amalgam erfolgt selbstverständlich mit dem so genannten Kofferdam und einer speziellen „Absaugvorrichtung“. Zudem arbeiten wir mit Kinesiologen zusammen, die Sie über eine „Ausleitungstherapie“ informieren.

Vergleich Keramik und Amalgam
Vergleich:
Vor den zwei Amalgamfüllungen sind zwei Keramikinlays
Nicht warten bis es schmerzt
Quecksilber kann
für viele Beschwerden verantwortlich sein
Undichte Fuellungen
Creeping
Das Volumen der Amalgamfüllungen nimmt mit der Zeit zu und es entstehen dunkle Ränder
Die Füllungen werden undicht


Und täglich grüßt das Murmeltier! Amalgam - kein anderer Werkstoff führte zu so vielen hitzigen Diskussionen und Konfrontationen wie dieser
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